PKV - Ich kann mich einfach nicht entscheiden!

hallo Florian,

Deine Verunsicherung zeigt deutlich, dass Du bei völlig falschen Beratern gelandet bist.

Der „Blödsinn“ der hier teilweise erzählt wird ist völlig unsinnig.

Du brauchst eine vollständige und gute Beratung.

Beim DtR sind keine Tarife weggeflogen!

Die AXA zahlt nur angemessene Beträge! Grundsätzlich! TB1 Teil II der MB/KK!

Jedes Produkt hat Nachteile und Vorteile!

Die HUK ist weder gut noch schlecht. Sie hat einige Einschränkungen in den bedingungen, die man akzeptieren muss. Und Sie hat in der Vergangenheit nicht in dem Maß angepasst, wie es die medizinische Inflation eigentlich erfordert hätte.

darüber hinaus ist die Erfahrung eines Menschen der seit fünf Jahren bei der HUK versichert ist nicht wirklich maßgebend. Wenn er dort seit 50 jahren versichert wäre und mehrere schwere Krankheitsbilder gehabt hätte, dann vielleicht. Die HUK gibt es aber gerade einmal 15 Jahre!!!

Das ist immer so, der beitragsstabilste tarif der Vergangenheit, hat in der Zukunft die höheren Anpassungen.

Die entscheidende Frage ist, was Du persönlich im Leistungsfall erwartest und was Du ggf. bereit bist auch selbst zu zahlen!!!

Zu KarstadtQuelle. KQV ist keine „klassische“ Krankenversicherung, sondern eine Konzept, dass man als Kunde auch leben muss. daher werden nur lizensierte Versicherungsmakler zugelassen. Und das kostet tatsächlich 2.000 Euro, die bei entsprechenden Aktivitäten zurückerstattet werden. KQV ist kein Billigheimer und überdurchschnittlich teuer. Die Leistungen liegen im WorseCase im oberen Bereich! KQV hqat keine eigene Klinik, sondern nutz die EuroMed und die PanKlinik in Fürth und Köln als Clearingstelle für die Risikoeinschätzung. Die Untersuchung ist nur dann selbst zu zahlen, wenn ich einen Vertrag mit bis zu 30% Risikozuschlag wegen Vorerkrankungen nicht akzeptiere!

P.S. Vital ist kein guter Tarif. DtR ist guter Durchschnitt mit Tops und Flops. KQV ist nur für bestimmte Personen zu empfehlen. HUK ist eher unterer Marktdurchschnitt.

Viele Grüße
Thorulf Müller

[email protected]

Hallo,

KQV ist nur für bestimmte Personen zu
empfehlen.

Richtig : KQV ist ein Gesundheitsversicherer, kein Krankenversicherer. Hier wird sehr viel Wert auf Vorsorge gelegt.
Durch die Eingangsuntersuchung wissen die sehr genau, was die sich für ein Risiko einkaufen, deswegen steht da ein ganz dickes PLUS für Beitragsstabilität! Bisschen Teurer sind die vielleicht, muss man aber individuell ausrechnen.
Ich bleib dabei: Mit das beste Bedingswerk am Markt und interessant für ALLE!

Viele Grüße

Laber

Das will ich mal sehen, wie die dort psychische Erkrankungen diagnostizieren werden. Gerade diese Art von Erkrankungen sind sehr kostenintensiv und werden von allen Versicherern sofort abgelehnt wenn sie bei Antragsstellung bekannt sind.

Das ist auch der Grund warum andere Versicherungen genau das nicht machen. Eine Untersuchung stellt immer nur einen Istzustand dar, der keine Aussage über den weiteren Verlauf einer Krankheit zulässt.

Fazit: aus medizinischer Sich ist das kompletter Blödsinn. Damit handelt man sich unkalkulierbare Risiken ein.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Also die stellen da schon die eine oder andere Frage neben der medizinischen Untersuchung, insbesondere hinsichtlich psychischen Vorerkrankungen, weil dies schwer bei einer Momentaufnahme, die diese Untersuchung ohne Frage darstellt, diagnostizierbar ist, wie du selber schon richtig festgestellt hast.

Aber das eine solche Untersuchung besser im Sinne des Kunden bezüglich vorvertragliche Anzeigepflicht und für die Gesellschaft bezüglich Kalkulation des Risikos ist willst du jetzt nicht wirklich bestreiten, oder?

Viele Grüße

Laber

Wenn die Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht dadurch wegfallen würde, hätte ich nichts dagegen einzuwenden. Aber genau das ist ja wohl nicht der Fall. Ich könnte noch viele andere Erkrankungen aufzählen, die mit solch einer Methode nicht zu erfassen sind. Diese Art der Untersuchung unter dem Aspekt der Kostenreduzierung + Selektion ist definitiv sinnlos!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ja wieso denn?
Hi,

Der Kunde wird 2 Tage lang durchgecheckt, was viele medizinische Untersuchungen und eine Menge Fragen und Gespräche beinhaltet!
Anschließend trifft die KQV eine Entscheidung, ob der Kunde angenommen wird (mit oder Ohne Zuschlag) oder nicht.

Und dann gibts da keine Diskussionen über irgendwelche Anzeigepflichten oder dergleichen. Fertig!
Und ganz nebenbei hat die KQV ein TOP-Bedingungswerk, das will ich hier an dieser Stelle noch mal unterstreichen.
Das dieser Tarif noch nicht lange existiert, kann nachteilig interpretiert wird, ok. Die angesprochene Untersuchung sollte aber meiner Meinung nach eine ausreichende Sicherheit hinsichtlich Beitragsstabilität geben.

Einen Nachteil seh ich ganz woanders. Sollte eine Erkrankung entdeckt werden, die der Kunde noch garnicht kennt, hat der natürlich ein Problem, da er dann womöglich auch bei keinem anderen Krankenversicherer abgesichert wird, sollte er aus diesem Grund bei KQV abgelehnt werden. Weil: Dieses Gesundheitsproblem ist dann dem Kunden ja bekannt und er müsste es angeben. Wie man dies jedoch vermeidet habe ich ja oben schon beschrieben, funktioniert auch problemlos.

So, einen schönen Abend noch und
viele Grüße

Laber

Dann kann man nur allen manisch depressiven Menschen empfehlen, sich bei der KQV vorzustellen. Diese Risikokalkulation wird sicher irgendwann wie ein Kartenhaus zusammenfallen. Auf die Beitragsentwicklung bin ich wirklich gespannt. Da kann ich wirklich froh sein, dass ich bei der Universa versichert bin.

Hallo,

die Diskussin, die hier geführt wird, zeugt von dramatischer Unkenntnis aller Sachverhalte.

Die Untersuchung dauert nicht 2-Tage!

Der Preis von KarstadtQuelle Krankenversicherung ist höher, weil sehr auskömmlich kalkuliert wird und entsprechende Leistungsansprüche in der Zukunft zu decken sind.

Der Preis kann niemals eine Entscheidung für oder gegen eine private Krankenversicherung sein.

Die KQKV verzichtet nicht auf die Anfechtung wegen arglistiger Täuschung und Gegenstand des medizinischen Checks (Istzustand) sind auch Fragen zur Anamnese. Dadurch, dass diese Fragen von einem Arzt gestellt werden, ergibt sich bei der genannten Problematik, dem bewußten Verschweigen nicht obejektivierbarer Krankheitsbilder, eine hervorragende Beweislage für den Versicherer und gegen den Kunden. Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass sich niemand hier zu diesem Punkt negativ äußert, weil er damit dem Versicherungsbetrug Vorschub leisten wollen würde.

Die Universa ist ebenfalls ein ganz hervorragender Versicherer mit teilweise besseren und teilweise schlechteren Bedingungsaussgaen im Vergleich zun KQKV. Das Personal von KQKV kommt übrigens fast vollständig von der Universa!!!

Wer Beratung benötigt, der bekommt sie, wenn er die richtige Person kontaktiert!

Viele Grüße
Thorulf Müller

Genau das hatte ich auch vermutet. Insofern erschließt sich mir der Sinn dieser Versicherung erst Recht nicht mehr, wenn die Möglichkeit der vorvetraglichen Anzeigepflichtverletzung immer noch besteht!

Besten Dank für die eindeutige Info.

Gruß,

BillGehts

Hallo,

die Diskussin, die hier geführt wird, zeugt von dramatischer
Unkenntnis aller Sachverhalte.

Die Untersuchung dauert nicht 2-Tage!

Der Preis von KarstadtQuelle Krankenversicherung ist höher,
weil sehr auskömmlich kalkuliert wird und entsprechende
Leistungsansprüche in der Zukunft zu decken sind.

Der Preis kann niemals eine Entscheidung für oder gegen eine
private Krankenversicherung sein.

Die KQKV verzichtet nicht auf die Anfechtung wegen arglistiger
Täuschung und Gegenstand des medizinischen Checks (Istzustand)
sind auch Fragen zur Anamnese. Dadurch, dass diese Fragen von
einem Arzt gestellt werden, ergibt sich bei der genannten
Problematik, dem bewußten Verschweigen nicht obejektivierbarer
Krankheitsbilder, eine hervorragende Beweislage für den
Versicherer und gegen den Kunden. Ich gehe jetzt einmal davon
aus, dass sich niemand hier zu diesem Punkt negativ äußert,
weil er damit dem Versicherungsbetrug Vorschub leisten wollen
würde.

Die Universa ist ebenfalls ein ganz hervorragender Versicherer
mit teilweise besseren und teilweise schlechteren
Bedingungsaussgaen im Vergleich zun KQKV. Das Personal von
KQKV kommt übrigens fast vollständig von der Universa!!!

Wer Beratung benötigt, der bekommt sie, wenn er die richtige
Person kontaktiert!

Viele Grüße
Thorulf Müller

von Freispruch war auch nicht die Rede
Hallo,

jajaja, habt ja grundsätzlich recht.
Aber mit keinem Wort habe ich behauptet, daß diese Untersuchung einem Freispruch bezüglich Gesundheitsfragen und einer Leistungsgarantie gleichkommt.
Nochmals: Diese medizinische Untersuchung und Beantwortung von Gesundheitsfragen egibt einfach zwangsläufig eine höhere Sicherheit in der Kalkulation für die Gesellschaft und ebenso eine höhere Sicherheit für den Kunden bwzüglich etwaiger Leistungsansprüche.
Anders ausgedrückt kann sich die Gesellschaft einfach ein besseres Bild über den Gesundheitszustand des Kunden machen, was fast schon zwangsläufig eine bessere Schadensquote und damit Vorteile hinsichtlich Beitragsstabilität für alle dort Versicherten hat.
Das es Krankheitsbilder gibt, die auch mit einer solchen Untersuchung nicht attestiert werden können, will ich ja garnicht in Frage stellen.
Aber wer hier in Frage stellt, wieso das ein Nachteil (oder zumindest kein Vorteil) ist, muss mir das hier mal bitte begründen.

Ich kann mir nicht erklären, wieso sich hier so dagegen gewehrt wird, das anzuerkennen.
Und nochmals nebenbei bemerkt hat die KQV ein TOP-Bedingungswerk.

Viele Grüße

Laber

Für den Kunden bringt diese Vorgehensweise erst einmal überhaupt nichts. Im Gegenteil, er muss damit rechnen, dass irgendwelche Krankheiten entdeckt werden von denen er noch nichts wusste. Unter Umständen kann das einen Ausschluss bei jeder anderen PKV zur Folge haben! Außer der frühzeitigen Entdeckung eines Karzinoms, kann ich dieser Praxis nichts positives abgewinnen. Für die Versicherungsgesellschaft sieht das natürlich schon ganz anders aus, alleine mit einem Allergietest werden schon mal 50% der potentiellen Kunden aussortiert, die bis zu diesem Tag noch garnicht wussten, dass sie an einer Allergie leiden.

Das hast Du weiter oben geschrieben und das ist eindeutig falsch:

Der Kunde wird 2 Tage lang durchgecheckt, was viele medizinische Untersuchungen und eine Menge Fragen und Gespräche beinhaltet!
Anschließend trifft die KQV eine Entscheidung, ob der Kunde angenommen wird (mit oder Ohne Zuschlag) oder nicht.

Und dann gibts da keine Diskussionen über irgendwelche Anzeigepflichten oder dergleichen. Fertig!

Genau das hatte ich auch vermutet. Insofern erschließt sich
mir der Sinn dieser Versicherung erst Recht nicht mehr, wenn
die Möglichkeit der vorvetraglichen Anzeigepflichtverletzung
immer noch besteht!

Besten Dank für die eindeutige Info.

Gruß,

BillGehts

Lieber Bill,

weil die Versichertengemeinschaft vor den Menschen geschützt werden muss, die bewußt lügen. Und das Verschweigen einer Psychischen krankheit, das geschieht gegenüber dem Arzt bewußt. Das Verschweigen oder vergessen anderer Krankheiten fällt da schon schwerer, weil sie alle objektivierbar ist.

Wenn ich Dich also richtig verstehe, dann willst Du also, dass KQKV auf die Möglichkeit verzichtet unehrlichen Menschen, die bewußt gelogen haben, aus der Versichertengemeinschaft zu werfen.

Tolle Einstellung! Leider unseriös!

Viele Grüße
Thorulf Müller

Hallo,

nein, nicht von Dir!

Das hat natürlich alles Auswirkungen. Es geht aber um etwas ganz anders. Es geht um Früherkennung, um Beraterhaftung, es geht um die Gewöhnung an hochwertige Prävention, es geht um ein Konzept un d ein Philosophie.

Es gibt Menschen, die das nicht verstehen. Deshalb gibt es ja auch mehr als eine Krankenversicherung!

Viele Grüße
Thorulf Müller

Nein, dass will ich natürlich nicht. Allerdings wurde hier der Anschein erweckt, als ob das so wäre, indem nur der medizinische Check als Grundlage zur Berechnung des Risikos dient. Psychische Krankheiten eignen sich zur Gegenargumantation sehr gut, da diese durch eine Momentaufnahme nicht zu diagnostizieren sind!

Hallo,

Für den Kunden bringt diese Vorgehensweise erst einmal
überhaupt nichts.

Seh ich aber anders, aus den von mir oben beschriebenen Gründen.

Im Gegenteil, er muss damit rechnen, dass
irgendwelche Krankheiten entdeckt werden von denen er noch
nichts wusste. Unter Umständen kann das einen Ausschluss bei
jeder anderen PKV zur Folge haben!

Das zu umgehen habe ich oben beschrieben.

Außer der frühzeitigen
Entdeckung eines Karzinoms, kann ich dieser Praxis nichts
positives abgewinnen. Für die Versicherungsgesellschaft sieht
das natürlich schon ganz anders aus, alleine mit einem
Allergietest werden schon mal 50% der potentiellen Kunden
aussortiert, die bis zu diesem Tag noch garnicht wussten, dass
sie an einer Allergie leiden.

siehe oben.

zu meinem eigenen Satz:
OK, Asche über mein Haupt, das kann man tatsächlich so verstehen.
War aber nicht so gemeint.

Viele Grüße

Laber

Hallo Michael,

wir sind uns ja weitgehen einig, für die Versicherung ist das eine tolle Sache, da Risiken auf diese Art und Weise sehr viel sicherer prognostiziert werden können.

Als Kunde würde ich es aber niemandem empfehlen. Da gibt es andere Gesellschaft, die ebenfalls sehr genau prüfen ohne den Menschen vorher zu untersuchen. Das ist aber nur meine persönliche Meinung.

Gruß,

BillGehts

genau
Hallo

Das hat natürlich alles Auswirkungen. Es geht aber um etwas
ganz anders. Es geht um Früherkennung, um Beraterhaftung, es
geht um die Gewöhnung an hochwertige Prävention, es geht um
ein Konzept un d ein Philosophie.

Und genau das ist meiner Meinung nach einer der wichtigsten Punkte überhaupt. Kein Krankenversicherer, sondern ein „Gesundheitsversicherer“. Ein Konzept, welches nicht die Symptome bekämpft sondern die Ursachen angeht.
Danke, du hast es auf den Punkt gebracht.

Viele Grüße

Laber

Hallo,

wir sind uns ja weitgehen einig, für die Versicherung ist das
eine tolle Sache, da Risiken auf diese Art und Weise sehr viel
sicherer prognostiziert werden können.

Als Kunde würde ich es aber niemandem empfehlen. Da gibt es
andere Gesellschaft, die ebenfalls sehr genau prüfen ohne den
Menschen vorher zu untersuchen. Das ist aber nur meine
persönliche Meinung.

ok, haben uns beide an dem Punkt aufgehangen. Dabei gehts denke ich in erster Linie um die Throrulf Müller angesprochene Frage der Philosophie und des Konzeptes, welche mich absolut begeistert.

Aber, sollte noch Diskussionsstoff in irgendeiner Form vorhanden sein, immer zu :smile:)

Viele Grüße

Laber