ich bin 30 Jahre alt, gesetzlich versichert und werde mich in einem Monat selbständig machen. Ich würde mich gerne privat versichern, war aber von 2002-2005 in einer Psychotherapie. Da die letzte Sitzung weniger als 5 Jahre her ist, wird mich wohl keine PKV aufnehmen.
Was könnte passieren, wenn ich die Psychotherapie verschweige? Von meinem Hausarzt gab es nur eine Überweisung zu Beginn der Psychotherapie, also länger als 5 Jahre her. Der Hausarzt weiß auch nicht, wie lange die Therapie dauerte. Selbst wenn die PKV die Information zur Überweisung herausbekommt, kann sie also nicht nachweisen, wie lange die Therapie dauerte. Kann die PKV trotzdem davon erfahren? Darf sie auch Informationen vom Psychologen einholen oder nur vom Hausarzt? Und hat sie Zugriff auf die Abrechnungen aus der gesetzlichen Versicherung zu dieser Zeit?
Eine Alternative wäre, 1 1/2 Jahre freiwillig gesetzlich versichert zu bleiben und dann, nach Ablauf der 5 Jahre, in die PKV zu wechseln. Ist dies problemlos möglich?
Hallo, du kannst auch einfach einen Tarif nehmen der keine Kosten für psychologische Behandlungen übernimmt, dann musst du auch keinen Versicherungsbetrug begehen.
Solltest du doch mal einen Psychologen aufsuchen, müsstest du ihn eben aus eigener Tasche bezahlen, machbar wenn du nicht gerade alle paar Jahre eine Behandlung brauchst.
… war aber von 2002-2005 in einer Psychotherapie. Da
die letzte Sitzung weniger als 5 Jahre her ist, wird mich wohl
keine PKV aufnehmen.
Mindestens nicht so ohne weiteres.
Was könnte passieren, wenn ich die Psychotherapie verschweige?
Vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung, oder einfacher gesagt: Der Versicherer kann vom Vertrag (ab Beginn) zurücktreten.
Kann die PKV trotzdem davon erfahren? Darf sie auch Informationen
vom Psychologen einholen
Ja, du entbindest im Antrag alle Behandler von ihrer Schweigepflicht.
Und hat sie Zugriff auf die Abrechnungen aus der gesetzlichen Versicherung
zu dieser Zeit?
Nein
Eine Alternative wäre, 1 1/2 Jahre freiwillig gesetzlich
versichert zu bleiben und dann, nach Ablauf der 5 Jahre, in
die PKV zu wechseln. Ist dies problemlos möglich?