Pipi

Nun nbin ich das erste Mal auf diesem Brett und stelle dazu auch noch eine frage die den regelmäßigen Usern wahrscheinlich schon auf den Keks geht. Hoffentlich ist es nicht schon eine Tabufrage!

Wir (das sind Mama und Papa) verzweifeln manchmal. Unser einziger kleiner Sohn zweieinhalb Jahre Alt sagt uns sogut wie nie wenn er Pipi muß. Zack geht alles in die Hose während er grinsend vor uns steht.

Papa und Mama sauer: Egal

Weiter in der nassen Hose laufen: Egal

Belohnung wenn er auf seinen oder auch den großen Klo geht: Schön aber kein Grund es beim nächsten Mal besser zu machen

Wir wissen nicht mehr wie weiter. Scheinbar stellt sich kein Fünckchen Fortschritt ein.

Wer hat noch Tipps ? ? ?

Trostpflaster
Rat hab ich keinen, nur Trost.
Unserer ist ganauso alt und er weigert sich beharrlich überhaupt zu sagen wann er muss (egal ob gross oder klein). Einziger Kommentar von ihm: Stinker brauch ich.

Einzige hoffnung von uns: Irgendwann werden alle mal sauber.

Gruss
Heinz

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Hallo

Frage: Warum laßt Ihr ihm nicht die Windel um - dann geht es nicht in die Hose ? Warum muß ein 2 jähriger unbedingt „stubenrein“ sein ?
Alles kommt von selbst - unsere Tochter brauchte die Windel bis sie 4 war…

Grüße Amndreas

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(Noch) Kein Grund zur Sorge
Hallo Ralf!
Habe das gleiche mit unserem Sohn durch. Mit 2,5 Jahren ging noch fast alles in die Windel (Faulheit, Bequemlichkeit?). Also wir sind auch nervös geworden und hatten die Ärztin gefragt. Die meinte, aus med. Sicht sollte man sich vor dem 4. Lebensjahr keine allzu großen Gedanken machen. Bei uns in der ehem. DDR musste das Kind mit ca. 1 Jahr sauber sein, sonst gab’s Ärger in der Kinderkrippe. Ich kenne das zwar nur vom „Hörensagen“, aber diese Meinung geistert in noch vielen Köpfen, somit lässt sich Mutti/Vati von manch einem leicht unter Druck setzen und doch sehr verunsichern. Aber auch hier hat sich, wie bei fast allem, Geduld, Ruhe und nochmals Geduld bewährt. Noch vor dem 3. Geburtstag hat er dann selbst gemerkt, dass es praktischer ist, auf die Toilette zu gehen. Wir hatten ihm so einen Toilettensitz- Verkleinerer gekauft. Von der „Holzhammer- Methode“, sowie auch von Belohnungen fürs gemachte Pipi halte ich persönlich nicht viel.

Viele Grüße und noch bissel Geduld
Susan

Hallo!
Ich hab auch gedacht, dass das Sauberwerden ganz schön dauert, aber seit knapp 2 Wochen läuft das fast wie von selbst: unsere Kleine 2 3/4 Jahre) setzt sich selbst aufs Töpfchen, will nur noch zum Schlafen eine Windel und merkt (manchmal) den Stinker im Voraus. Aber: wie gesagt, erst seit 2 Wochen und seitdem mit Siebenmeilenstiefeln.

Unsere einzige Methode war: sie im Urlaub viel nackt am Strand spielen lassen und: sie durfte sich selbst ein Töpfchen aussuchen. Jedesmal, wenn sie biselte, sagten wir: das könntest du auch ins Töpfchen machen…

Ich bin selbst erstaunt - aber, wie sagt der Volkmund: keine Panik, jeder ist noch sauber geworden…

Viele Grüße, Birgit

Hallo,

was Birgit schreibt (im Urlaub viel nackt am Strand spielen lassen) kann ich nur bestätigen.

Unsere Kinder wurden tagsüber jeweils während des Sommers „sauber“, weil sie dann so oft es ging, nackt im Garten gespielt haben.
Ich hatte das mal irgendwo gelesen, dass die Kinder, wenn sie weder Höschen noch Pampers tragen, überhaupt erst ein Gespür für die Sache bekommen.
Das hat sich tatsächlich bestätigt.

Interessant ist, dass der, der mit 2 1/2 Jahren trocken war, auch jetzt als Teenager nur selten „muss“, während der, der erst mit 3 1/2 Jahren tagsüber trocken war, auch heute noch fast stündlich zur Toilette rennt.
Mit anderen Worten, auch die Größe der Blase spielt dabei eine Rolle.

Viele Grüße, Renate

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Falsche Deutung
Liebe Eltern,
wenn ein Kind vor den grossen Eltern steht und sieht, dass sie nicht zufrieden sind mit ihm -was kann es wohl machen? Weinen oder lachen.Und die grossen, grossen Eltern interpretieren das nicht richtig. Sie fühlen sich dem Kind ausgeliefert, dabei ist es in der anderen Richtung. Das Kind ist den Eltern voll und ganz ausgeliefert. Denn wenn die Eltern das Kind nicht verstehen, hat es Pech gehabt!!! Oder die Eltern verstehen die Not des Kindes und das Kind kann die Entwicklung in dem es steht weitergehen, ohne Angst von den Eltern nicht verstanden zu werden.
Ich finde es gut das es wer-weiss-was gibt, so können sich die Eltern per Internet beraten lassen. Ob das in jedem Fall genügend ist, ist eine grosse Frage. Der Mensch auch die Eltern lernen über die Beziehung.
Was denken Sie? ICh freue mich auf eine rege Diskussion

Geduld, Geduld
Bloss keinen stress machen. windel um und abwarten.
er wird schon sauber werden, keine sorge. je weniger es bei euch ein thema ist, desto schneller wird es gehen.
also, lass pampers und co. noch ein wenig an euch verdienen!
gruss
saskia

Nun nbin ich das erste Mal auf diesem Brett und stelle dazu
auch noch eine frage die den regelmäßigen Usern wahrscheinlich
schon auf den Keks geht. Hoffentlich ist es nicht schon eine
Tabufrage!

Wir (das sind Mama und Papa) verzweifeln manchmal.

Warum denn eigentlich? Lasst euch bloß nicht unter Druck setzen! Wir kannten mal jemanden, dessen Kind war vor dem 2. Lebensjahr sauber (angeblich), mit vier hat es wieder eingenässt - also dann lieber so wie unsere (s.u.)…

Vielleicht kann euer Sohn noch gar nicht sagen, wann es passiert, weil er´s gar nicht merkt. Selbst, wenn es für euch so aussieht, euer Sohn will euch nicht vera…, er kann wahrscheinlich noch nichts (vorher) sagen, weil er es selbst erst merkt, wenn´s läuft. Warum laßt ihr ihn nicht entscheiden, wann er groß genug ist, um wie große Leute auf die Toilette zu gehen?

Unser erster Sohn (jetzt 8) hat innerhalb einer Woche gelernt, trocken zu sein (Tag und Nacht, weil, haben wir argumentiert, entweder ist er sauber oder er ist es nicht (wie wollt ihr einem dreijährigen erklären, daß er mal sauber ist und mal nicht?), aber es gibt auch im Freundeskreis andere Erfahrungen). Er war 2 3/4 und die Ursache war die Tatsache, daß er unbedingt in den Kindergarten wollte, wir ihm aber erklärt haben, daß dort nur Kinder hingehen dürften, die keine Pipihose brauchen. Wir haben nicht gezankt, nicht geschimpft (das ist, glaube ich immens wichtig!), wir haben (es war Sommer) ihm die Hose ausgezogen. Die ersten zwei Tage rief er gleichzeitig und es lief. Dann rief er erst und es lief im nächsten Augenblick. Das war der Zeitpunkt, wo ich dann schon von weitem zurückrief, halt es fest, ich komme! - Und nach ein paar Tagen meldete er erst, Pipi kommt und wenn er saß, ließ er es laufen. Das wurde natürlich ausgiebigst belobt. Häufchen hat er zunächst in die Unterhose, dann auf die Wiese (wir bauten gerade und ich habe ihm ein „Örtchen“ gezeigt, wo er sein Häufchen hinlegen konnte) und schließlich auf die Toilette gemacht. Wichtig sind lose Unterhosen (keine strammsitzenden, die er nicht allein runterbekommt), lockere Jogginghosen, keine Hosenträger o.ä.) und kurze T-Shirts (damit das Häufchen nicht im T-Shirt hängenbleibt).

Unser zweiter Sohn (wird im September 3) machte auch überhaupt keine Anstalten, sauber zu werden, kam aber vor ca. 2 Monaten immer mit dem Spruch, er sei schon groß. Irgendwann haben wir dann widersprochen, so à la große Kinder gehen auf die Toilette, ergo bist du noch klein. Ganz von allein kam er dann (wie der große auch) eines Tages zu mir und sagte: Mama, zieh´mir die Pipiphose aus, ich bin jetzt groß! (Das sollte man übrigens erst glauben, wenn die Pampers auch über längere Zeit trocken bleibt, dann ist die Erfolgschance relativ groß.) Gesagt, getan. Pampers aus, Unterhose an, möglichst wenig sonst, sonst muß man soviel waschen. Wenn was schiefgeht, kein Kommentar oder wenn, dann höchstens tröstenden, du lernst ja noch, das wird schon werden, Hose/Bett wechseln. Wenn´s klappt, ausgiebig loben (der Kleine durfte sich, nachdem er mehrere Tage sauber war (auch nachts - aber ihr müsst entscheiden, wie hoch ihr den Korb hängen wollt und bei eurem hängen könnt), ein Geschenk aussuchen, was er sich schon länger gewünscht hatte. Seitdem läuft er mit seiner Straßenkehrmaschine von Playmobil herum und erzählt überall stolz, warum er sie bekommen hat.)

Die beste „Kindertoilette“ finde ich übrigens, ist die von WalMart (25,-DM), die aus einer Treppenstufe und einer Toilettenverkleinerung besteht. Unser Kleiner fühlt sich auf dieser Toilette topsicher (vielleicht macht eurem die Toilette auch Angst und er mag deshalb nicht daraufgehen? Oder er mag keine Töpfchen? - wir haben 3, aber nie eins benutzt.) und geht inzwischen ganz allein.

Susanne

Unser

einziger kleiner Sohn zweieinhalb Jahre Alt sagt uns sogut wie
nie wenn er Pipi muß. Zack geht alles in die Hose während er
grinsend vor uns steht.

Papa und Mama sauer: Egal

Weiter in der nassen Hose laufen: Egal

Belohnung wenn er auf seinen oder auch den großen Klo geht:
Schön aber kein Grund es beim nächsten Mal besser zu machen

Wir wissen nicht mehr wie weiter. Scheinbar stellt sich kein
Fünckchen Fortschritt ein.

Wer hat noch Tipps ? ? ?

Danke an Alle für ihre Tips und aufmunternden Worte.
Ich glaube so wie es aussieht hat sich das Thema erledigt.

Sönchen will seit zwei Tagen immer auf den Klo Pipi machen und war heute Morgen das erste Mal Groß machen.

Nachts bleibt die Windel trocken.

Aber auch wenns wieder einen Rückschlag geben sollte bleiben wir gefaßt und geduldig.

Nochmals Danke an Alle für Euer Feedback.

Hallo Ralf,

keine Sorge, das spielt sich alles ein.
Unsere Tochter hatte auch mit zwei Jahren noch keinen wirklichen Bezug zum Stillen-Örtchen.
Trotz Sitzverkleinerer, der sich aber auf Dauer als eine gute Lösung entpuppte.
Sie hat dann mit fast drei die Toilette regelmässig besucht, aber ab und an ging das dennoh schief, sie war halt ins Spielen vertieft und hatte es nicht gemerkt.
Zur Nacht wollte sie immer noch eine Pampers und wir haben sie auch gelassen.

Nun hat sie vor zwei Wochen einfach von sich aus gesagt, sie wolle es ohne ausprobieren, wir hatten das zwar immer mal angesprochen aber nie mit Druck sondern in der Form etwas ganz spannendes würde dahinter stecken.

Und plötzlich wollte sie keine Pampers mehr zur Nacht und bis jetzt hat es gut geklappt, noch nicht eine nächtliche Überschwemmung.
Also ist sie ganz stolz und hat auch ihre Scheu tagsüber auf eine fremde Toilette ohne Toilettenverkleinerer zu gehen schlagartig abgelegt.

Bei uns hat es sehr geholfen, das mein Mann einen Tag mit ihr allein war.
Sie hat ihm wohl beweisen wollen, das sie das kann und hat es mir am nächsten Morgen ganz stolz erzählt.

Ich denke, wenn man es gelassen und ohne Schimpfen hinnimmt, dann kommen die ZWerge irgendwann allein auf die Idee und es egelt sich von selber.
Geht heute mal im Laufe des Tages wirklich etwas daneben, dann sucht sie sich einfach neue Wäsche aus dem Scharnk und bringt die schmutzige zur Waschmaschine.
Ich denke, das zeigt wie ruhig und selbstsicher sie selber es sieht.

Ich denke, das Euer Sohn irgendwann einfach auch entscheidet, das es Zeit ist, also behaltet die Nerven und es klappt bestimmt.
Meines Wissens nach hat das einen emensen Vorteil: Kinder, die nicht gedrängt wurden, fallen auf Dauer auch nicht mehr zurück, was für alle viel entäuschender ist, besonders für das Kind.

Erika

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2 1/2 Jahre ist nun wirklich kein Alter mit dem ein Kind unbedingt trocken sein muß.
Zieht ihm eine Windel an und beachtet das Pipi nicht mehr.
Unser Sohn (Jungs sind sowieso meist etwas später) war auch erst mit 3 Jahren tagsüber trocken.
Nach ein paar Monaten könnt ihr es nochmal probieren.
Nur kein Stress, alle Kinde sind trocken geworden :wink: ob früher oder später ist doch letztendlich egal.