Hallo,
was könnte gegen die HUK sprechen:
600 EUR SB
100% Zahn, 80% Zahnerstz, Kiefer
KHT 20 EUR pro Tag
KT6 60 EUR pro Tag
PVN
Gesamtbeitrag 240,07 (bei 300 EUR SB = 264 EUR)
Alter 34
Gruss, Markus
Hallo,
was könnte gegen die HUK sprechen:
600 EUR SB
100% Zahn, 80% Zahnerstz, Kiefer
KHT 20 EUR pro Tag
KT6 60 EUR pro Tag
PVN
Gesamtbeitrag 240,07 (bei 300 EUR SB = 264 EUR)
Alter 34
Gruss, Markus
Hallo Markus,
im Vergleich zur gesetzlichen nicht viel!
Der Beitrag sollte Dich stutzig machen, der ist nämlich mit den niedrigen Verwaltungs- und Abschlusskosten (Betriebskosten) nicht zu erklären. Hintergrund sind niedrig kalkulierte Kopfschäden in höheren Alter. Die niedrigen Betriebskosten sind eher mit den Synergien zur Mutter zuerklären (Nutzung des Geschäftsstellennetzes).
Ein weitere Aspekt ist die offene Annahmepolitik (i.S.v. Geschäft um jeden Preis) die zu hohen Schadendruck führt. Der Schaden der HUK KV ist i.d.R. im Folgejahr höher als die Beitragseinnahme im Vorjahr.
Dann die Bedingungsänderung der HUK Anfang des Jahres, demnach darf Sie auch unangemessene Preise kürzen - d.h. aber nicht, dass Du Sie nicht an den Arzt oder die Klinik bezhalen musst.
Gemsichte Anstalten sind abgedungen, der Hilfsmittelkatalog stellt eine abschließende Aufzählung dar, die zahntechnischen Materialien und Laborarbeiten werden gekürzt, etc.
Es gibt wesentlich besser Krankenversicherer, mit kundenorientierten Bedingungen, auskömmlicherer Kalkulation, höherer Alterungsrückstellung, etc.
Vielleicht solltest Du Dich einmal von einem Experten beraten lassen.
Viele Grüße
Thorulf Müller
Hallo Thorulf,
man munkelt sogar, dass es nicht einmal Synergien sind, sondern schlichtweg die Kosten einfach nur der HKA zugebucht werden, weil die Mitarbeiter letztlich ja dort angestellt sind und daher keinen Verwaltungsaufwand bei der HUK-KV erwirtschaften…
man munkelt… 
Gruß
Marco
…aber man munkelt nicht mehr, dass die Kosten (Schadensquote) höher sind, als die Einnahmen. Das ist inzwischen bekannt.
Dass bei der HUK der Treuhänder nicht eingreift, verstehe ich nicht.
Ich bin zwar der HUK um ihre Prozessfreudigkeit recht dankbar - sie hat für viele Verbesserungen geführt (z.B. ist es verboten, Gesellschaftsnamen zu verschlüsseln)- doch dass das BaFin hier nicht einschreitet…
(Ein Schelm, der Böses dabei denkt)
Grüße
Raimund
Tja, Raimund,
das BaFin hat damit nichts zu tun - der mathematische Treuhänder und der Aktuar, und der sitzt bei der HUK Coburg KV im Vorstand!
Es ist bei entsprechender Analyse der Geschäftsberichte erkennbar, wenn ich Benchmarks habe mit denen ich vergleichen kann.
Und da ich diese Unheilvolle Geschichte und Ihre Analogien im Markt seit 14 Jahren anhand der Geschäftsberichte verfolge wird es nicht mehr lange dauern!
Viele Grüße
Thorulf Müller
Hallo Thorulf,
Du meinst, es kann nicht mehr lange dauern, bis die HUK richtig kalkulieren muss und dann die Beiträge explodieren?
Könnte sein!
Schade um die Gutgläubigen, die dann kräftig abgesahnt werden und nicht mehr wechseln können, weil sie zu alt oder zu krank sind.
Das Ergebnis wird ein Imageschwund der Privaten sein.
Grüße
Raimund
Hallo Raimund,
Das Ergebnis wird ein Imageschwund der Privaten sein.
das sehe ich auch als ein ernsthaftes Problem bei den PKVs…
Man weiß nicht in den jungen, gesunden Jahren, ob man ein PKV-Unternehmen mit gutem Management für die nächsten 30-40 Jahren erwischt oder nicht. Fast wie ein Casino-Spiel…und es geht um die eigene Gesundheit.
Gruß
Sarah
hallo Sarah,
das ist das Problem der Selbstbediener! Oder das der Ausschließlichkeitsvermittler.
Nimmt der Versicherungswillige aber einen Makler oder Versicherungsberater, dann hat er gute Chancen richtig versichert zu sein.
Welcher Versicherungswillige schaut schon nach, wie alt die KV-Gesellschaft ist? Wie alt der Tarif ist? Die Kostenquote? Usw.
Keiner!
Ich sehe es doch bei meinen Kunden. Die interessiert erst mal nur eines: möglichst wenig zahlen. Erst wenn man sie auf so verschiedene Punkte aufmerksam macht, werden sie dafür sensibel.
Ich gebe z.B. alle Anfragen von Interessierten aus dem Internet aus einer Gegend, die mehr als 100 km entfernt liegt, an Kollegen weiter. Klar würde ich gerne diesen Kunden selbst schreiben. Doch über Internet konkuriere ich mit „Billigheimern“. Also Kollegen, die nur eines machen: den möglichst günstigsten Tarif verkaufen. Ob der Kunde damit glücklich wird oder nicht scheint denen gänzlich gleichgültig zu sein.
Grüße
Raimund
Hallo Raimund,
hallo Sarah
es gibt natürlich auch eine Lösung, das Thema in die Öffentlichkeit zu treiben.
Übrigens, die HUK kalkuliert ja nicht falsch. Sie kalkuliert nicht auskömmlich genug in Relation zu anderen. Dazu kommt, dass bei den Kopfschädenvergleichen höherer Alter die Bais fehlt (HUK KV gegründet 1990)
Vielleicht ist das die richtige und gerechte Strafe für die, die der Meinung sind, dass eine günstige Krankenversicherung gut sein kann, oder das die Beitragsstabilität der Vergangenheit etwas über die der Zukunft aussagt!
Kostenqouten, Raimund, sind übrigens völliger Kappes - es geht um die effektive Verzinsung der Kundengelder, die Alterungsrückstellung und die Geschäftspolitik!
Zum Glück kläre ich ja bundesweit mit Seminaren auf!
Viele Grüße
Thorulf Müller
Hallo Raimund,
so, möglicherweise hat ca. 50% der PKV-Kunden die ‚falsche‘ private Krankenversicherung? Aber die meisten werden es erst in 10-20 Jahren merken? Zu dem Zeitpunkt heißt es dann „Pech gehabt“?
Grausame Gedanken (für die PKV-Kunden, die ‚falsch‘ versichert sind)!
Gruß
Sarah
hallo Sarah,
wieder falsch verstanden!