PKV ein paar Fragen

Hallo,

wenn man in der PKV ist, und man Einkommen unter der Beitragsbemessungsgrenze erhält, rutscht man zurück in die gesetzliche Versicherung.
Wenn man wieder darüber kommt, kann man zurück.
Ist dieser Wechsel mehr als 1x möglich?
Ist es möglich in einer PKV die Tarife nach oben und nach unten zu ändern?
Bei Tarifen mit Beitragsrückerstattung muss bei Arbeitnehmern die hälfte wieder an den Arbeitgeber abgegeben werden - sind da andere Tarife generell empfehlenswerter?

Hat jemand eine empfehlenswerte PKV, die nicht so sehr zulangt sobald man dabei ist oder man Kinder bekommt?

Danke

Hallo,

wenn man in der PKV ist, und man Einkommen unter der
Beitragsbemessungsgrenze erhält, rutscht man zurück in die
gesetzliche Versicherung.

Richtig!

Wenn man wieder darüber kommt, kann man zurück.

Wenn Du weniger als 12 Monate ununterbrochen oder weniger als 24 Monate in den letzten 60 Monaten GKV Versichert warst sogar ohne Risikoprüfung und zu den alten Rechten, sonst nur mit Risikoprüfung und mit Verlust der Rechte, es sei Du hast eine Anwartschaft vereinbart.

Ist dieser Wechsel mehr als 1x möglich?

Ja!

Ist es möglich in einer PKV die Tarife nach oben und nach
unten zu ändern?

Ja, nach unten jederzeit - nach oben unter dem Vorbehalt einer Gesundheitsprüfung oder bei bestimmten Gesellschaften im Rahmen eines aktiven Tarifwechselrechts (Universa z.B.). Es gelten § 178f und § 1.5 MB/KK.

Bei Tarifen mit Beitragsrückerstattung muss bei Arbeitnehmern
die hälfte wieder an den Arbeitgeber abgegeben werden - sind
da andere Tarife generell empfehlenswerter?

Wieso??? Welche Art von BRE ist gemeint? Pauschalleistung i.S. einer garantierten BRE oder die erfolgsabhängige?

Aktueller Stand ist, dass die BRE an den Arbeitnehmer zurückläuft und der Arbeitgeber leer ausgeht.

Hat jemand eine empfehlenswerte PKV, die nicht so sehr zulangt
sobald man dabei ist oder man Kinder bekommt?

Das wäre jetzt die herausforderung eine beitragsstabile PKV zu finden. Das erkennt man an der Zuführung zur Alterungsrückstellung. Kein Problem - die gibt es!

Aber was willst Du denn überhaupt versichern? Welche Leistungen sind Dir wichtig?

Viele Grüße
Thorulf Müller

[email protected]

Danke für deine sehr komptetente Antwort!

Bei Tarifen mit Beitragsrückerstattung muss bei Arbeitnehmern
die hälfte wieder an den Arbeitgeber abgegeben werden - sind
da andere Tarife generell empfehlenswerter?

Wieso??? Welche Art von BRE ist gemeint? Pauschalleistung i.S.
einer garantierten BRE oder die erfolgsabhängige?

Ich denke die Pauschalleistung, also wenn man vertraglich eine Summe x bei nicht Anspruchname von Leistungen ausgemacht hat.
Von der erfolgsabhängigen wusste ich bisher nichts, diese muss nicht anteilig abgegeben werden?

Aktueller Stand ist, dass die BRE an den Arbeitnehmer
zurückläuft und der Arbeitgeber leer ausgeht.

Egal bei welcher Art von BRE?

Das wäre jetzt die herausforderung eine beitragsstabile PKV zu
finden. Das erkennt man an der Zuführung zur
Alterungsrückstellung. Kein Problem - die gibt es!

Aber was willst Du denn überhaupt versichern? Welche
Leistungen sind Dir wichtig?

Zunächst eine Person. Leistungen vor allem Zahnarzt wichtig, Eine gewisse Eigenbeteiligung ca.500 Euro oder BRE ist mir noch nicht klar.
Haben alle PKV BRE Angebote?
Mir wurde die HUK Coburg und die Debeka empfohlen.
Wenn man heiratet und der Partner wird dann arbeitslos, muss man den Partner auch mitversichern? Das ist dann plötzlich nicht mehr tragbar…

Danke

Haben alle PKV BRE Angebote?

Meines Wissens ja.

Mir wurde die HUK Coburg und die Debeka empfohlen.

Bei der HUK wäre ich vorsichtig, die Debeka kann man uneingeschränkt empfehlen.

Wenn man heiratet und der Partner wird dann arbeitslos, muss
man den Partner auch mitversichern? Das ist dann plötzlich
nicht mehr tragbar…

In der PKV gibt es keine beitragfreie Familienversicherung. also kann es durchaus passieren, dass ein Arbeitsloser irgendwann einmal selber Beiträge leisten muß. Ich kenne mich mit den Regelungen für Arbeitslose nicht so aus, habe aber im Kundenkreis einige solcher Fälle gehabt. Auch Kinder müssen u.U. beitragsplichtig versichert werden. also rechne nochmal ganz genau nach.

Ich denke die Pauschalleistung, also wenn man vertraglich eine
Summe x bei nicht Anspruchname von Leistungen ausgemacht hat.
Von der erfolgsabhängigen wusste ich bisher nichts, diese muss
nicht anteilig abgegeben werden?

Weder noch, allerdings kann der Arbeitgeber auf einer Nettobescheingung beharren. Da hast Du ggf. beim ASZG Schwierigkeiten, nicht bei anderen Modellen. Das ist aber ein temporärer Blick, das kann sich natürlich durch Änderung der Gesetze und Verordnungen ändern!

Egal bei welcher Art von BRE?

Ja, im Prinzipü Ja!

Aber was willst Du denn überhaupt versichern? Welche
Leistungen sind Dir wichtig?

Zunächst eine Person. Leistungen vor allem Zahnarzt wichtig,

Klar - lebenserhaltende Medizin!

Eine gewisse Eigenbeteiligung ca.500 Euro oder BRE ist mir
noch nicht klar.

Dann lass Dich doch ersteinmal beraten!

Haben alle PKV BRE Angebote?

Jeín - erfolgsabhängig heißt, es muss auch Erfolg da sein!

Mir wurde die HUK Coburg und die Debeka empfohlen.

Na ja!!! Da gäbe es bessere!

Wenn man heiratet und der Partner wird dann arbeitslos, muss
man den Partner auch mitversichern?

Bei Arbeitslosengeld nicht, bei Hartz IV ja!

Das ist dann plötzlich
nicht mehr tragbar…

Wieso? Das wird dann ungefähr das Kosten was eine GKV kosten, wenn Du die richtigen Produkte vergleichst!

Die Frau kann auch in der GKV bleiben - also nach Ende ALG bezug - und zahlt den halben GKV Beitrag.

Fangen wir doch bitte einmla an darüber nachzu denken, was Du wirklich willst. Also ich meine nicht heute oder morgen - sondern übermorgen, wenn Du schwer krank werden solltest. Was sind dann Deine Erwartungen an eine PKV? bezahlbare Beiträge? Leistungen? Nährmittel? künstliche Ernährung? Lebenserhaltende Hilfsmittel? etc.

Oder ist Zahnersatz, Bar BRE und ein (mutmaßlich und vor allem augenscheinlich weil temporär!) günstiger Beitrag wichtig!

Thorulf Müller

[email protected]

Mir wurde die HUK Coburg und die Debeka empfohlen.

Na ja!!! Da gäbe es bessere!

Die Empfehlung wurde von der Stiftung Warentest ausgesprochen.

Wenn man heiratet und der Partner wird dann arbeitslos, muss
man den Partner auch mitversichern?

Bei Arbeitslosengeld nicht, bei Hartz IV ja!

Das ist aber hart!

Wieso? Das wird dann ungefähr das Kosten was eine GKV kosten,
wenn Du die richtigen Produkte vergleichst!

Moment, es ist doch so, dass eine 2. Person versichert werden muss.
Diese ist dann eine Frau, die sind sowieso teurer.
Außerdem kommt dann der Einsteig in höherem Alter dazu, z.b. mit 40.
Und der Arbeitgeber bezahlt ja nur anteilig den Betrag bis zum maximum der gesetzl. KV.
D.h. dann z.b. wenn der Mann einen Beitrag von 400 Euro monatl. hat, der Arbeitgeber 200 Euro bezahlt.
Kommt dann die Frau dazu, kostet sie z.b. 600 Euro extra.
Der Arbeitgeber bezahlt max. ca. 250 Euro, und der Mann muss dann
ganze 750 Euro im Monat selber bezahlen!
Stimmt das etwa nicht?

Die Frau kann auch in der GKV bleiben - also nach Ende ALG
bezug - und zahlt den halben GKV Beitrag.

Das wäre nach obiger Darstellung sehr viel günstiger.

Fangen wir doch bitte einmla an darüber nachzu denken, was Du
wirklich willst. Also ich meine nicht heute oder morgen -
sondern übermorgen, wenn Du schwer krank werden solltest. Was
sind dann Deine Erwartungen an eine PKV? bezahlbare Beiträge?
Leistungen? Nährmittel? künstliche Ernährung? Lebenserhaltende
Hilfsmittel? etc.

Oder ist Zahnersatz, Bar BRE und ein (mutmaßlich und vor allem
augenscheinlich weil temporär!) günstiger Beitrag wichtig!

Naja zumindest die Leistungen wie in der gesetlichen wären wichtig.
Dann steht man genauso da, wie wenn man nicht wechselt. Evtl. ist das auch günstiger.

Hallo Josef,

Mir wurde die HUK Coburg und die Debeka empfohlen.

Na ja!!! Da gäbe es bessere!

Die Empfehlung wurde von der Stiftung Warentest ausgesprochen.

Und was qualifiziert Finanztest dazu? Auf welche Leistungserwartungen wurde abgezielt? was ist mit teuren lebenserhaltenden Hilfsmitteln und Nährmitteln?

Wenn man heiratet und der Partner wird dann arbeitslos, muss
man den Partner auch mitversichern?

Bei Arbeitslosengeld nicht, bei Hartz IV ja!

Das ist aber hart!

Nein, normal!

Wieso? Das wird dann ungefähr das Kosten was eine GKV kosten,
wenn Du die richtigen Produkte vergleichst!

Moment, es ist doch so, dass eine 2. Person versichert werden
muss.
Diese ist dann eine Frau, die sind sowieso teurer.

Tja, das hättest Du Dir vorher überlegen müssen - Frauen sind teurer! Deswegen (Achtung Chauvispruch) nennen wir Sie ja auch gerne unsere Teuerste!

Außerdem kommt dann der Einsteig in höherem Alter dazu, z.b.
mit 40.

Ja!

Und der Arbeitgeber bezahlt ja nur anteilig den Betrag bis zum
maximum der gesetzl. KV.

Ja!

D.h. dann z.b. wenn der Mann einen Beitrag von 400 Euro
monatl. hat, der Arbeitgeber 200 Euro bezahlt.
Kommt dann die Frau dazu, kostet sie z.b. 600 Euro extra.

Das ist aber bitte nicht vergleichbar von den Leistungen.

Die Frau kostet in der GKV ca. 250 Euro!

Eine PKV für Mann und Frau mit vergleichbaren leistungen bei 600 Euro gesamt!

Der Arbeitgeber bezahlt max. ca. 250 Euro, und der Mann muss
dann ganze 750 Euro im Monat selber bezahlen!
Stimmt das etwa nicht?

Wenn Du 1-Bett-TZimmer, 80% Zahersatz, etc. als Vergleich nimmst, dann kann das stimmen! Aber das sind Äpfel und Birnen!

Die Frau kann auch in der GKV bleiben - also nach Ende ALG
bezug - und zahlt den halben GKV Beitrag.

Das wäre nach obiger Darstellung sehr viel günstiger.

Ja!

Fangen wir doch bitte einmla an darüber nachzu denken, was Du
wirklich willst. Also ich meine nicht heute oder morgen -
sondern übermorgen, wenn Du schwer krank werden solltest. Was
sind dann Deine Erwartungen an eine PKV? bezahlbare Beiträge?
Leistungen? Nährmittel? künstliche Ernährung? Lebenserhaltende
Hilfsmittel? etc.

Oder ist Zahnersatz, Bar BRE und ein (mutmaßlich und vor allem
augenscheinlich weil temporär!) günstiger Beitrag wichtig!

Naja zumindest die Leistungen wie in der gesetlichen wären
wichtig.
Dann steht man genauso da, wie wenn man nicht wechselt. Evtl.
ist das auch günstiger.

Ja, das wäre darstellbar! Aber dann nicht DeBeKa und HUK!

Es gibt aber eine Menge an Punkten zu beachten.

P.S.: Gleiche Leistungen gibt es nicht - PKV ist anders. Es ist die Welt der Selbstzahler, die alles selbst zahlen und einen bestimmten zu definierenden Teil der Kosten mit einer PKV absichern!

Viele Grüße
Thorulf Müller

[email protected]

Die Frau kann auch in der GKV bleiben - also nach Ende ALG
bezug - und zahlt den halben GKV Beitrag.

Das wäre nach obiger Darstellung sehr viel günstiger.

Ja!

Jedenfalls ist das mit der Frau ein großes unberechenbares Risiko, wenn sie selbst nicht Beamtin ist. Somit ist dieses Kriterium leider der Grund warum ich wahrscheinlich in der gesetzl. bleiben werde.

Naja zumindest die Leistungen wie in der gesetlichen wären
wichtig.
Dann steht man genauso da, wie wenn man nicht wechselt. Evtl.
ist das auch günstiger.

Ja, das wäre darstellbar! Aber dann nicht DeBeKa und HUK!

Wodurch bekommt man denn heraus, welche PKV sich eignet?

Es gibt aber eine Menge an Punkten zu beachten.

Das ist ja das Problem.

P.S.: Gleiche Leistungen gibt es nicht - PKV ist anders. Es
ist die Welt der Selbstzahler, die alles selbst zahlen und
einen bestimmten zu definierenden Teil der Kosten mit einer
PKV absichern!

Ja im Prinzip schon, aber gesetzl. Versicherte sind auch schon Selbstzahler geworden.
Ich sehe bei PKVs garnicht die Option, sich gewisse Dinge wie z.b. teure Behandlungen abzusichern. Es gibt doch die Bestandteile Ambulant und Krankenhaus, darunter müsste es doch fallen, fein aufgliedern kann man da kaum was.

Irrtum…
… aber mach es so, wie Du es für rivhtig hälst!

Viele Grüße
Thorulf Müller

[email protected]

Ok, ich finde nicht genug Wissen im Netz. Ich brauche eine Beratung von jemand, der keine Fallstricke verschweigt.
Von MLP usw. bin ich nicht wirklich begeistert.
Solange mir nicht alles klar ist, kann ich keine Entscheidung treffen.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Lebenserhaltende Maßnahmen werden nicht gezahlt?
Hallo Thorulf,

kurze Nachfrage aus eigenem Interesse:

Mir wurde die HUK Coburg und die Debeka empfohlen.

Na ja!!! Da gäbe es bessere!

Die Empfehlung wurde von der Stiftung Warentest ausgesprochen.

Und was qualifiziert Finanztest dazu? Auf welche
Leistungserwartungen wurde abgezielt? was ist mit teuren
lebenserhaltenden Hilfsmitteln und Nährmitteln?

Welche lebenserhaltenden Maßnahmen verweigert denn die Debeka?

Viele Grüße
Mark

Hallo Thorulf,

kurze Nachfrage aus eigenem Interesse:

Welche lebenserhaltenden Maßnahmen verweigert denn die Debeka?

Ich sage nicht, dass die DeBeKa die Leistung verweigert! Das würde ja voraus setzen, dass die Leistungen vereinbart werden!

Lies die Bedingungen, da steht was versichert ist. Was dort nicht steht, das ist nicht versichert!

Thorulf Müller