Ich werd am Sonntag mit meiner ziemlich verfressenen Gruppe Rollenspielen. Und weil immer nur Chips fad ist, hab ich mir gedacht, ich mach mal Buchteln. Ich hab auch ein hübsches Rezept und somit sollte die Sache hoffentlich gutgehen.
Da ich aber am Sonntag vormittags vermütlich wenig Zeit haben werde um sie wirklich frisch zu machen (und ich mag sie nur frisch) folgende Frage: Kann man den Germteig auch über Nacht gehen lassen?
Und wie mach ich das eigentlich genau? Ich hab ein kleines Packerl Hefe, die vermix ich mit Milch, Zucker und ein bissl Mehl zu einem „Dampfl“ steht da. Und die muss ich dann stehenlassen? oder kann ich die gleich mit dem Rest-Teig zusammenmischen?
Und was gibt’s für Tricks, dass das ganze nicht allzu trocken wird?
Ach ja - wegen der Menge: 25dag Mehl, 4 Zucker, 4 Butter, 1 Germ,… werden vorgeschlagen. Ich hab ein sehr winziges Backblech. (Ungefähr halb so groß wie die ganz großen, die meine Mama daheim hat) Wie weiß ich, wieviel Teig ich machen soll, damit sich das gut ausgeht? Sollen ja dann auch wieder nicht gar zu viele Buchteln werden, weil andere Leute ja auch was mitbringen. Im Notfall fang ich halt ein 2. Blech an
Wär lieb, wenn Ihr alles was euch dazu einfällt herschreiben könntet
das mit den Mengen kann ich auch nicht so genau beurteilen. Ich würd aber sicherheitshalber lieber ein zweites Blech nehmen anstatt zu wenig machen.
Den Vorteig = Dämpferl mache ich immer gleich in der Backschüssel, und zwar mach ich mit einer Gabel in die Mitte der Mehlmenge eine Grube, gebe da die zerbröckelte Hefe und die lauwarme Flüssigkeit hinein und verrühre das Ganze vorsichtig mit ein bisschen Mehl. Oben drauf streue ich auch noch ein bisschen Mehl. Ach ja, und natürlich tue ich immer eine Prise Zucker zur Hefe. Dann geht sie besser. Nach ca. 10 Minuten, spätestens einer Viertelstunde zugedeckter Ruhezeit müsste das Dämpferl deutlich aufgegangen sein.
Hefeteig kann man auch problemlos kalt gehen lassen. Er wird dann besonders feinporig. Wenn Du den Teig fertig hast, stellst Du ihn einfach statt an einen warmen Ort in einen kühlen Keller. Dort geht er dann langsam über nacht. Sollte er am nächsten Morgen noch nicht weit genug sein, kannst Du durch milde Wärmezufuhr nachhelfen, dass er noch ein wenig mehr aufgeht.
Gruß vom Wiz
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Ach so, den Teil deiner Frage hatte ich ganz vergessen:
Ich habs selbst noch nicht probiert, aber angeblich wird der Teig sogar besonders feinporig, wenn man ihn gaaaaaanz langsam über Nacht im Kühlschrank gehen lässt (so gelesen im „Bayerischen Kochbuch“).