PIC - Com

Hallo,
ich muss einen PIC mit einer COM-Schnittstelle ausrüstenn.
Es ist aber nur ein 16F84, wie bekomme ich den Pegel der COM auf normales PIC-verträgliches Niveau?
Danke für Eure Antworten.
Kalle

74HC14 mit Vorwiderstand (>1k für PC-&gt:stuck_out_tongue_winking_eye:IC, PC) auf der PC-Seite. Ab 3V Versrogungsspannung reicht der Pegel für den PC aus.

Ängstliche (und nur diese!) Typen nehmen einen MAX232 (oder einen von 1000 Derivaten). Ist allerdings nur zu empfehlen, wenn man einen ängstlichen Chef hat.

Gruß
achim

Anstelle des 74HC14 ist auch jedes andere invertierende Gatter gut, wenn es sowieso mit abfällt, z.B. 4xNAND, 4xNOR … .
Sollte allerdings die üblichen „Klimbdioden“ am Eingang haben (bei 74HCxxx normalerweise vorhanden), da sonst die Seite PC-&gt:stuck_out_tongue_winking_eye:IC mit Schutzdiogen nach V+ und von V- versehen werden muß.

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74HC14 mit Vorwiderstand (>1k für PC-&gt:stuck_out_tongue_winking_eye:IC, PC) auf der PC-Seite. Ab 3V Versrogungsspannung reicht
der Pegel für den PC aus.

Das wurde ich nicht unterschreiben. Der Pegel mag fuer den PC ausreichen, jedoch nicht fuer die lange Verbindungsleitung.

Ängstliche (und nur diese!) Typen nehmen einen MAX232 (oder
einen von 1000 Derivaten). Ist allerdings nur zu empfehlen,
wenn man einen ängstlichen Chef hat.

Entweder man spendiert diese 99 Cent oder man verwendet die ohnehin schon vom PC hochgesetzten Pegel, speichert diese in einem C und schaltet diese nur noch zu. Das kann man bei Platzmangel machen, aber i.a. ist ein MAX zu bevorzugen.

So z.B. hier bei meinem Programmer geschehen
http://www.my-japan.de/electronics/microchip/prog7.html

Die -12 V werden vom PC erzeugt und in dem Elko gepuffert, die +13V werden durch den ohnehin fuer die Programmierspannung benoetigten Converter erzeugt. Eingangsseitig wird dann einfach durch einen 4k7 und einer 5.1V Z-Diode geschuetzt.

74HC14 mit Vorwiderstand (>1k für PC-&gt:stuck_out_tongue_winking_eye:IC, PC) auf der PC-Seite. Ab 3V Versrogungsspannung reicht
der Pegel für den PC aus.

Das wurde ich nicht unterschreiben. Der Pegel mag fuer den PC
ausreichen, jedoch nicht fuer die lange Verbindungsleitung.

??? Was hat die Leitungslänge damit zu tun?

Entweder man spendiert diese 99 Cent oder man verwendet die
ohnehin schon vom PC hochgesetzten Pegel, speichert diese in
einem C und schaltet diese nur noch zu. Das kann man bei
Platzmangel machen, aber i.a. ist ein MAX zu bevorzugen.

Ist in der Regel auch nichts dagegen einzuwenden, es sei denn…

  • Man möchte das IC sparen, vor allem meist mit Kondensatoren (meist ca. 6 Bauteile in Summe!, Platz und Geld. Nur Controller, 1x100nF und 1x HC14, Quarz und 2xCs dazu ermöglichen PIC-Schaltungen mit insgesamt nicht mehr Bauteilen, die mit jedem PC laufen. Mit internem Oscillator siehts noch besser aus.)
  • Spannungen > 5 und 5.5!V am Ausgang ist. Und > 3.3V am Eingang. Sonst würden die 3.3V Max232 ja auch nicht laufen, da sie nur maximal verdoppeln können. Der zweite Pegel ist zwar nach Norm negativ, aber hier siegt die Praxis aller 08/15 PCs, von denen ich je gehört habe.

Die Leitungslängen sind i.d.R. begrenzt durch Anstiegsgeschwindigkeiten der Treiber. (und die sind begrenzt um Oberwellen ~ Störungen zu vermeiden.) Für lange Leitungslängen empfiehlt es sich aber, Eingang oder Ausgang niederohmig zu gestalten, um die Kabel-Cs zu treiben, also hohe Anstiegsgeschwindigkeiten. Da der PC nunmal so ist, wie er ist, verlängert sich oft mit niedrigerem Einganswiderstand (und u.U. Komparator statt HCT14) auch die Übertragungsstrecke.

Das Problem in der Praxis (leider auch bei uns !) ist oft:… Ich habe hier eine tolle CPU-Karte mit Speicher, Ram, Rom und FPGA und hasss nicht gesehen! … Und warum ist da kein Max mit drauf? … Zu groß, weiss nicht, die Spannungen, … einfach nicht dran gedacht.
Beim HC-14, oder wenn irgendein invertierer übrig bleibt, ist die Hemmschwelle nur noch minimal. Ich wünschte, ich hätte das schon 5 Jahre früher so gemacht.

So z.B. hier bei meinem Programmer geschehen
http://www.my-japan.de/electronics/microchip/prog7.html

Diese Minischaltungen finde ich Klasse! Wir haben zwar ICDs bei uns im Einsatz, aber Privat ist das Dingen ja nicht zu bezahlen. Leider ist kein Schaltplan dabei.

Die -12 V werden vom PC erzeugt und in dem Elko gepuffert, die
+13V werden durch den ohnehin fuer die Programmierspannung
benoetigten Converter erzeugt. Eingangsseitig wird dann
einfach durch einen 4k7 und einer 5.1V Z-Diode geschuetzt.

Diese Schaltungen finde ich generell Klasse. Zum Teil laufen die dann ja sogar nur aus den 10mA der Schnittstelle. Die 5V1 Z-Dioden kannst Du dir allerdings immer genau dann sparen, wenn Du einen HC-14 nimmst, da diese Klimb-Dioden haben.