Vor einigen Jahren schon bekam ich eine Pilzinfektion
am Geschlechtsteil (Eichel) Zuerst mit einer Salbe, dann mit Kapseln bekämpft.Beides hat geholfen, doch immer nur für kurze Dauer.In regelmäßigen Abstand trat die Infektion wieder auf.Dann machte ich im Dez 2009 eine Kur.7 Tage lang täglich 2 Kapseln (Wirkstoff Flucozole 200mg)anschließend hatte ich Ruhe, bis eben vor 2 Tagen
28.1.11 die Infektion wieder auftrat.
Gibt es eine Möglichkeit den Pilz eben dauerhaft zu bekämpfen, ohne dabei in regelmäßigen Abständen Medikamente nehmen zu müssen.
Hatte mal was gelesen von einer Kultur die angelegt werden muss. Hat da jemand Erfahrung damit.
Hallo,
so eine Behandlung hilft nur, wenn der Partner gleichzeitig behandelt wird, auch wenn keine Anzeichen einer Ansteckung vorhanden sind. Ansonsten steckt man sich immer wieder an.
LG
B.
Hallo phumphat,
Da der Pilzbefall bei dir immer wieder auftritt, ist er entweder schon im Organismus weit verbreitet oder du steckst dich beim Partner/in immer wieder aufs Neue an. Dann hat er/sie das Problem ebenfalls.
Pilzinfektionen müssen langfristig und intensiv behandelt werden, dazu gibt es Diätvorschriften, die streng beachtet werden müssen und Mittel, die allerdings recht nebenwirkungsreich sind. Dennoch sollte man das konsquent durchziehen, denn Pilze verbreiten sich weiter und befallen dann auch Organe. Außerdem schwächen sie das Immunsystem, so daß es ständig zu Rezidiven kommt.
Dein Arzt sollte das daher sehr ernst nehmen (tun viele leider nicht) und dich so behandeln, daß der Pilz ausgemerzt wird.
Desweiteren könntest du deine Frage auch nochmal hier stellen:
http://www.symptome.ch. Dort findet man gerade auch zu dieser Frage Behandlungsmethoden aus dem alternativen und naturheilkundlichen Bereich, die durchaus erfolgreich sein können.
Gruß,
p+p
Moin,
so eine Behandlung hilft nur, wenn der Partner gleichzeitig
behandelt wird, auch wenn keine Anzeichen einer Ansteckung
vorhanden sind. Ansonsten steckt man sich immer wieder an.
Das ist, so grundsätzlich wie von dir dargestellt, falsch.
Denk z.B. einmal an Herpes, viele sind Träger des Virus, bei wenigen kommt es tatsächlich zu einer „Erkrankung“. Und häufig dann regelmäßig, bis man individuelle Ursachen durch Beobachtung von „Auslösern“ nachvollziehen und meiden kann.
Haut- und andere Erkrankungen werden häufiger als man denkt durch „normale, körpereigene“ Pilze/Mikroben ausgelöst. Individuelle Empfindlichkeiten, Resistenzen, Lebensgewohnheiten- und Verhalten sind mögliche und manchmal schwer zu findende Ursachen.
Franz
@p+p Danke für die prompte Antwort. Scheinst dich ja gut auszukennen.
Doch meine eigentliche Frage wurde damit nicht beantwortet, die so lautete: Vom Pilz eine eigene Kultur anzulegen und damit ein entsprechendes wirkungsvolles Gegenmittel zu erhalten. Habe mal was davon gelesen.
Und die eigentliche Frage: Wer hat damit Erfahrung.
phumphat
Hallo,
Vom Pilz eine eigene Kultur anzulegen und
damit ein entsprechendes wirkungsvolles Gegenmittel zu
erhalten. Habe mal was davon gelesen.
Das würde bedeuten ein neues Medikament aus deinen Pilzen zu entwickeln. Wahrscheinlich gibt es das bereits. Um es anwenden zu können, muß im Labor lediglich festgestellt werden, welchen Pilz du genau hast.
Anders könnte es aber vielleicht aussehen, wenn du auf die Homöopathie abzielst. Aber auch hier dürfte es schon entsprechende Mittel geben, wenn der Pilz bekannt ist.
Gruß,
p+p
Anders könnte es aber vielleicht aussehen, wenn du auf die
Homöopathie abzielst. Aber auch hier dürfte es schon
entsprechende Mittel geben, wenn der Pilz bekannt ist.Gruß,
p+p
Danke, werde mich mal hier schlau machen.
Gruß
phumphat
Vom Pilz eine eigene Kultur anzulegen und
damit ein entsprechendes wirkungsvolles Gegenmittel zu
erhalten. Habe mal was davon gelesen.Das würde bedeuten ein neues Medikament aus deinen Pilzen zu
entwickeln.
???
Wahrscheinlich gibt es das bereits. Um es anwenden
zu können, muß im Labor lediglich festgestellt werden, welchen
Pilz du genau hast.
Was meinst du, was „Kultur anlegen“ anderes bedeutet, als festzustellen, welcher Pilz das ist? Genau deshalb macht man das ja. Das ist allerdings eine reicht aufwändige Geschichte und kann, wenn wirklich differenziert gemacht, einige Wochen dauern. Deshalb scheut man sich gerne davor.
In dem Fall würde ich allerdings als Patient genau darauf bestehen, angesichts der Tatsache, dass da schon so lange erfolglos herum laboriert wird. (Wobei Pilze gerne hartnäckig sind, auch wenn man weiß, mit welchem Feind man zu tun hat.)
Hallo,
Was meinst du, was „Kultur anlegen“ anderes bedeutet, als
festzustellen, welcher Pilz das ist?
Ist mir durch bekannt. Gucke bitte nochmal hin:
Meine Antwort zielte aber darauf ab, daß der UP aus dieser Kultur ein Gegenmittel entwickelt haben möchte…
Gruß,
p+p
Das lese ich nicht daraus. Er will „damit“ und nicht aus der Kultur sein Gegenmittel erhalten. Damit / mit Hilfe ist doch völlig richtig.