Hallo Experten,
ich arbeite zur Zeit mit dem 12F675 von Microchip. Klappt auch alles bestens, jedenfalls auf dem PICkit. Wenn ich den PIC dann aber in meine „richtige“ Schaltung einsetze, sind die programmierten Zeiten völlig daneben. Ist dann 'ne endlos aufwändige Sache, die richtigen Werte zu programmieren.
Hab schon alles durch: die Spannung liegt bei 5,14V im PICkit, bei 5,16V auf meiner Platine. In beiden Fällen sitzt direkt am PIC ein 100 nF und ein 100 µF. Die „Last“ an den Pins ist auch nahezu gleich.
Wie kommt es zu so grossen Abweichungen?
Hat da jemand eine Idee?
Danke im Voraus
Zeulino
… Wenn ich den PIC
dann aber in meine „richtige“ Schaltung einsetze, sind die
programmierten Zeiten völlig daneben.
Hallo,
kann nicht sein, wenn du einen Quarz verwendest. Ohne Quarz sind natürlich grosse Streuungen möglich. Deswegen hat heute jeder eine Quarzuhr.
Gruss Reinhard
kann nicht sein, wenn du einen Quarz verwendest.
Genau da liegt ja mein Problem: ich benutze den internen Generator.
Für einen Quarz müsste ich ja zwei Pins opfern, dann reichts nicht mehr für meine Anwendung!
Zeulino
Hallo Zeulino,
hatte ich auch gerade…
Wenn die Abweichung ein genau 2,4,8…fach ist, dann hast Du das selbe Problem wie ich:
Im PICkit stellst Du unter den Projectoptions die Conteollerfrequenz ein.
Wenn Du die Schaltung alleine laufen laesst, dann wird diese durch die Daten des OSCCON registers eingestellt. Bitte mal vergleichen!
Gruss
Michael
Für einen Quarz müsste ich ja zwei Pins opfern, dann reichts
nicht mehr für meine Anwendung!
Hallo,
ich hab das nicht im Kopf, aber im Datenblatt steht, mit was für Exemplarstreuungen und Temperaturabhängigkeiten du rechnen musst. Wenn deine Abweichungen darunterliegen, kannst du garnichts machen ausser tatsächlich jedes Exmplar einzeln abgleichen (da gibts ja ein Register bzw. Fuses dafür); eine Quarzuhr wird trotzdem nicht draus.
Gruss Reinhard