Hallo,
ich habe mich vor einigen Monaten selbständig gemacht und suche jetzt eine gute PKV. Derzeit bin ich noch freiwillig bei der gesetzlichen versichert, doch dauerhaft ist das keine Lösung. Ich habe bereits sehr viel gelesen und einzelne Versicherungen verglichen, doch wirklich geholfen hat mir das nicht. Einen Makler meines Vertrauens habe ich auch nicht, denn den findet man ja auch nicht so eben in den Gelben Seiten.
Worauf es mir ankommt:
Top Leistung (bis zum Höchstsatz von 3,5 oder auch darüber hinaus)
Chefarzt / Krankenhaus meiner Wahl
keine Hausarztregelung
sehr gute Zahnleistungen (80%)
Habe bereits ein Angebot der UKV mit etwa 420 EUR und der Debeka. Die Debeka fällt weg, da sie wohl einen sehr strikten Leistungskatalog hat. Wie sieht es mit Alte Oldenburger, Süddeutsche oder Barmenia aus? Kann mir jemand hierzu etwas sagen?
Ich nehme lieber eine Kasse die Rücklagen schafft und daher evtl. zukünftig stabilere Beiträge hat, als eine Kasse die jetzt im ersten Moment „günstig“ erscheint.
Kurz zu meiner Person:
weiblich
28 Jahre (Mai 1979)
Selbstständig im Bereich IT-Dienstleistung
keine Vorerkrankungen
Wer hat mit welcher PKV gute Erfahrungen gemacht bzw. besonders schlechte?
Habe bereits ein Angebot der UKV mit etwa 420 EUR und der
Debeka. Die Debeka fällt weg, da sie wohl einen sehr strikten
Leistungskatalog hat.
Meine liebe Dame, wer hat ihnen denn diesen Nonsens erzählt. Evtl. wegen eines dummen Konkurrenz-Gewäsches sind sie gerade im Begriff, einen der besten Anbieter wegzuwerfen! Allerdings arbeitet sie i.d.R. nicht mit Maklern zusammen!
Wie sieht es mit Alte Oldenburger,
Süddeutsche oder Barmenia aus? Kann mir jemand hierzu etwas
sagen?
Die „Wegwerf-Gesellschaft“ ist imho die bessere Wahl - mehr sag ich nicht!
Ich nehme lieber eine Kasse die Rücklagen schafft und daher
evtl. zukünftig stabilere Beiträge hat, als eine Kasse die
jetzt im ersten Moment „günstig“ erscheint.
Eben deshalb, nur dass die „Wegwerf-Gesellschaft“ auch noch „günstig“ ist!
Kurz zu meiner Person:
weiblich
28 Jahre (Mai 1979)
Selbstständig im Bereich IT-Dienstleistung
keine Vorerkrankungen
Wer hat mit welcher PKV gute Erfahrungen gemacht bzw.
besonders schlechte?
Ich bin seit 1988 PKV-versichert. Warum sollte man schlechte Erfahrungen machen? (sie leistet für alles medizinisch notwendige im Rahmen der vereinbarten Tarife)
Ich habe günstigere Beiträge, wesentlich bessere Leistungen und habe in vielen Jahren hohe Beitragsrückerstattungen gehabt( in 2007 ca. 1.400 EUR). Wenn du allerdings einen arbeitslosen Mann hast und evtl. 2 Kinder wird´s (nach derzeitigem Stand) teurer, da in der PKV jede Person Beitrag kostet!
Übrigens, vom eingesparten Beitrag habe ich mir jeden Monat im Schnitt ca 80 EUR weggetan, habe u.a. damit meine Altersversorgung aufgepäppelt und kann evtln. Differenzen zwischen GKV-Beitrag und PKV-Beitrag als Rentner lässig entgegensehen
Guten Tag Ally,
ansonsten überlasse ich das GKV- undPKV-Feld den Kollegen, die besser
im Thema drinstecken, in Ihrem Fall will ich aber meinen Senf noch dazugeben, ehe Sie in den Abgrund steuern.
Grundsätzlich kann man sagen, dass die von Ihnen aussortierte
Gesellschaft in Sachen PKV zu den renommiertesten überhaupt gehört.
Das liegt an dem Umstand, dass sie sich nie der Tariferöffner- und
-wiederzumacher-Zunft angeschlossen hat. Was das heißt ?
Das Tarifwerk ist schmal, seit Jahrzehnten erprobt, mit hoher
Kundenzahl bestückt und deswegen zukunftssicher. Während die Tarifauf-
und -zumachergilde kurzfristig mit guten Preisen protzt und nach hinten hin mangels Masse in den Orkus stürzt, kann sich die von
Ihnen nicht gelittene Gesellschaft entspannt zurücklehnen.
Zum Thema Rücklagen ist noch anzmerken, dass j e d e Gesellschaft
mittlerweile von Gesetzes wegen Alterungsrückstellungen bilden
muss. Es gibt keine durch-die-Maschen-Schlüpfer mehr wie früher,
als die einen zurücklegten und die anderen nicht.
Da wir hier im Forum keine namentlichen Empfehlungen geben dürfen,
schlage ich Ihnen vor, dass Sie etwa drei Makler ansprechen und von
jedem eine Begründung für seinen Erstvorschlag verlangen.
Es kann passieren, dass die Begründungen sich teilweise oder ganz
widersprechen. Sie werden dadurch aber nur noch schlauer auf Ihrem
Weg zu einer leistungssatrken und vorteilhaften PKV.
Gruß
Günther
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Hallo,
ich habe mich vor einigen Monaten selbständig gemacht und
suche jetzt eine gute PKV. Derzeit bin ich noch freiwillig bei
der gesetzlichen versichert, doch dauerhaft ist das keine
Lösung. Ich habe bereits sehr viel gelesen und einzelne
Versicherungen verglichen, doch wirklich geholfen hat mir das
nicht. Einen Makler meines Vertrauens habe ich auch nicht,
denn den findet man ja auch nicht so eben in den Gelben
Seiten.
Worauf es mir ankommt:
Top Leistung (bis zum Höchstsatz von 3,5 oder auch darüber
hinaus)::Chefarzt / Krankenhaus meiner Wahl
keine Hausarztregelung
sehr gute Zahnleistungen (80%)
Habe bereits ein Angebot der UKV mit etwa 420 EUR und der
Debeka. Die Debeka fällt weg, da sie wohl einen sehr strikten
Leistungskatalog hat. Wie sieht es mit Alte Oldenburger,
Süddeutsche oder Barmenia aus? Kann mir jemand hierzu etwas
sagen?
Ich nehme lieber eine Kasse die Rücklagen schafft und daher
evtl. zukünftig stabilere Beiträge hat, als eine Kasse die
jetzt im ersten Moment „günstig“ erscheint.
Kurz zu meiner Person:
weiblich
28 Jahre (Mai 1979)
Selbstständig im Bereich IT-Dienstleistung
keine Vorerkrankungen
Wer hat mit welcher PKV gute Erfahrungen gemacht bzw.
besonders schlechte?
Vielen Dank
Ally
Guten Tag Ally,
ansonsten überlasse ich das GKV- undPKV-Feld den Kollegen, die
besser
im Thema drinstecken, in Ihrem Fall will ich aber meinen Senf
noch dazugeben, ehe Sie in den Abgrund steuern.
Grundsätzlich kann man sagen, dass die von Ihnen aussortierte
Gesellschaft in Sachen PKV zu den renommiertesten überhaupt
gehört.
Das liegt an dem Umstand, dass sie sich nie der Tariferöffner-
und
-wiederzumacher-Zunft angeschlossen hat. Was das heißt ?
Das Tarifwerk ist schmal, seit Jahrzehnten erprobt, mit hoher
Kundenzahl bestückt und deswegen zukunftssicher. Während die
Tarifauf-
und -zumachergilde kurzfristig mit guten Preisen protzt und
nach hinten hin mangels Masse in den Orkus stürzt, kann sich
die von
Ihnen nicht gelittene Gesellschaft entspannt zurücklehnen.
Zum Thema Rücklagen ist noch anzmerken, dass j e d e
Gesellschaft
mittlerweile von Gesetzes wegen Alterungsrückstellungen bilden
muss. Es gibt keine durch-die-Maschen-Schlüpfer mehr wie
früher,
als die einen zurücklegten und die anderen nicht.
Da wir hier im Forum keine namentlichen Empfehlungen geben
dürfen,
schlage ich Ihnen vor, dass Sie etwa drei Makler ansprechen
und von
jedem eine Begründung für seinen Erstvorschlag verlangen.
Es kann passieren, dass die Begründungen sich teilweise oder
ganz
widersprechen. Sie werden dadurch aber nur noch schlauer auf
Ihrem
Weg zu einer leistungsstarken und vorteilhaften PKV.
Gruß
Günther
Ergänzend noch, damit kein falscher Eindruck entsteht:
Weder bin ich Bediensteter der von Ihnen aussortierten Gesellschaft,
noch Makler, noch mit der Vermittlung von Verträgen befasst.
Gruß
Günther
Da wir hier im Forum keine namentlichen Empfehlungen geben dürfen,
schlage ich Ihnen vor,
jaja, so sieht es wohl aus… Bis auf eine halt.
Aber damit es hier nicht bei einer Empfehlung bleibt:
Schauen Sie sich doch zum Vergleich auch mal die XXX an, die haben eine genauso gute Beitragsstabilität und Tarifpolitik sowie überaus leistungsstarke Tarife.
Da wir hier im Forum keine namentlichen Empfehlungen geben dürfen,
schlage ich Ihnen vor,
jaja, so sieht es wohl aus… Bis auf eine halt.
Aber damit es hier nicht bei einer Empfehlung bleibt:
Hallo Kristian, das war keine Werbung, das war eine Richtigstellung!
Wenn die Fragestellerin im Begriff ist, aufgrund von FALSCHEN INFOS einen Fehler zu begehen (und dabei die Gesellschaft nennt), bleibt wohl keine andere Möglichkeit auf den Namen einzugehen!
vertretungsweise möchte ich noch explizit auf die Brettbeschreibung des Brettes „Versicherungen“ aufmerksam machen: http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl… Anfragen wie „welche Versicherung ist für mich am Besten und Günstigsten“ sollen bitte unterbleiben, da Dir hier keine adäquate Antwort gegeben werden kann.
Es ist aber kein Problem, wenn Du Dir hier Hilfe und Anregungen suchst, wie Du am besten zu einer für Dich passenden Versicherung kommst.
Deine Wünsche haben mich doch etwas verwundert. Warum muss es unbedingt Chefarzt und Faktor 3,5 sein? Ich bin seit 2004 Selbständig und privat versichert - aber mit einem günstigen Einsteigertarif für knapp 140,- monatlich und mit SB von 1080 Euro im Jahr. Das sind glaub u.a. 50% Zahng’schichten, keine Psychosachen, aber auch kein Hausarztprinzip. Ohne KTG, hab ich woanders günstiger versichert. (Und wir liegen zwar altersmäßig 4 Jahre auseinander aber ansonsten haben wir die gleichen Voraussetzungen). Durch den hohen SB zahle ich eh alles selber und bekomme dann halt 'ne Rückerstattung jedes Jahr.
Bei mir ist es der „normale“ Satz von 2,3% und ohne Chefarzt. Bin aber voll zufrieden damit. Mehr brauch ich normalerweise nie, nichtmal beim Zahnarzt.
Jetzt rechne mal die Differenz zu den 420 Euro Angeboten! Das sind jeden Monat fast 300 Euro, die Du genausogut für den Selbstbehalt oder Zuzahlungen aufheben könntest, die möglicherweise mal aufkommen können, wenn etwas nicht mitversichert ist.
In unserem Alter und hoffentlich guter Gesundheit braucht man das Rundumpaket doch gar nicht. OK, die gewählten Optionen mögen in einer Großstadt mit 5-Bett-Krankenzimmer-Krankenhäusern oder für spezielle Bandscheiben usw. OPs Sinn machen, wenn die nur mit 3,5 und 2-Bett-Zimmer abgedeckt/vermeidbar wären… Aber wie gesagt: eigentlich doch fast nur bei Unfällen. Meistens kann man innerhalb zwei bis drei Jahren nach Vertragsabschluss von so einem Einsteigertarif ohne Gesundheitsprüfung in höhere Tarife wechseln. Aber am Anfang einer Selbständigkeit und wenigen Arztbesuchen im Jahr würde ich das Geld tunlichst erstmal in eigene Rücklagen (Auftragsausfälle, Zahngeschichten etc.) investieren und abwarten, ob man das Rundumpaket überhaupt braucht.
Ich bin übrigens bei der xxx (kennst die Englische Queen aus dem 19. Jhdt?) Es gab aber damals noch einen anderen großen und „seriösen“ Anbieter, der lediglich wegen einer niedrigeren max. SB-Höhe und dadurch höherem Beitrag durchgefallen ist. Fängt mit D an und hat drei Buchstaben…
Mach Dir ggf. 'ne Tabelle mit den Dir wichtigen Eigenschaften und klapper dann einfach mal per Standardbrief mit Eckpunkten querbeet alles ab. Einfach den Vertretern/per email den Versicherern direkt etc. zusenden. Da wird sich das schnell auf zwei bis drei Anbieter reduzieren.
Deine Wünsche haben mich doch etwas verwundert. Warum muss es
unbedingt Chefarzt und Faktor 3,5 sein?
Hallo ottilie,
die Diskussion um den 3,5fachen Satz möchte ich nicht nochmal lostreten. Man kann an vielen Ecken sparen, aber das ist bitte eine der letzten!
Ich bin seit 2004
Selbständig und privat versichert - aber mit einem günstigen
Einsteigertarif für knapp 140,- monatlich und mit SB von 1080
Euro im Jahr.
Wenn das für Sie passt: Prima!
Ohne KTG, hab
ich woanders günstiger versichert.
Ui… wichtig: Verzichtet Ihr KTG-Versicherer auf sein Kündigungsrecht? Meist tut der Versicherer das nämlich nur, wenn gleichzeitig eine Krankenvollversicherung besteht!