Pkv ja oder nein

was sollte ich Eurer Meinung nach tun wenn ich 24 Jahre alt bin, unverheiratet, noch nicht genau weiss ob ich mal heiraten und Kinder haben will und die Möglichkeit bekomme in die PKV zu wechseln??? was sind Eure Erfahrungen, wohin entwickelt sich das Krankensystem?

DAnke schon mal für die Antworten,
Gruss,
henrik

Hallo erstmal,
tja wer solls wissen?? Mein Rat wäre, geh in die PKV und leg dir die gesparten Beiträge (wenn es welche zum sparen gibt) auf die Seite, falls du Frau und Kind mit versichern mußt. Ob die PKV sich den aktuellen Leistungskatalog noch auf Jahre erlauben kann?? Ich glaub es mal nicht, den die Kosten bei der PKV sind um einiges Höher als der GKV. Nicht umsonst kommen z. Zt. Beitragserhöhungen von 10% und mehr!! Inwieweit eines Tages auch bei der GKV die Familienversicherung ausgeschlossen wird??? Pläne zur Reduzierung gibt es bereits, ob diese sich aber durchsetzen??

Die Problematik ist, das du wissen willst, ob in 20 Jahren die PKV noch genausogut ist wie jetzt oder auch schlecht!! Das kann dir keiner sagen, da zuviele Faktoren eine Rolle spielen.

Ich an deiner Stelle würde mir eine Lebensphasenberechnung machen lassen. Heute Single was zahl ich, in 6 Jahren verheiratet und 1 Kind-was zahl ich, dann zweite Kind, Frau geht wieder arbeiten oder auch nicht, etc.

Fakt ist, für einen gesunden Menschen in jungen Jahren bietet die PKV ein umfangreiches Leustungsangebot (und günstige Beiträge), welches bei gesetzlich versicherten nur durch umfangreiohe Zusatzversicherungen erreicht werden kann.

Folgende Adreße kann dir ein wenig von der PKV erläutern:
http://www.pkv.de

Hoffe ein wenig geholfen zu haben.

Gruß

Martin

hallo Henrik,
die Entwicklung kann Dir keiner sagen.
Ich bin zwar überzeugt, dass noch weitaus mehr leistungen der Kassen gestrichen werden bis hin zur absoluten Notversorgung. Doch ist das reine Spekulation.
Eine Private in Deinem Alter ist eine phantastische Sache. Bis Du heiratest und bis Du Kinder bastelst, hast Du so wahnsinnig viel Geld gespart, dass Du mit Ruhe ins Alter blicken und auch noch für einige Jahre den Beitrag für Kinder und Frau damit finanzieren kannst.

Du musst Dir halt überlegen, was Du willst: eine gute Grundversorgung (die ist spottbillig: da sparst Du ca. 300 Euro im Monat (wenn Du AN bist die Hälfte)), willst Du eine mittlere oder gar eine Toppversorgung (die ist auch noch um einiges günstiger als die Kasse.
Wenn Du 50 - 70 % der Ersparnis geschckt anlegst, dann hast Du mit 65 bestimmt an die 1500 - 2000 Euro als Rente (zu Deiner bis dahin Einheitsrente) Davon kann man satt leben. Gegenüber Deiner Ist-Situation hast Du diese Absicherung kostenlos erhalten.

Der einzige (vermeintliche) Haken: in der Zeit, in der Deine Kinder noch nicht verdienen und evtl. Deine Frau noch nicht wieder arbeitet, hast Du für alle aufzukommen. Doch spätestens nach dem Abi bist Du wieder alleine. Denn welche Frau bleibt heute als Heimchen am herd zu Hause? Die will wieder arbeiten! Und dann ist sie wieder in ihrer eigenen Versicherung.
Grüße
Raimund

kleine Korrektur…
Hallo Martin,

Ob
die PKV sich den aktuellen Leistungskatalog noch auf Jahre
erlauben kann??

Da bin ich übrerzeugt! Denn die Finanzierung der privat funktioniert ganz anders, als die der Kassen.

Ich glaub es mal nicht, den die Kosten bei der
PKV sind um einiges Höher als der GKV. Nicht umsonst kommen z.
Zt. Beitragserhöhungen von 10% und mehr!!

Auch das ist nicht ganz richtig. Es kamen kräftige Beitragsanpassungen meist bei den Versicherungen, die eine laxe Risikoprüfung machten. Und, ganz wichtig: durch die neuen Sterbetafeln, die die alten erstzen mussten. Das hat mit der Leistung nichts zu tun. Die Privaten waren seit jeher günstiger, als die Kassen und werden es auch bleiben.

Inwieweit eines
Tages auch bei der GKV die Familienversicherung ausgeschlossen
wird??? Pläne zur Reduzierung gibt es bereits, ob diese sich
aber durchsetzen??

Die sind schon beschlossen, es wagt nur keine Partei die einzuführen: für den nichtverdienenden Ehepartner wird in Zukunft Beitrag bezahlt werden müssen. Die Kinder werden immer in der FamAbsich. sein.
Grüße
Raimund

was sollte ich Eurer Meinung nach tun wenn ich 24 Jahre alt
bin, unverheiratet, noch nicht genau weiss ob ich mal heiraten
und Kinder haben will und die Möglichkeit bekomme in die PKV
zu wechseln??? was sind Eure Erfahrungen, wohin entwickelt
sich das Krankensystem?

Bleib in der PKV, heirate nicht ! Das ist die billigste Lösung.

Feudelio

VIELEN DANK EUCH ALLEN
das hat mir schon ein wenig weitergeholfen. Danke für die rege Nutzung.
Gruss,
Henrik

Hallo du Verfechter der Armen und Waisen, *g*
Sterbetafel, Risikoprüfung, Gebührenabrechnung der Ärzte, Asset-Management, etc. Dies sind alles Punkte, wie du schon sagst, die dafür sorgen, das der PKV Beitrag sich schneller erhöht als alle befürchten und das ist Fakt. Ich bin jetzt nur gespannt, welche Schritte die PKV einleiten wird. Denn letztendlich ist auch irgendwann die Fusionsmöglichkeit erschöpft (grins). Es werden sich die Unternehmen schon hinsetzen müssen und überlegen, wo können Einsparungen gemacht werden. Das ist ihre Pflicht. Eine Änderung kann nicht eine gesamte Situation verändern, da muß schon am Gesamtkonzept gearbeitet werden.

Also warten wir mal ab. Nichts desto weniger ist und bleibt die PKV eine vernünftige Alternative für die Zukunft. Welche Vorteile diese aber haben werden,… ???

Gruß

Martin

hallo Martin,
sie haben schon angefangen zu ändern:

  1. immer mehr Primärarzttarife kommen (Beispiel: AXA Vital)
  2. fast jede Gesellschaft bietet Tarife mit einem höheren SB der sich auch für AN rechnet.(Beispiel: DBV Vision)
  3. in diesen Tarifen sind eine kostenintensive Leistungen „kastriert“, also nicht mehr einfach: „zahlen wir“ (Beispiel: DBV Vision: Hörgeräte)
    Alles Einschnitte, die nicht weh tun, aber doch ganz kräftig beim Sparen helfen.
    Klar, die „wir zahlen alles“-Tarife wird es weiter geben. Nur sollte der Interessent halt sich klar sein, dass ein Luxustarif nicht für ein Butterbrot zu haben ist.
    Die Grundschutztarife (Mehrbettzimmer, usw.) werden weiter extrem günstig sein.
    Bin gespannt, ob es tatsächlich eingeführt wird, dass die angesparten Altersrückstellungen beim Wechsel mitgenommen werden dürfen.
    Wenn ja, wie wird sich der Beitrag dann entwickeln? Wird es eine permanente Tarifspringerei geben, wie bei den Kassen? Bringt zwar Frisches in unsere Vermittlerkassen, doch m.M. ist das zum Schaden der Versicherten. Denn in einem sollten wir uns einig sein: es gibt in unserem Beruf eine Menge schräger Vögel, denen es vollkommen gleichgültig ist, ob es sich für den Kunden rechnet oder nicht.
    Grüße
    Raimund

offtopic…

…heirate nicht ! Das ist die billigste Lösung.

Pfui, Du bist ein Volksschädling! *ggg*

Grüße
Raimund