Pille Valette

Hallo zusammen!

Ich habe vor kurzem von der Neo Eunomin zur Valette gewechselt. Seitdem merke ich, dass ich unter extremen Stimmungsschwankungen leide und leicht reizbar bin. Vor dem Pillenwechsel war ich ausgegelichener, mit mir zufriedener…Kann es sein, dass dies mit dem Pillenwechsel zu tun hat?

Vielen Dank für Eure Hilfe.
Liebe Grüße!

Hi,

Ich habe vor kurzem von der Neo Eunomin zur Valette
gewechselt. Seitdem merke ich, dass ich unter extremen
Stimmungsschwankungen leide und leicht reizbar bin. Vor dem
Pillenwechsel war ich ausgegelichener, mit mir
zufriedener…Kann es sein, dass dies mit dem Pillenwechsel zu
tun hat?

einfach Antwort: Ja.

Geh zu deinem Arzt, der wird dir sagen, dass du drei Monate durchhalten solltest. Hat es sich dann nicht eingestellt, solltest du eine andere Pille nehmen.

Gruß
Cess

Hi Cess!

Danke für Deine Antwort.
Drei Monate halte ich das nicht mehr durch. Wenn es nur die Stimmungsschwankungen wären, okay. Aber ich habe seit ich die Valette nehme fast jeden Tag Kopfweh, manchmal auch Rücken- und Bauchschmerzen.
Habe mir nun für nächste Woche einen Termin bei meiner FA gemacht.

Liebe Grüße!

Guten Morgen,

schreib mal, welche Alternative Du bekommst, falls Du sie absetzt.

Mir ging es mit der Lovelle ähnlich, fast ein Jahr lang. Ich ärgere mich heute, dass ich meiner Ärztin das nicht deutlicher gesagt habe, wie schlecht es mir damit ging.

So angenehm das ist mit der Pille. Man macht sich keine Vorstellung, was die paar Hormone mit unserem Körper und der Psyche so anstellen. Glücklich die, die das gut vertragen.

kernig

Hi Kernig!

Welche Pille nimmst Du jetzt?
Ich gebe Dir dann nach meinem FA-Termin Bescheid welche Pille sie mir verschrieben hat. Jedenfalls hat das mit der Valette effektiv keinen Sinn. Bin schon am überlegen, ob es Alternativen gibt!
Wobei das schon blöd wäre, weil ich die Pille halt auch wegen meinen Hautproblemen nehme. Aber so wie es mir momentan geht (körperlich / seelisch), hat das mit der Valette definitiv keinen Sinn!

Liebe Grüße!

Hallo,

ich habe ein Kind bekommen, war aber geplant. :smile:

Hatte dann eine Weile den Nuva-Ring, war auch nicht so das Gelbe vom Ei, hat mich dauernd gestört. Seitdem wird ganz klassisch mit Gummistiefeln verhütet, wenn das Thema Kinder durch ist, muß mein Mann unters Messer. Die Hormonspirale wäre evtl. noch eine Alternative für mich.

Ich habe grade nochmal zu dem Thema nachgelesen und mein Wissen aufgefrischt. Das klingt immer ein wenig feministisch, aber ich frage mich schon: Warum tun wir uns das an?

Da fliegt die Menschheit auf den Mond und spaltet Atome und ein anständiges Verhütungsmittel gibt es immer noch nicht. Wären die Männer die Leidtragenden (ich nenne das jetzt mal so angesichts der Nebenwirkungen), würde es da meiner Ansicht nach schon längst was Besseres geben. Aber es gibt ja scheinbar keinen echten Forschungsbedarf, Frau machts ja mit.

Schwere Entscheidung, vielleicht bringt ja ausprobieren ein für Dich tragbares Ergebnis.

kernig

1 „Gefällt mir“

Hi,

Die reaktionen auf einzelne Pillen sind sehr individuell. Ich habe die Valette auch nicht vertragen (sass irgendwann rum und überlegte krampfhaft warum ich denn jetzt so depressiv sei), anderen geht es damit gut.

Was ich Dir aber v.a. sagen möchte:
Es gibt diese sogenannten Hautpillen und sie werden gerne und schnell verschrieben. Ich habe auch Jahrelang die Diane 35 genommen bis ich Migräne hatte. Allerdings war meine Haut trotzdem nicht toll und jetzt bin ich gerade dabei eine niedrig dosierte Pille (Yasminelle) zu probieren.
Mit der geht es mir seit 3 Monaten gut und die Haut ist nicht besser oder schlechter…

Vielleicht lohnt es sich auch bei Dir mal zu probieren ob es ohne klassische HAut-Pille wirklich so schlimm ist mit der Haut.

Vielleicht hast Du ja eine gute Ärztin mit der Du das durchsprechen kannst. Meine hat es leider nicht interessiert wie´s mir mit welcher Pille ging und ich hab mir meine jetzige nach Berichten im Internet ausgewählen müssen( google mal, da gibt es Seiten mit Erfahrungberichten zu hauf) - schulterzuckend wurde mir dann das Rezept ausgestellt.

Viel Glück

Mopedhexle

wenn das Thema Kinder durch ist, muß mein Mann unters Messer.

Ich gebe dir einen guten Tipp, falls du ihn denn möchtest. Überlegt euch sehr genau, WER sich sterilisieren lässt. So etwas verkraftet nicht jeder Mann psychisch so gut.

Und wenn’s dann erstmal im Kopf einen „Knick“ gegeben hat, dann meist auch ein paar „Etagen“ tiefer!

Es gibt heutzutage ja auch für Frauen die Möglichkeit, sehr schonend diesen Eingriff durchführen zu lassen, mittels minimalinvasiver Methoden. Da genügt schon ein winziger Schnitt in der Nabelgegend, durch welchen dann Sonden eingeführt werden, um die Operation durchzuführen. Oft kann man danach das Krankenhaus am gleichen Tag noch verlassen.

Warum tun wir uns das an?

Die Frage ist durchaus berechtigt. Darum gilt es abzuwägen, was uns die wenigsten körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen bringt, wenn wir verhüten.

Da fliegt die Menschheit auf den Mond und spaltet Atome und
ein anständiges Verhütungsmittel gibt es immer noch nicht.

Das ist leider so.

Wären die Männer die Leidtragenden (ich nenne das jetzt mal so
angesichts der Nebenwirkungen), würde es da meiner Ansicht
nach schon längst was Besseres geben.

Aber es gibt ja scheinbar keinen echten Forschungsbedarf, Frau machts ja mit.

Oder das Geld wird viel viel dringender für die Bundeswehr „benötigt“ :smile:)

Alles wird gut!

Wie schon gesagt wurde, ja, kann sein. Und wie auch schon gesagt wurde: Der Körper muss sich erst gewöhnen und daher sollte man mindestens drei Monate warten, um zu gucken, ob das funktioniert. Die ersten Wochen sind nicht aussagekräftig.

Mit meiner ersten Pille hatte ich auch sofort Hautprobleme bekommen. Danach hatte ich die Valette, die zumindest bei mir keine positiven Auswirkungen hatte. Dann hatte ich eine andere, die speziell für Hautprobleme entwickelt wurde. Damit wurde die Haut allgemein sichtlich trockener, ich hatte weniger Pickel, aber dafür mit der Zeit andere Probleme. Nun nehme ich eine Pille, die gar nicht extra für Hautprobleme entwickelt wurde, auch sonst keine besonderen Eigenschaften hat, und mein Körpergefühl ist so, wie ich es gewohnt war aus den Zeiten, in denen ich noch gar keine Pille nahm.

Jede Frau ist anders. Daher nützen Erfahrungsberichte anderer Frauen nicht sehr viel. Auch die Erfahrungsberichte im Internet sind nicht viel wert, weil sich da vorwiegend Leute tummeln, die mit einem Pillenpräparat oder mit der Pille i. a. Probleme haben oder zumindest hatten. Insgesamt ist es einfach auch eine Frage der Geduld. Für die meisten Frauen gibt es ein Präparat, dass für sie geeignet ist, das muss man nur erst finden. Und man sollte ein Präparat schon drei bis sechs Monate nehmen, um etwas über den Erfolg sagen zu können.

Bis denne
Schnoof

Sterilisation

Ich gebe dir einen guten Tipp, falls du ihn denn möchtest.

Na, dazu sind wir doch hier :smile:

Überlegt euch sehr genau, WER sich sterilisieren lässt. So
etwas verkraftet nicht jeder Mann psychisch so gut.

Ich verkrafte die Pille psychisch nicht so gut.

Und wenn’s dann erstmal im Kopf einen „Knick“ gegeben hat,
dann meist auch ein paar „Etagen“ tiefer!

Na, ein Mann mit ordentlichem Selbstbewußtsein sollte sowas schon verkraften. Ich kenne einige, die ohne „Knick“ diesen Eingriff hinter sich gebracht haben und geradezu Werbung dafür machen.

Es gibt heutzutage ja auch für Frauen die Möglichkeit, sehr
schonend diesen Eingriff durchführen zu lassen, mittels
minimalinvasiver Methoden. Da genügt schon ein winziger
Schnitt in der Nabelgegend, durch welchen dann Sonden
eingeführt werden, um die Operation durchzuführen. Oft kann
man danach das Krankenhaus am gleichen Tag noch verlassen.

Ich habe vor, während, nach der Schwangerschaft, bei einer weiteren Fehlgeburt so viele mehr oder weniger schonende Eingriffe im Rahmen unserer Familienplanung über mich ergehen lassen, jetzt darf mein GöGa ran. Außerdem hätte ich Sorge, dass es mich hormonell völlig aus der Bahn wirft.

Aber das muß natürlich jedes Paar untereinander entscheiden. Ich verwehre mich aber gegen den Anspruch, dass die Sterilisation automatisch für die Frau vorgesehen sein soll, genauso wie das „den Job aufgeben“ nach der Geburt eines Kindes oder die Nachnamensfrage. Ich bestehe auf einer Entscheidungsmöglichkeit in jedem Einzelfall, sozusagen.

Die Frage ist durchaus berechtigt. Darum gilt es abzuwägen,
was uns die wenigsten körperlichen und psychischen
Beeinträchtigungen bringt, wenn wir verhüten.

S.o. völlig Beeinträchtigungsfrei für mich.

Da fliegt die Menschheit auf den Mond und spaltet Atome und
ein anständiges Verhütungsmittel gibt es immer noch nicht.

Das ist leider so.

Kann man so sehen und wenn ich es so sehen könnte, wäre ich zufriedener. Ich renne lieber gegen Wände…

Oder das Geld wird viel viel dringender für die Bundeswehr
„benötigt“ :smile:)

Oder für die Entwicklung des 28 Ventiler- Einspritzsystems mit Turbo-Doppelvergaser der neuen Sportwagengeneration. :smile:
Man könnte auch sagen, wenn man ein Freund von Verschwörungstheorien ist: Das wird gelenkt und dient zielgerichtet der Unterdrückung von 50% der Weltbevölkerung. Das tu ich im Übrigen nicht.

Alles wird gut!

Schön wär’s

kernig

1 „Gefällt mir“

Ich verkrafte die Pille psychisch nicht so gut.

Richtig, das geht vielen Frauen so. Darum finde ich persönlich andere Verhütungsmethoden auch besser.

Na, ein Mann mit ordentlichem Selbstbewußtsein sollte sowas
schon verkraften.

Nunja, nur sind nicht alle Männer gleich, außerdem soll es Männer geben, die von ihren Frauen unterdrückt werden, die haben irgend wann kein Selbstbewusstsein mehr.

Ich kenne einige, die ohne „Knick“ diesen
Eingriff hinter sich gebracht haben und geradezu Werbung dafür
machen.

Ja, auch DAS gibt es. Darum gilt es genau abzuwägen, denn es kann SO oder anders ausgehen.

Ich habe vor, während, nach der Schwangerschaft, bei einer
weiteren Fehlgeburt so viele mehr oder weniger schonende
Eingriffe im Rahmen unserer Familienplanung über mich ergehen
lassen, jetzt darf mein GöGa ran.

Ich blieb auch vor einigen dieser mehr oder minder schonenden Eingriffe nicht verschont. Ich weiß, wovon du sprichst. Aber muss man denn solche Dinge dem Partner, den man liebt, vorzählen? MUSS es zwingend einen „Ausgleich“ geben? Naja, das muss jeder selbst wissen. Mir ist das egal, ob das nun „gerecht verteilt“ ist oder nicht. :smile:

Außerdem hätte ich Sorge, dass es mich hormonell völlig aus der Bahn wirft.

Das kann ich nicht bestätigen. Mir sind außerdem einige weitere weibliche „Fälle“ bekannt, die keinerlei Beeinträchtigungen nach diesem Eingriff zu beklagen hatten, auch nach vielen Jahren nicht.

Letztlich bleibt selbstverständlich immer ein Risiko, wenn man sich unter’s Messer begibt, egal, ob Mann oder Frau, ganz klar.

Ich verwehre mich aber gegen den Anspruch, dass die
Sterilisation automatisch für die Frau vorgesehen sein soll,
genauso wie das „den Job aufgeben“ nach der Geburt eines
Kindes oder die Nachnamensfrage. Ich bestehe auf einer
Entscheidungsmöglichkeit in jedem Einzelfall, sozusagen.

Davon war auch nicht die Rede in meiner Antwort, so war es auch keinesfalls gemeint. Das ist natürlich absolute Ansichtssache. Darüber braucht man auch nicht zu streiten. Das sieht nun mal jeder anders.

S.o. völlig Beeinträchtigungsfrei für mich.

Nicht mehr dann, wenn du gern Geschlechtsverkehr mit deinem sterilisierten Mann hättest und er dazu aufgrund des Eingriffs nicht mehr in der Lage ist :wink:

Wie gesagt, es kann gut gehen, MUSS aber nicht.

Ich renne lieber gegen Wände…

Tja, jedem, wie es ihm beliebt :smile:

Alles wird gut!
Schön wär’s

O.k. - (fast) Alles wird gut :smile:)

Ich wünsche euch, dass ihr die richtige Entscheidung findet.