PKV - Als Angestellter mit SB?

Hallo zusammen,

ich bin seit ein paar Jahren in der Privaten.
Aus Vorsicht habe ich damals aber einen Ambulanttarif ohne SB genommen. Ich habe einen Gefährdungszuschlag von 30% wegen Vorerkrankungen.

Jetzt habe ich mir aber die Beiträge mit 250 oder 500 DM Selbstbeteiligung im Jahr geben lassen. Wär schon noch was zu sparen und ich bin sowieso für mehr Eigenverantwortung bei Versicherungen.
Natürlich wird dann auch die jährliche Rückerstattung von drei ganzen Beiträgen geringer.

Eine höhere SB soll sich laut Versicherung für Angestellte nicht lohnen, da ja die Hälfte des Beitrages vom Arbeitgeber gezahlt wird.

Wie soll ich mich entscheiden?
Jeder zielführende Kommentar ist willkommen.

CU
Ralf

hallo Ralf,
mach mal folgendes:
teile die SB durch 12 und rechne nden Betrag auf Deinen Monatbeitrag. Berücksichtige hier auch noch, dass Dein AG sich an der Versicherung mit 50% beteiligt.
Rechnet es sich jetzt immer noch? Ok, dann stell um! Meistens rechnet sich das sehr gut.
Ich habe eine Einsparung bei meiner von ca. 300,-DM. Nach 3 Monaten komme ich gegenüber meinem alten 0,- DM Tarif ins Verdienen. Wäre ich jetzt Angestellter, käme ich zwar erst in 6 Monaten ins Plus… doch auch hier würde es sich rentieren.
Außerdem bestände evtl. die Chance, die Versicherung dazu zu überreden, von den 30% vielleicht auf 20 % ´runter zu kommen. Das Risiko ist ja für die Versicherung geringer. Mußt halt verhandeln - oder Deinen Versicherungsvertreter auf die Haken steigen.
Grüße
Raimund

Hallo Ralf,
so wie Raimund mußt Du rechnen.
Was den Risikozuschlag angeht: Mußt mal überprüfen lassen oder nachschauen was vereinbart war. Wenn der Grund des Zuschlages weg ist (z.B. geheilt), dann kann der auch mal entfallen. Also verhandeln lohnt sich in diesem Fall.
Andreas