PKV Kinder&Erziehungszeit

Guten Morgen zusammen,

ich hatte gestern ein Beratungsgespräch bzgl. Eintritt in die PKV (Debeka).

Ich hab dann u. a. auch nach 1. Beitragsfreitstellung während der Elternzeit sowie 2. dem Beitrag für Kinder gefragt.

Reaktion zu 1. war Unverständnis und Unglaube, dass andere PKV Mütter bis zu 6 Monaten in der Elternzeit freistellen.

Hab ich das falsch verstanden oder ist der Berater uninformiert?

Zu 2. kam die Antwort: 190 Euro pro Kind, aber der Arbeitgeber zahlt ja einen Teil dazu.

Der Arbeitgeber zahlt doch maximal meinen Anteil zzgl. dem Teil, der bis zum durchschnittlichen GKV-Satz für freiwillig Versicherte geht, aber nicht mehr, oder!?

Sind 190 Euro für ein Kind nicht relativ viel? Hatte bei anderen Versicherern weniger genannt bekommen…

Sind die Punkte Kinder und Erziehungszeit mit ausschlaggebend für meine Entscheidung, welche PKV ich wähle (möchte schon gern Kinder, aber nicht lange aussetzen, und vermutlich auch nicht mehr als 2)? Ansonsten hat die debeka nämlich immer gut abgeschnitten in Tests.

Vielen Dank schonmal für Eure Hilfe!!

Viele Grüße,

Zichorie

Hallo,

kurze Rückfrage, bist du im öffentlichen Dienst beihilfeberechtigt?
Die DeBeKa ist nämlich vor allem auf Beamte spezialisiert, da kanns schon vorkommen, dass der Berater bei „normaler“ PKV überfordert war.
Ansonsten muss ich als Beamtin sagen ist die DeBeKa super, habe auch andere Versicherungen (Haus, LV , AuslandsPKV ect.) da und war eigentlich immer super beraten worden und auch bei Abrechnunsproblemen mit den Ärzten sind die mir immer super beigestanden, was nicht immer der Fall ist, wie ich von Kollegen weiss

Grüsse Jule

Guten Morgen Jule,

bin nicht im öffentlichen Dienst, es geht in der Tat um eine „normale“ PKV! Hatte mich auch gewundert, der Name „Deutsche Beamten Kasse“ ist ja für mich als Angestellte schonmal was abschreckend!!

Hatte auch gutes gehört bzgl. Abwicklung, die Kunden scheinen recht zufrieden zu sein, und Beamte als „Stammkunden“ sind wohl auch gesünder, angeblich, dafür leben sie auch länger!! :wink:

Im Prinzip klingt das auch alles gut, bis auf die Sache mit den Kosten für Kinder und der Erziehungszeit. Insgesamt käme ich dann auf einen Beitrag von ca. 420 Euro (was er nicht genau ausrechnen konnte, weil er gerade ein Update hochlud).

Viele Grüße,

Zichorie

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Hallo,

ich hatte gestern ein Beratungsgespräch bzgl. Eintritt in die
PKV (Debeka).

Bitte lass Dir von einem qualifizierten Versicherungsmakler die Bedingungen der DeBeKa erläutern. Die Bedingungen der DeBeKa sind relativ „dürftig“ (m.E. und im Vergleich zum Markt). Psychotherapie, Hilfsmittelkatalog, zahntechnische Material- und Laborkosten, gemischte Anstalten, Kindernachversicherungsregelung, Obliegenheiten, und nur was ausdrücklich in der GOÄ/GOZ genannt ist!

Ich hab dann u. a. auch nach 1. Beitragsfreitstellung während
der Elternzeit sowie 2. dem Beitrag für Kinder gefragt.

Beitragsfreistellung in der Elternzeit (Achtung teilweise exakte Aussage beachten) KQ-KV, HanseMerkur Tarif KV, AXA Vital (nicht empfehlenswertwegen Bedingungen) und Universa Tarif VF! Das Mutterschaftsgeld nach Entbindung zahlt die PKV nicht, dafür wird es auch nicht mit dem Erziehungsgeld verrechnet. Für die Zeit vor der Entbindung kannst Du unter bestimmten Voraussetzungen Geld vom Aufsichtsamt erhalten.

Reaktion zu 1. war Unverständnis und Unglaube, dass andere PKV
Mütter bis zu 6 Monaten in der Elternzeit freistellen.

Das tun auch nur die oben genannten und ggf. noch einzelne Ausnahmen!

Hab ich das falsch verstanden oder ist der Berater
uninformiert?

DeBeKa Mitarbeiter kennen nur Ihr eigenes Produkt. Das es Wettbewerber gibt, die mehr leisten können sie nicht wissen, weil es ihnen niemand erzählt.

Zu 2. kam die Antwort: 190 Euro pro Kind, aber der Arbeitgeber
zahlt ja einen Teil dazu.

Der Arbeitgeber zahlt doch maximal meinen Anteil zzgl. dem
Teil, der bis zum durchschnittlichen GKV-Satz für freiwillig
Versicherte geht, aber nicht mehr, oder!?

Richtig - Maximum Regelung im AG Zuschuss. Das umgeht man durch Optimierung, also SB! Dann sollte man aber ein aktives Tarifwechselrecht haben (bietet nur die Universa im Sinne einer Garantie!)

Sind 190 Euro für ein Kind nicht relativ viel? Hatte bei
anderen Versicherern weniger genannt bekommen…

Richtig - aber selbst der Beitrag ist falsch!!

Sind die Punkte Kinder und Erziehungszeit mit ausschlaggebend
für meine Entscheidung, welche PKV ich wähle (möchte schon
gern Kinder, aber nicht lange aussetzen, und vermutlich auch
nicht mehr als 2)? Ansonsten hat die debeka nämlich immer gut
abgeschnitten in Tests.

Das leigt daran, dass die Test i.d.R. falsche Ansätze haben!

Viele Grüße
Thorulf Müller
Versicherungsmakler

Hallo,

ich hatte gestern ein Beratungsgespräch bzgl. Eintritt in die
PKV (Debeka).

Bitte lass Dir von einem qualifizierten Versicherungsmakler
die Bedingungen der DeBeKa erläutern. Die Bedingungen der
DeBeKa sind relativ „dürftig“ (m.E. und im Vergleich zum
Markt). Psychotherapie, Hilfsmittelkatalog, zahntechnische
Material- und Laborkosten, gemischte Anstalten,
Kindernachversicherungsregelung, Obliegenheiten, und nur was
ausdrücklich in der GOÄ/GOZ genannt ist!

Ich hab dann u. a. auch nach 1. Beitragsfreitstellung während
der Elternzeit sowie 2. dem Beitrag für Kinder gefragt.

Beitragsfreistellung in der Elternzeit (Achtung teilweise
exakte Aussage beachten) KQ-KV, HanseMerkur Tarif KV, AXA
Vital (nicht empfehlenswertwegen Bedingungen) und Universa
Tarif VF! Das Mutterschaftsgeld nach Entbindung zahlt die PKV
nicht, dafür wird es auch nicht mit dem Erziehungsgeld
verrechnet. Für die Zeit vor der Entbindung kannst Du unter
bestimmten Voraussetzungen Geld vom Aufsichtsamt erhalten.

Reaktion zu 1. war Unverständnis und Unglaube, dass andere PKV
Mütter bis zu 6 Monaten in der Elternzeit freistellen.

Das tun auch nur die oben genannten und ggf. noch einzelne
Ausnahmen!

Hab ich das falsch verstanden oder ist der Berater
uninformiert?

DeBeKa Mitarbeiter kennen nur Ihr eigenes Produkt. Das es
Wettbewerber gibt, die mehr leisten können sie nicht wissen,
weil es ihnen niemand erzählt.

Zu 2. kam die Antwort: 190 Euro pro Kind, aber der Arbeitgeber
zahlt ja einen Teil dazu.

Der Arbeitgeber zahlt doch maximal meinen Anteil zzgl. dem
Teil, der bis zum durchschnittlichen GKV-Satz für freiwillig
Versicherte geht, aber nicht mehr, oder!?

Richtig - Maximum Regelung im AG Zuschuss. Das umgeht man
durch Optimierung, also SB! Dann sollte man aber ein aktives
Tarifwechselrecht haben (bietet nur die Universa im Sinne
einer Garantie!)

Sind 190 Euro für ein Kind nicht relativ viel? Hatte bei
anderen Versicherern weniger genannt bekommen…

Richtig - aber selbst der Beitrag ist falsch!!

Sind die Punkte Kinder und Erziehungszeit mit ausschlaggebend
für meine Entscheidung, welche PKV ich wähle (möchte schon
gern Kinder, aber nicht lange aussetzen, und vermutlich auch
nicht mehr als 2)? Ansonsten hat die debeka nämlich immer gut
abgeschnitten in Tests.

Das leigt daran, dass die Test i.d.R. falsche Ansätze haben!

Also haben Stiftung Warentest,Focus,Stern,MapReport usw… falsche Ansätze???
Sie sind mir mal ein Makler!
Tut mir leid aber Ihr unqualifiziertes Geschreibe ist echt ärgerlich!Es wäre nett wenn Sie sich informieren bevor Sie solche Dinge posten!