in vielen Filmen sieht man immer „Warnschüsse“ in die Luft.
Was passiert eigentlich mit dieser Kugel. Oder angenommen die trifft jemanden.
Die muß ja irgendwann mal wieder runterkommen
Ich kenne die Formel zur Berechnung nicht, weiß aber, dass das auch wieder von der Flugbahn, also senkrecht hoch oder schräg, und Gewicht der Kugel/Patrone abhängig ist.
Interessiert mich einfach, da ich gestern wieder gesehen habe, wie ein Filmpolizist arglos in die Luft geschossen habt.
in vielen Filmen sieht man immer „Warnschüsse“ in die Luft.
Was passiert eigentlich mit dieser Kugel. Oder angenommen die
trifft jemanden.
Die muß ja irgendwann mal wieder runterkommen
Dann sieh Dir mal im Fernsehen die vielen Beerdigungen der Palästinenser an, wie die da rumballern. Da habe ich auch Bedenken. Aber, sicher wird dann den Isrealis die Schuld gegeben, wenn eine paläst. Oma so eine Kugel auf den Kopf kriegt und tot ist. Jede Beerdigung kann bei denen Nachfolgebeerdigungen bringen, durch eigene Schuld.
Ich kenne die Formel zur Berechnung nicht, weiß aber, dass das
auch wieder von der Flugbahn, also senkrecht hoch oder schräg,
und Gewicht der Kugel/Patrone abhängig ist.
Interessiert mich einfach, da ich gestern wieder gesehen habe,
wie ein Filmpolizist arglos in die Luft geschossen habt.
Das hängt vom Winkel ab, mit dem er in die Luft schießt. Schießt er steil nach oben, dürfte die Kugel, bevor sie den Boden erreicht, kaum mehr eine Horizontalkomponente haben, und damit einfach senkrecht nach unten fallen. So eine Bleikugel, die die maximale Fallgeschwindigkeit hat, wird allerdings meiner Schätzung noch so 300 kmh haben, das reicht bestimmt für eine dicke Beule aus. Die Formeln müßte ich erst nachrechnen bzw. nachschauen. Wenn flacher geschossen wird, ist die Kugel schneller. Ist wirklich eine interessante Frage, ab wann das gefährlich wird. Meiner Schätzung nach muß aber recht flach geschossen werden (so 20 Grad ?), damit die Kugel noch eine deutliche Horizontalkomponente hat, wenn sie wieder auf Augenhöhe ist.
Bestimmt wird MrStupid die Formel hier noch vor mir posten … *G*
Die weiter unten angegebene Fallgeschwindikeit von 300 km/h gilt fuer einen Menschen im freien Fall mit dem Kopf voran (http://www.lovercic.de/Impressionen.htm).
Da eine Gewehrkugel deutlich stroemungsguenstiger ist und eine zehnfach hoehere Dichte besitzt, duerfte sie durchaus Geschwindigkeiten jenseits der 500 km/h erreichen.
Bestimmt wird MrStupid die Formel hier noch vor mir posten …
Dafür gibt es keine einfache Formel, weil der Widerstandsbeiwert und damit die Maximalgeschwindigkeit der Kugel nicht nur von ihrer Form, sondern auch davon abhängt, ob sie mit ihrer Stumpfen oder spitzen Seite voran fliegt. Es gab zu diesem thema aber vor längerer Zeit eine Diskussion in der Zeit-Debatte, in der ein Artikel aus einem amerikanischen Waffen-Magazin zitiert wurde. Sinngemäß kam dabei heraus, daß die Geschwindigkeit der Kugel beim Fall mit der Spitze nach unten doppelt so hoch ist, als wenn sie mit der stumpfen Seite nach unten fällt und daß diese Geschwindigkeit ausreicht, um die Schädeldecke zu durchschlagen. Dafür soll es auch eine Reihe von Vorfällen mit zum Teil tödlichem Ausgang geben.
Ich kann mich übrigens erinnern, daß es in der NVA aus diesem Grunde verboten war, in Richtung von bewohnten Gebieten in die Luft zu schießen.
seit meiner Vorbereitung für den Waffensachkundetest weiß ich, daß die Geschoßsteighöhe (optimale Bedingungen, absolut senkrechter Schuß) in Verbindung mit den zulässigen Munitionsarten bei vielen Schußwaffen mit angegeben wird. Ich habe die Unterlagen nicht zur Hand, erinnere mich aber an Werte von 1 bis 6km.
Die meisten Pistolen-/Revolvergeschosse sind zwar recht klein, selbst das Projektil einer .44-Mag ist kaum größer als eine feine Erbse, aber da Vollmantelgeschosse durch den hohen Bleianteil auch ein beträchtliches Gewicht haben, halte ich es für sehr gefährlich, so eine fallende Kugel abzubekommen.
Gewehrprojektile dagegen sind zwar größer und auch schwerer; durch ihre lanzettliche Form („abgeschittener Tropfen“) ist anzunehmen, daß sie beim Fallen ins Taumeln geraten, was extreme Fallgeschwindigkeiten unmöglich macht.