'Pim' in 'Das Foucaultsche Pendel'


Kapitel 35 in Ecos „Das Foucaultsche Pendel“:

„Ich hatte den Eindruck, ihr etwas sagen zu müssen. Eine halbe Stunde nach Mitternacht schob sie ihre Mähne beiseite, um mich genauer anzusehen, ich hielt den Zeigefinger mit dem Daumen nach oben auf sie gerichtet und sagte: »Pim.«
»Komisch«, sagte sie, »ich auch.«
So waren wir Fleisch von einem Fleische geworden, und von da an war ich für sie Pim.“

Das verstehe ich nicht, wie ist das zu interpretieren?
Im Folgenden wird Casaubon von Lia mit Pim angesprochen. Wenn ich bei Google suche, finde ich mehrere Seiten, in denen der Protagonist „Pim Casaubon“ genannt wird. Doch „nur“ der Vorname Casaubons kann Pim doch nicht sein, Lias Antwort „ich auch“ ergäbe keinen Sinn?!

Mit Bitte um Hilfe und schönen Grüßen aus Duisburg
Garvey

Hallo Garvey,
da gab es mal Amor, der schoß mit nem Pfeil und traf ins Herz, alle beide.
Nu sind wir in moderneren Zeiten, da trifft es einem mit der Pistole ins Herz - allerdings ganz sanft - nicht Peng sondern Pim machts dann.
Sie erinnert sich und ihn durch den Kosenamen an die Situation und den Herzschuß.
So versteh ich das immer wenn ich das lese.
Gruß
Kerstin