Pixel und Auflösung

Hallo,

ich habe eine elektronische Kamera, die etwa 1,4 Mega-Pixel hat. Dabei bietet mit die eingebaute Software an, entweder Bilder mit sehr guter, guter, oder mäßiger Auflösung zu knipsen. Im ersten Fall gehen auf die Speicherkarte 7 Bilder, im zweiten schon etwa 26 Bilder und im dritten Fall fast 100 Bilder, natürlich mit immer geringerer Auflösung. Der Faktor zwischen den einzelnen Stufen ist als immer etwa 4.

Verstehe ich das richtig: Wenn ich immer auf der mittleren Auflösung fotografiere, hätte ich mir gleich eine Kamera mit nur 150 000 Pixeln kaufen können?

Antal

Ja (ot)

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Nein, nicht unbedingt. Denn die 1,3 Millionen Pixel sind entweder rote, gruene oder blaue Bildpunkte (das ist so ein kleiner Betrug, der bei allen Digikams gemacht wird). Die Kamera rechnet dann ueber ein Interpolationsverfahren daraus 1,3 Millionen farbige Pixel. Das Resultat ist dann nicht ganz so scharf wie „echte“ 1,3 Millionen Pixel, sondern etwa wie die Haelfte davon. Das sieht man insbesondere an Helligkeitsspruengen, wo leichte Farbsaeume entstehen.
Wenn das Bild aber in der Kamera auf ein viertel verkleinert wird, und danach erst abgespeichert, dann wird der Unschaerfe-Effekt reduziert, und entspricht dann 300000 echten Pixeln. Eine Kamera mit von vornherein 300000 (falschen) Pixeln aber liefert wieder die Farbsaeume.

Ich hoffe das ist jetzt verstaendlich gewesen

Gruss, Moriarty

Verstehe ich das richtig: Wenn ich immer auf der mittleren
Auflösung fotografiere, hätte ich mir gleich eine Kamera mit
nur 150 000 Pixeln kaufen können?

nicht unbedingt, denn der speicherplatz für ein bild ist nicht nur von der auflösung sondern auch von der kompressionsrate abhängig. so kann ich bei meiner camera bei derselben bildgröße drei unterschiedliche jpg-kompressionen wählen. die qualitätsunterschiede werden aber erst bei entsprechender vergrößerung sichtbar.

gruß gottlieb