Hallo Carsten,
Es ist nur so wenn die Zeit da ist das mann Nachwuchs für den
erhalt
seiner Familie haben möchte, sollte es doch möglich sein.
Ich denke wenn eine Hündin einmal in Ihrem Leben einen Wurf
bekommt
wird sich das nicht schlecht auf Ihre (wenn es sie gibt)
auswirken.
auch wenn du nur einen Wurf planst, kann es passieren, dass es damit nichts wird, wenn du zur Läufigkeitsunterdrückung schon einmal Hormone verabreicht hast.
Das mit der Scheinschwangerschaft , sagte ich nur weil sie
eine hatte
warum … meine Ärztin konnte es mir nicht sagen. Leider
Bei der Hündin läuft der Zyklus immer gleich ab, unabhängig davon, ob sie trächtig oder „leer“ ist.
Nach dem Eisprung bildet sich am Eierstock ein Gelbkörper, der immer über die Zeit einer normalen Trächtigkeit (ca. 2 Monate) Progesteron (Schwangerschafts-Schutz-Hormon) produziert.
Etwa 8 Wochen nach der Läufigkeit kommt es zu Progesteronabfall, Geburt bzw. Scheingeburt und Milcheinschuss.
Daraus folgt: Jede unbefruchtete Hündin wird „scheinschwanger“.
Bei manchen Hündinnnen merkt man kaum etwas, andere spielen „sterbender Schwan“, jammern, fressen schlecht, bauen Nester, bemuttern Spielzeug, besaugen sich selbst …
Das Ganze kann sich über eine normale Säugeperiode, also 8 - 10 Wochen, hinziehen.
Um die Scheinmutterschaften möglichst schnell zu beenden, hilft Adrenalin als „Gegenspieler“ zu den ausgeschütteten Endorphinen.
Adrenalin wird vermehrt bei Stress gebildet. D. h. Futter knapp halten, Nester zerstören, Spielzeug wegnehmen, Hund „ärgern“, viel Beschäftigung und keinerlei Zuwendung bei „Gejammer“ helfen die Scheinmutterschaft schnell zu beenden.
Es hat übrigens keinen Einfluss auf das „Scheinmutterschaftsgehabe“, wenn die Hündin mal Junge hatte.
Gruß
Johnny