Die weibliche Brust als Milchdepot 
Hi Skyver,
ich hoffe nur, Du hast nicht während der ganzen Stillzeit auf die Brüste der Mutter Deines Kindes verzichtet - wäre schade für Dich, weil ganz unnötig. 
Aber mal ernsthaft. Ein Säugling saugt ganz anders als ein Partner, der aus der oralen Bearbeitung der weiblichen brust ja vornehmlich Lustgewinn für beide Seiten erzielen will.
Entgegen der landläufigen Meinung „saugen“ Säuglinge nicht, indem sie ein Vakuum erzeugen. Statt dessen „kneten“ sie die Milch eher mit ihrer Kauleiste aus der Brust raus.
Ein wesentlicher Impuls dabei ist der Milchspendereflex. Der wird bei einer stillenden Mutter ausgelöst, wenn sie ihr Kind ernähren will. Meistens also spätestens dann, wenn das Kind zu „kneten“ beginnt. Manchmal aber auch schon, wenn das Baby einfach nur schreit. In so einem Fall beginnt die Milch dann frei zu fließen, wenn die Brust besonders voll ist, auch herauszuschießen.
Wie schnell und wie heftig dieser Milchspendereflex bei einer Frau ausgelöst wird, ist sehr individuell. Aber, und das ist für Dich wichtig: Männe, der einfach nur an den Brüsten rummacht, löst den Milchspendereflex gemeinhin nicht aus. Du hast zwar sicher beim Liebesspiel während der Stillzeit ab und zu mal etwas Milch kosten können, aber das waren „Reste“, die weiter vorne in der Brust gelagert haben.
Da Deine Frau ja sicher langsam abgestillt und nicht nach 8 Stillmahlzeiten am Tag einfach aufgehört hat (das wäre ziemlich unangenehm für Mutter und Kind), wird ihre Brust schon so weit zurückgebildet sein, daß sie nicht beim kleinsten Anlaß wieder anfängt, spenden zu wollen.
Also, ran an die Buletten.
Eigentlich kann nichts schiefgehen, und auch wenn tatsächlich nochmal Milch kommen würde, setzt dadurch nicht gleich wieder eine riesige Milchproduktion ein, keine Sorge.
Bis dann wirklich gar keine Milch mehr produziert wird, kann es allerdings dauern, auch länger als ein Jahr, aber diese Mengen sind so gering, daß sie weder Dir noch Deiner Frau weiter auffallen dürften.
Liebe Grüße, Nike