Hi @ alle!
Eine heikle Frage an die „Experten“…:o)
Ich hab viele Jahre im System der pietistischen Frömmigkeit gelebt und dort auch meine Ausbildung gemacht.
Nun erlebe ich seit einiger Zeit den Glauben neu - nämlich als Freiheit, nicht als Regelkatalog.
Damit tue ich mich aber enorm schwer…(Bsp: „aus der Gnade fallen“)
Nun möchte ich gerne fragen, ob andere auch diese Erfahrung / Entwicklung gemacht haben und ob es z.B. SElbsthilfegruppen oder so gibt ?!
Freu mich auf Eure Antworten!
Lieber Gruß, ESta
Hi Esta!
Nun erlebe ich seit einiger Zeit den Glauben neu - nämlich als
Freiheit, nicht als Regelkatalog.
Ich halte mich da an das Wort von Paulus:
„Mir ist alles erlaubt, aber es ist nicht alles gut für mich.“ (1.Kor.6,12)
Damit tue ich mich aber enorm schwer…(Bsp: „aus der Gnade
fallen“)
Die Gnade Gottes ist unerschöpflich. Da fällt man nicht versehentlich raus. Es kommt doch nur darauf an, dass Dein Verhältnis zu Gott in Ordnung ist. Und Gott ist ein liebender Vater, kein Verkehrspolizist.
Gruss Harald
Hallo Esta,
ob es Selbsthilfegruppen gibt, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Aber als Lektüre ( vielleicht kennst du es ja eh schon) empfehle ich als Meditation und Reflexion über den eigenen Glauben die Büchlein von Hans-Joachim Eckstein: z.B. „Ich habe meine Mitte in Dir“ oder „Du liebst mich also bin ich“.
Eckstein ist mittlerweile Prof. für NT in Tübingen, ich kenne ihn noch aus meiner Heidelberger Zeit (habe dort u.a. ev. Theologie studiert). Er kommt aus dem Pietismus und ist da auch noch verwurzelt, hat aber wirklich eine sehr glaubwüdige und integre Art, Dinge neu und anders zu sehen und sich doch treu zu bleiben.
Vielleicht helfen dir ja seine Denkanstöße auf deinem Weg,
liebe Grüße,
barbara
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