Piercings & Tätowierung - wie lange noch?

Hallo, und guten Abend.

In der Überschrift haben wir sie schon: Die FRAGE.

Ich vermute, bei einer Mode ist es nun mal oft so, daß, wenn Mißmut FUSSNOTE in der Bevölkerung herrscht, die Wahrscheinlichkeit dafür, daß schon bei geringem Anlaß die „Neue Welle“ „schon“ wieder abebbt, hoch ist. Es könnte bald Erleichterung zu spüren sein?

Kein Kulturwissenschaftler nimmt sich die Piercings und Tätowierungen speziell als Gebiet vor. Aber die GRÜNDE für beide! Was hatten die für ein Resummee bisher erhalten?

Kann ich eine verläßliche Vorhersage bekommen?

„Ich bin gespannt“ wäre falsch formuliert. Es ist ein wenig anders.

Danke.

Freundliche Grüße, Michael

FUSSNOTE: Mißmut gegenüber Genanntem

Hallo, und guten Abend.

In der Überschrift haben wir sie schon: Die FRAGE.

Ich vermute, bei einer Mode ist es nun mal oft so, daß, wenn
Mißmut FUSSNOTE in der Bevölkerung herrscht, die
Wahrscheinlichkeit dafür, daß schon bei geringem Anlaß die
„Neue Welle“ „schon“ wieder abebbt, hoch ist. Es könnte bald
Erleichterung zu spüren sein?

Hallo,

Das in den afrikanischen, asiatischen, amerikanischen und australischen Ländern bereits vor vielen Tausenden von Jahren die Körperbemahlung üblich war, bei Mann und Frau - und auch das Piercing bereits seit tausenden von Jahren von vielen stämmen Weltweit nicht nur Mode, sondern Tradition sind wirst du sicherlich wissen - der?

Damals wurde anhand von bestimmten Holzarten die Tinte in die Haut geritzt. Auch Brandings waren und sind seit tausenden von Jahren üblich. Piercings sowieso, von Holzstücken und Muscheln bis hin zu Knochen wurde alles durch Nase Mund und Ohr geschoben was passte …

Mein Opa, traditioneller Tuareq, hat mir schon als ich noch ein kleines Kind war, stolz seine Brandings und Tattoos auf seinem Körper gezeigt. Glaub mir ruhig, in mitten der Sahara gibt es keine Tattoo Studios.

Auch mir wurde als Baby traditionell meine Kopfhaut tätowiert. So wie meiner Mutter, meiner Oma, meinem Opa, meiner Uroma und Uropa … und so weiter und so weiter. Warum? na ganz klar, früher als die Stämme noch Kriege gegen einander führten, konnten so die Zugehörigkeit der Toten erkannt werden. So wurde es mir zumindest erklärt. Ist aber je nach Region verschieden. Weiter unten im Sudan und Westafrika z.B. sind piercings und Brandings üblicher.
Denke mal an die Masai. Glaubst du deren Brandings, Piercings und Tattoos lassen sich von der Mode oder der Weltwirtschaft beinflussen?
Ich glaube es eher nicht …

Anhand der Motive, Mengen und Größen des Tattoos/ Brandings/ Piercings lassen sich auch Rückschlüsse auf dem Stamm bzw. den Stand der Person innerhalb des Stammes erkennen.
Das ist bei den afrikanischen Stämmen genauso wie bei den australischen und den amerikanischen Ureinwohnern.

Um auf deine Ursprungsfrage zurückzukommen. Ich denke Brandings, Piercings Tattoos und sonstiger Körperschmuck wird noch so lange sein, wie die Menscheit sein wird.

LG jasmin

Schöne Antwort.
Ich rätsele immer noch, zu welchem Stamm die mit den Arschgeweihen gehören…

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Ich rätsele immer noch, zu welchem Stamm die mit den
Arschgeweihen gehören…

Naja, es gibt für diesen Stamm viele Namen. Ich glaube eine Definition gibt es für die nicht. Aber wo auch immer man die sieht - man weiss sie gehören dazu :smile:

Obwohl ich persönlich denke, auch wenn ich noch nie da war, während der Sommerzeit paaren sich diese Zugehörigen in einer Region in Spanien, nennt sich „Ballermann“. Die Weibchen tragen meist Arschgeweih, die Männchen Tribals an Armen und Schulter.
Sie sind auffällig rot und auch nicht fähig ganzheitliche Sätze zu bilden bzw. Wörter korrekt auszusprchen, da sie meist intoxikiert sind.
Dies findet jedes Jahr statt. Fast wie die Krötenwanderung, nur das die Kröten nicht so viel Dreck machen, und soweit ich weiss sind die auch geschützt (und das ist auch gut so).

LG jasmin

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Pferde mit Äpfeln verglichen
Hallo.

MINDESTENS im Zeitraum von 1125 n. Chr. bis 1997 n. Chr. war in Europa Bemalungs- / Eingravurtatoo und Lochstechen i. S. von Piercings nur ganz gelegentlich zu sehen, wenn nicht gar GAR nicht.

Mein Beweis : Google mal in der Google-Bildsuche nach der Begriffgruppe

gepiercte OR stechen -löcher schiessen OR ring OR schmuck anhang OR ohrring OR 1500 1501 OR 1400 1000 OR n. Chr. bemalen bemalung OR tatowieren oberkörper OR gesicht

und schaue u. a. (hauptsächlich) das Bildergebnis mit „/hosjakuba/“ in der Adresse an.

In der am Tisch sitzenden Gruppe hat keiner eine Tätowierung, ob Piercings da sind, kann man wegen der Verkleinerung nicht sehen.

Oder der Künstler ließ sie weg. Aber:…

man erkennt, wie selten DER Schmuck in Europa ist. DIESE Art Schmuck. Ich meine, man kann auch Osteuropäer wie Tschechen (von dort her die Seite) zum EUROPA zählen.

Und das hat nichts mit der Tschechei zu tun, weil m. W. sowohl in Beneschs Äußerungen als auch in der „Sozialistischer Staat“-Stattsform NIX über Tatoos steht.

Demzufolge verschiebt Deine Argumentation, das habe etwas mit Kultur zu tun, (nur) die kulturentwicklungssystematischen Proportionen FUSSNOTE und beantwortet die Frage nicht.

Ist Deine Antwort nicht recht „allgemein“?

Wer sät, erntet - WAS? Natürlich, ERNTE!

FUSSNOTE: Und jetzt bitte noch - ebenfalls mit Bildsuche - entweder nach

Ohrring Piercen

oder nach

Ohrring Piercen außereuropäisch

suchen.

Daran, wie widersprechend die Resultate sind, weil man nun mal auf der Welt sowohl Menschen „MIT“ als auch „OHNE“ findet, sieht man, daß man zu meinem Anliegen (meiner Frage) NUR die Erkenntnis als Dreh- und Angelpunkt verwenden kann, daß einfach der Europäer sich von Piercings und Tätowierungen im Sinne eines FORTSCHRITTS wegentwickelt hat. NÖTIG ist diese Entwicklung nicht. Aber sie ist eben so.

Genau darum enthält die Frage von mir die Begriffsgruppen „Wann Schluß?“ und natürlich auch „Mißmut“.

Eine Antwort, die in dem Hinweis besteht, daß es Piercing u. ä. NATÜRLICH gibt, weil sie NATÜRLICH möglich sind, ist nicht befriedigend. Die (meinige) Frage war, so leid es mir tut, „Kann mir jemand Hoffnung machen?“ (Das ist sogar fast wörtlich übernommen).

Gruß,

Michael

Ich vermute, bei einer Mode ist es nun mal oft so, daß, wenn
Mißmut FUSSNOTE in der Bevölkerung herrscht, die
Wahrscheinlichkeit dafür, daß schon bei geringem Anlaß die
„Neue Welle“ „schon“ wieder abebbt, hoch ist.

Na, dann ist es ja gut, daß es sich bei Tattoos und Piericngs nicht um eine Mode handelt und es daher ganz sicher nicht aus Europa oder der Gesellschaft verschwinden wird.

Es könnte bald Erleichterung zu spüren sein?

Erleichterung vor solchen Äußerungen? Das wäre echt schön, wird aber wohl noch eine Weile dauern.

Kein Kulturwissenschaftler nimmt sich die Piercings und
Tätowierungen speziell als Gebiet vor.

Irrtum, es gibt diverse Studien, Diplomarbeiten und wissenschalftliche Untersuchungen, zB. auch aus anthopologischer und kultureller Sicht.

Kann ich eine verläßliche Vorhersage bekommen?

Die ist einfach: Tattoo und Piercings gehören seit kurz nach der Steinzeit zur menschlichen Gesellschaft und das wird wohl auch weiterhin so bleiben.

Die Entwicklung besserer Techniken hat allerdings zu einer weiteren Zunahme der Interessenten in den letzten 10 Jahren geführt…