Hallo,
ich habe gelesen, dass die Beiträge der GKV in den letzten Jahren im Durchschnitt um 3% gestiegen sind, die der PKV um 6% pro Jahr (z.B. wikipedia).
Nun habe ich eine Modellrechnung angestellt unter der Annahme, dass die Beitragsentwicklung bei diesen Prozentzahlen bleibt.
Alter: 35 Jahre
Versicherungsbeginn: Januar 2010
Beitrag GKV + Zusatzversicherung: 350 EUR
Beitrag PKV: 200 EUR
Die Modellrechnung ergibt folgendes:
Aufgrund des schnelleren Wachstums der PKV-Beiträge sind im Jahr 2029 die PKV-Beiträge soweit gestiegen, dass sie das der Niveau der Variante GKV + Zusatzversicherung erreicht haben. Wenn ich das bis dahin gesparte Geld (aus der Differenz der Beiträge) jährlich mit 4% verzinst angelegt habe, reicht das Sparkonto, die Mehrkosten der PKV ab 2030 zu tragen bis ins Jahr 2047. Der Versicherungsnehmer hat dann ein Alter von 72 Jahren erreicht. Für die restliche Lebenszeit sind dann die höheren Beiträge der PKV anderweitig zu finanzieren. Würde ich monatlich zusätzlich 50 EUR für diese nicht gedeckten Mehrkosten im Alter zurücklegen, würde die Finanzierung der Mehrkosten durch die PKV bis ins Jahr 2053 (Alter 78 Jahre) gesichert sein.
Wäre eine PKV mit zu einem Einstiegbeitrag von 150 EUR zu haben, würden die Beiträge der PKV ab dem Jahr 2040 höher sein als die dder GKV, die angesparten Beträge würden bis zum Jahr 2066 (Alter 92 Jahre) vorhalten. Mit den zusätzlich angesparten 50 EUR pro Monat würde die Finanzierung der Mehrkosten durch die PKV bis ins Jahr 2071 (Alter 96 Jahre) gesichert sein.
Was sagt ihr zu dieser Modellrechnung? (Ich kann sie euch gerne mal als Excel schicken.)
Diskutiert werden soll hier nur die Finanzierung der PKV bzw. GKV, nicht die jeweiligen allgemeinen Vor- und Nachteile.
Herzliche Grüße
Peter