Pixelwahn und Bildrauchen

Hallo alle zusammen!
Ich schicke voraus, dass ich ein recht unbedarfter Hobbyfotograf bin, der gern die Einstellung: „Automatik“ benutzt. Seit geraumer Zeit beschäftige ich mich mit dem so genannten „Bildrauschen“. Ich habe in Hamburg, mit meiner Canon SX1, zu Zeiten des Weihnachtsmarktes in der Dämmerung Fotos der Alster, der Stadt und der Weihnachtsmärkte gemacht.
Natürlich sehe ich jetzt, da ich weiß, wie Pixelrauschen auf Fotos aussehen kann, dass die Fotos sämtlich verrauscht sind.

Jetzt zu meiner Frage: Bestände die Möglichkeit bei der S1 die Bildauflösung zu verändern und man würde die Fotos, statt mir einer Auflösung von 10 mio Pixel nur mit 8 oder 5 mio Pixel machen, wäre das „Rauschen“ dann weniger oder noch mehr sichtbar auftreten?

PS: Ich habe jetzt die Nikon P90 (12 mio Pixel). Bei der kann ich die BIldauflösiúng frei wählen.

Hallo,

Das Bildrauschen ist nicht so sehr von der Pixelanzahl abhängig, sondern eher von der Sensorgrösse und der eingestellten Empfindlichkeit („ISO“-Zahl). Nachdem die Empfindlichkeit softwareseitig beeinflusst wird,steigt bei kleinformatigen Bildsensoren bei wenig Licht das Rauschen, ein grösserer Sensor hat auch grössere Bildpunkte, die ihrerseits mehr Signal = Nutzinformation geben, das Bildrauschen ist sozusagen ein „Weissnichtgenauwas“ - Signal eines Sensorpunktes, der nebenstehende sagt schon was anderes.

Bester Gruß
von Julius

Hallo,

die Einstellung von weniger Pixeln bringt in diesem Falle nix, weil es sich dabei nur um eine nachträgliche Herunterrechnung der Bildgröße handelt. Wenn die Kamera es erlaubt, solltest Du den ISO-Wert auf 100 feststellen. Das kostet natürlich Belichtungszeit, also hübsch stillhalten.

Gruß,

Myriam

Moin,

also hübsch stillhalten.

Oder mal ein Einbeinstativ probieren, sieht allerdings etwas komisch mit einer kleinen Minidigitalkamera drauf aus:wink:

CU

Axel

Objektivgröße und Bildrauschen
Hallo,

Das Bildrauschen ist nicht so sehr von der Pixelanzahl
abhängig, sondern eher von der Sensorgrösse

diese Aussage wird zwar immer wieder ohne jegliche Kritik
nachgeplappert, aber in Praxis ist für die Empfindlichkeit
zu allererst die effektive Fläche des Objektivs (Lichtstärke)
verantwortlich.
Durch ein 50mm-Objektiv einer Spiegelreflex kommt etwas 25mal
soviel Licht rein, im Vergleich zu den den 10mm einer kleinen
Kompaktknipse.

Da es in der Regel so ist, das billige kleine Objektive
natürlich mit billigen kleinen Sensoren gekoppelt sind, kann
man der Aussage einen gewissen Wahrheitsgehalt nachsagen.
Dann ist aber meist auch noch eine billige Auswertelektronik
mit dabei.

Natürlich haben kleine Sensoren im Vergleich noch etwas geringere
Empfindlichkeit, aber bezogen auf die Objektivflächen scheint das
eher sekundär.
Gruß Uwi

Einbeinstativ und Langzeitbelichtung
Hallo,

Oder mal ein Einbeinstativ probieren, […]

Wie hält man ein Einbeinstativ bis zu 15s still?

fragt
Masei1202