Piezo-Dickenschwinger / Transversalschwinger

Hallo,
ich hoffe das ist auch das richtige Forum für meine Frage.
Und zwar sitze ich gerade an einer Studienarbeit zum Thema Piezodickenschwinger als Flachlautsprecher. Die Idee ist einfach, das störende Luftvolumen hinter einer Lautsprechermembran zu ganz zu eliminieren indem man ein Material nimmt, das seine Dicke durch eine angelegte Spannung verändert. Piezodickenschwinger waren da nun der erste Einfall.

Mein Problem ist, dass ich bisher kein Piezomaterial gefunden hab das den transversalen Piezoeffekt im Hörfrequenzbereich (20-20kHz) aufzeigt und dessen Dicke („33-Richtung“) unter 1cm liegt (optimal wär natürlich eine Folie).

Vielleicht fällt hier ja jemand ein Hersteller oder ein Material ein, das diese zwei Anforderungen erfüllt.

Schönen Dank für die Hilfe schonmal.
Grüßle
Andreas

Hallo,

Mein Problem ist, dass ich bisher kein Piezomaterial gefunden
hab das den transversalen Piezoeffekt im Hörfrequenzbereich
(20-20kHz) aufzeigt und dessen Dicke („33-Richtung“) unter 1cm
liegt (optimal wär natürlich eine Folie).

Vielleicht fällt hier ja jemand ein Hersteller oder ein
Material ein, das diese zwei Anforderungen erfüllt.

Ich würde sagen, du bist ein extremer Optimist :wink:
Gruß Uwi

Ich würde sagen, du bist ein extremer Optimist :wink:
Gruß Uwi

hehe…naja, an irgendwas muss man ja forschen :smile:
Aber ich glaub mittlerweile auch, dass es erstmal ein Gebiet für die Materialforschung ist, anstatt für die Elektroakustik.

Kann mir denn einer sagen ab welcher Dicke es Dickenschwinger für den Hörfrequenzbereich gibt?

Hallo Andreas,
ich glaube nicht, dass meine Antwort erschöpfend ist…
Es gibt Piezo-Summer, welche den Effekt zum Erzeugen des Tones verwenden. Auf die gleiche Weise wurden (werden vielleicht immer noch?) kleine Lautsprecher gebaut. Allerdings wurde dazu noch eine Membran auf das Piezo-Element gesetzt. Das Piezo-Plättchen ist meisst unter einem mm dick. Im Frequenzbereich werden aber die höheren Frequenzen stark betont, so dass man nicht von HiFi sprechen kann.
Breitbandige Lautsprecher kenne ich nach diesem Prinzip leider nicht.
Ich habe auch keine Ahnung, wer solche Piezo-Schwinger herstellt.

Gruß, Edi


hehe…naja, an irgendwas muss man ja forschen :smile:
Aber ich glaub mittlerweile auch, dass es erstmal ein Gebiet
für die Materialforschung ist, anstatt für die Elektroakustik.

Kann mir denn einer sagen ab welcher Dicke es Dickenschwinger
für den Hörfrequenzbereich gibt?

Hallo,

Breitbandige Lautsprecher kenne ich nach diesem Prinzip leider
nicht.

Ich schon. Wobei breitbandig nun wirklich völlig geschmeichelt war. In Japan ist/war man aber wohl ganz wild auf sowas, weil man diese ‚Lautsprecher‘ als Bilderrahmen an die Wand hängen kann. Leistung (Lautstärke) war Mist, Klang war Mist, Preis war unangemessen. Nein danke.

Allerdings muss ich einschränken, dass mein Wissen schon 15 Jahre alt ist. Vielleicht hat sich ja seitdem ein Wunder ereignet.

Gruß
loderunner

Hallo,

hehe…naja, an irgendwas muss man ja forschen :smile:
Aber ich glaub mittlerweile auch, dass es erstmal ein Gebiet
für die Materialforschung ist, anstatt für die Elektroakustik.

ja, das ist aber nicht nur ein Problem des Materials, sondern
ein prinzipielles Problem.

Du willst Dickenschwinger für den gesamten Hörfrequenzbereich
bis herab zu 20Hz und das mit Dicken, die man am besten als Folie
bezeichen kann?
Das halte ich einfach für physikalischen Nonsens.
Bei so niedrigen Frequenzen braucht man erhebliche Amplituden,
um relevanten Schalldruck zu bekommen.

Kann mir denn einer sagen ab welcher Dicke es Dickenschwinger
für den Hörfrequenzbereich gibt?

Einfache Piezoschwinger für höhere Frequenzen gibt es doch.
Sind in vielen Geräten als Signalgeber eingebaut.
Die sind bloß nicht sehr breitbandig und vor allem nicht für
Bässe geeignet.

Ein renommierter Hersteller von Piezokeramiken ist PI
http://www.physikinstrumente.com/en/index.php
Da kannst du dich schlau machen, was techn. möglich ist.

Es gibt da noch ein sehr interessantes Verfahren um Lautsprecher
mit hervorragender Richtcharakteristik zu bekommen.
so weit ich weiß, hat das Sennheiser entwickelt.
funktioniert mit moduliertem Ultraschallgebern, die als Array
angeordent werden.
http://www.sennheiser.com/sennheiser/icm.nsf/root/09859
Gruß Uwi

Hi!

Bei so niedrigen Frequenzen braucht man erhebliche Amplituden,
um relevanten Schalldruck zu bekommen.

Oder die Fläche entsprechend vergrößern. Über den Sinn und Unsinn will ich mich hier aber nicht auslassen.

Einfache Piezoschwinger für höhere Frequenzen gibt es doch.
Sind in vielen Geräten als Signalgeber eingebaut.

Richtig, die sind aber zu klein im Durchmesser. Um da ne entsprechende Fläche von z.B. ner 12" Membran zu bekommen braucht man ein paar Stück. Zumal ganz viele von diesen Tröten auch keine Dickenschwinger sondern gewölbte Longitudinalschwinger sind.
Ich lass mich aber gern eines besseren belehren.

Ein renommierter Hersteller von Piezokeramiken ist PI
http://www.physikinstrumente.com/en/index.php
Da kannst du dich schlau machen, was techn. möglich ist.

Ja PI-Keramik kenn ich. Da hab ich auch schon angerufen. Aber die konnten, oder wollten, mir nicht weiterhelfen.

Es gibt da noch ein sehr interessantes Verfahren um
Lautsprecher
mit hervorragender Richtcharakteristik zu bekommen.
so weit ich weiß, hat das Sennheiser entwickelt.

Jop, den Sennheiser Audiobeam kenn ich auch. Aber das Problem bei der Konstruktion ist, das die Hörbarkeit der entsprechenden Frequenzen abhängig von der Entfernung zum Gerät ist. Also auch nicht das gelbe vom Ei.

Aber wie gesagt, ne Grundsatzdiskussion über den Sinn und Unsinn möcht ich hier eigentlich nicht führen.

So long
Andreas

Hi,

du hast da nicht zufällig noch mehr Infos? Hersteller? Vertrieb? Irgendwas?

Gruß
Andreas

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Hallo,

du hast da nicht zufällig noch mehr Infos? Hersteller?
Vertrieb? Irgendwas?

sorry, da ist mir gar nichts bekannt. Ich habe ihn damals nur mal angehört, direkt damit befasst war ich nicht. Und hat mich aufgrund der schlechten Performance auch nicht sonderlich interessiert.
Gruß
loderunner

Hallo Andreas
Ich kann Dir hier leider keine Quelle nennen, aber vor drei Jahren wurde mit viel Tamtam eine Firma/ Institut vorgestellt, die Lautsprecher hinter Tapeten verstecken wollten.
Dann gab es noch einen Jungforscher, der die Scheiben von Wartehäuschen als Lautsprecher benutzen wollte, alles auf Piezo Technologie.
Vielleicht hilft Dir das weiter.
Gruß
Rochus

Danke, da kann man doch mal die Suchmaschinen mit füttern.

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