Physikalisches Experiment für Hochzeit

Hallo Leute

Bräuchte für eine Hochzeitsgesellschaft ein nettes
physikalisches oder auch chemisches Experiment, an dem
sich der Bräutigam, der selbst Physik studiert hat, versuchen
sollte.
Hat vielleicht jemand etwas auf Lager?!

Grüße Stefan

Hallo!

Wie wär´s damit: Ein Glas wird mit einer Flüssigkeit gefüllt (bis zum Rand), dann wird ein Stück Papier auf das Glas gelegt. Dreht man dieses jetzt um, so bleibt der Inhalt des Glases in selbigem, gehalten durch das Papier.
Hört sich vielleicht nicht gerade spektakulär an, wird aber witziger wenn man als Flüssigkeit z.B. Rotwein nimmt und das ganze über dem Kleid der Braut machen muß… :smile:

Schönen Gruß
Andre :smile:

ausprobiert…alles nass :frowning:

Hi Andre,

hört sich fein an. Da grosse Party am WoE, wo sowas sicher gern gesehen wird, habe ich Deinen Tip mal eben in der Küche ausprobiert.

Ein 0,33l Glas mit dickeren Wänden (typisches Caiphirinia-Glas) rrrrandvoll mit Wasser gefüllt, Blatt Papier aus´m Drucker genommen, schön satt draufgelegt. Glas vorsichtig umgedreht, Papier sogar noch ein wenig festgehalten (der Glaube, dass das halten mag, fehlte noch *g*) und dann…

Küche = Land unter.

Frage: Was habe ich falsch gemacht? Welche Größe muss ein Glas für so ein Experiment haben? Papierstärke?

Alexa
total unbegabt für Chemie-, Physik-, Mathe - Experimente (aber wissen will :smile:

Danke!!:smile:

PS: Oder war das nur ein Scherzvorschlag und ich bin drauf reingefallen…:frowning:

Hallo,
probier’s doch mal mit dem „Bierfassversuch“

  1. 5-Liter Dose leertrinken :smile:
  2. etwas Wasser einfüllen
  3. Wasser z.B. auf Grillfeuer zum kochen bringen (Luft muss raus, Fass muss mit heißem Wasserdampf gefüllt sein)
  4. Fass mit Öffnung nach unten in kaltes Wasser tauchen …

==>> Wasser kondensiert, Druck von außen zerquetscht das Fass

Achtung: Zange verwenden - Finger könnten sonst eingeklemmt werden!!!
Gruss kr

Siehe auch :
http://stud.fh-heilbronn.de/~jreising/bier/bier.htm

Hallo Alexa,

Ein 0,33l Glas mit dickeren Wänden (typisches
Caiphirinia-Glas) rrrrandvoll mit Wasser gefüllt, Blatt Papier
aus´m Drucker genommen, schön satt draufgelegt. Glas
vorsichtig umgedreht, Papier sogar noch ein wenig festgehalten
(der Glaube, dass das halten mag, fehlte noch *g*) und
dann…

Küche = Land unter.

Frage: Was habe ich falsch gemacht?

Schuld war das Druckerpapier. Das ist zu labberig für dieses Experiment und weicht zu leicht durch (was die Labberigkeit dan noch erhöht). Sehr gut geeignet ist z. B. ein Bierdeckel oder ein Stück fester(!) Karton. Aber auch mit einer Glasscheibe oder einem Holzbrettchen funktioniert es tadellos.

Welche Größe muss ein Glas
für so ein Experiment haben?

Das ist relativ egal. Ich empfehle ein normales Trinkglas. Die Wanddicke des Glases spielt keine Rolle. Wichtig ist, daß das Glas wirklich randvoll gefüllt ist.

PS: Oder war das nur ein Scherzvorschlag und ich bin drauf
reingefallen…:frowning:

Nein, kein Scherz! Ich schlage vor, Du wiederholst das Experiment unverzüglich mit einem Bierdeckel – dann wird es garantiert klappen. Du kannst dann sogar mal versuchen, das Glas „gewaltsam“ zu leeren, indem Du es kräftig gegen den Boden beschleunigst (Vorsicht, gut festhalten, damit es nicht aus der Hand rutscht), und wirst sehen, daß Du es nicht schaffst!

Viel Erfolg!

Mit freundlichem Gruß
Martin

Erweiterung des Experiments
Man kann das Experiment noch erweitern:
Nimm ein Glas Wein (Wasser, Milch, Saft, KEIN Bier oder etwas anderes mit Kohlensäure !), mach es randvoll, lege das Papier darauf, drehe es um (ok, soweit waren wir schon), stelle es auf den (glatten) Tisch, ziehe das Papier weg, und bitte die Person, das Glas auszutrinken.
Wird gerne bei Wett-Trinken gemacht, wo die Ausgangssituation ist, daß die Wett-Trinker dieselben Gläser mit der selben Menge derselben Flüssigkeit haben, und freien Zugriff auf das Glas…

Gruß
Moriarty

Danke!!
…Martin, und Guten Morgen,

habe es aus Zeitmangel noch immer nicht mit Pappe/Bierdeckel probieren können. Hört sich aber logisch an, wie Du es schreibst.

Werde dann berichten…

Lieber Gruß
Alexa

noch was gemeines aus der Praxis
Steige mit einem normal gefüllten Glas Rotwein auf einen Stuhl. Heb das Glas hoch bis unter die Decke. Bitte den „physikalischen“ Bräutigam, das Glas mit einem (bereitgestellten) Besenstiel einen Moment festzuhalten. Dann steig vom Stuhl runter, schieb ihn ein wenig an die Seite und harre der Dinge, die dann passieren…

Gruß Gottlieb

derkeinphysikstudierthatunddembräutigamauchkeinentipgebenkann

Hallo Stefan,

*hmmm* ich glaube es wäre ein bisserl leichter, sich was auszudenken, wenn Du uns etwas mehr über das Brautpaar erzählen würdest. Also vielleicht läßt sich aus der Physik-Richtung auf die sich der Bräutigam studiert hat was drehen? Oder die beiden haben Hobbys, auf die man aufbauen könnte?

Mal ins Blaue hinein ein paar Ideen von mir:

  • Trockeneis „verkocht“ wunderschön, wenn man Wasser draufschüttet
  • der Knallgaseffekt macht fein Lärm :wink:
  • evtl. als Kombination mit Geschenk
    Du gießt einen Eisklotz aus Wasser, der in der Mitte eine durchgehende Bohrung hat. Natürlich kannst Du das - wenn vorhanden - in eine Stern oder sonstwie-förmige Form gießen, dann sieht’s noch schön aus *g*. In das Wasser kannste noch Blumen oder Euro-Münzen geben. Eventuell auch färben (Tee oder Lebensmittelfarbe). Nun wird der Eisklotz so montiert, daß von unten mittig eine Kerze drunter paßt. So, nun wird die Kerze angezündet und der Eisklotz schmilzt fröhlich vor sich hin. Hattest du noch Münzen drin, kullern die in unregelmäßigen Abständen raus. Sinnvoll ist’s natürlich, wenn Du unter die ganze Angelegenheit noch ne Schüssel stellst, so daß die Münzen irgendwo gesammelt werden und auch die Sauerei mit dem Wasser nicht allzu groß wird. Wenn Du magst, schick ich Dir mal ein Foto von der ganzen Konstruktion zu :wink: Für den physikalischen Hintergrund kannst Du ja die Gesellschaft schätzen lassen, bis wann das Prachtwerk zerschmolzen ist und irgendwelche sensationellen Sonderpreise ausschreiben…
  • die Sache mit dem Rotwein über dem Brautkleid würd ich mir ehrlich gesagt zweimal überlegen - die Brauleute sollen ja auch was davon haben. Und was machste wenn „ihm“ vor lauter Streß das Glas aus den schweißnassen Händen gleitet?

Liebe Grüße

Petzi

3 (ziemlich) ungefährliche
„Den Teufel rauslassen“ (Vorsicht!)
Ne leergetrunkene Whysk(e)yflasche zB durch Reiben mit den Händen erwärmen, kurz darauf einen Streichholz an die Öffnung halten! Nicht auf Leute richten! (Raketenprinzip!!!)

„Groschen hochdrücken“
Leere bauchigere (Bierflasche genügt, oder große Cola) Flasche nen Moment unter kaltes Wasser halten. Dann Öffnung mit Spucke anfeuchten, Groschen flach rauflegen, und die Flasche nem annern
einen Moment in die (warmen) Hände geben. nach ner recht kurzen Weile sacht der Groschen „Guten Tach!“. ein paarmal! (Wärmeausdehnung!!!)

„Wasser mit Eiswasser zum `Kochen´ bringen“
Wasser kochen, etwas abkühlen lassen (bisses nicht mehr brodelt); in eine (möglichst warme) leere Flasche einfüllen und diese verschließen (dicht zudrehen!). Eiskaltes Wasser drübergießen: fängt drinnen wieder an zu brodeln. (Unterdruck!!!)

Aber ersma Prost!

moin, manni

Am Anfang der feier lohnt sich auch die Kopfkerze: (Optik)

eine Kerze mit nicht zu kleiner Flamme anzünden. Licht sonst ausmachen. Ein Blatt Paper mit kleinem Loch zwischen Flamme und Wand halten, und das Bild der flamme an der Wand ankuken!
Den Effekt hat man noch -voller am Lagerfeuer mit Bäumen umzu!