ich arbeite sehr viel mit PICs und benutze zum Programmieren den Brenner 5 von Sprut.
Klappt auch gut - wenn’s klappt.
Mein Problem: wenn ich beginne, bricht das Brennprogramm sofort ab, der grüne Balken wird rot und läuft weiter. Wird mit jedem neuen Versuch etwas besser, bis es dann beim elfundsiebzigsten Mal läuft. Dann bleibt die Welt in Ordnung.
Den Brenner hab ich geprüft, die Spannungen liegen bei 5,05 bzw. 12,7 V.
Hab alle Transistoren bzw. ICs gewechselt, Problem bleibt.
Software komplett neu geladen und installiert, keine Änderung.
Einen komplett neuen Brenner gebaut, auch keine Änderung.
Ist wirklich zum Haare ausreißen =8o(
ja, Microchip und die selbstgebastelte Brennerseuche von Sprut.
Entschuldige bitte meine Worte von oben aber ich ärger mich schon seit langem über die Firmenpolitik von Microchip, was Bastler betrifft.
Der Brenner von Sprut benutzt doch für die HV Programmierspannung diesen Blödsinn mit dem 12V Festspannungsregler und den Dioden in die Masse geschleift. Ändere den Teil mal in einen LM317 und stell die Spannung auf den korrekten im Datenblatt angegebenen Wert ein.
Alternativ kann ich dir nur Raten entweder ca 70€ in die Hand zu nehmen und den Picstart3 beim Reichelt zu kaufen (glaub mir, die Tools vom Hersteller sind meistens besser als das selbsgebastelte) oder dich bei Ebay nach einem günstigen Gebrauchtbrenner umzuschauen.
Eine Alternative könnte ich noch vorschlagen und das ist der Umstieg auf Atmel. Die ATMegas gibts zwar nicht in so vielen unterschiedlichen Formen wie die Pics und die Entwicklungsumgebung ist auch nicht so ausgefeilt (leider). Dafür sind imho die Prozessoren von der Architektur her deutlich einfacher zu programmieren, es gibt einen kostenlosen C Compiler ohne Einschränkungen (ein gcc) und der einfachste Brenner (MKISP II) kostet unter 40€. Überlegs Dir^^.