PKV oder freiwillig gesetzlich?!

Hallo an alle!

Ich hoffe ihr könnt mir etwas bei meiner anstehenden Entscheidung behilflich sein.

Ich bin nun seit ein paar Wochen selbstständig und muss mich für eine neue Krankenversicherung entscheiden - bzw eher dafür entscheiden ob ich zur privaten gehe oder bei der gesetzlichen bleibe und mich dort frewillig versichern lasse.

Könnt ihr mir eure Erfahrung mitteilen - was ist besser; eine PKV oder die gesetzliche?!
was sollte man beachten?!
Eine private versicherung erscheint sinnvoll und verlockend - aber ist sie es im Endeffekt auch wirklich?!

Ich freue mich jetz schon auf Eure Antworten!

Viele Grüße
Karo

Moin Karoline,

Ich bin nun seit ein paar Wochen selbstständig und muss mich
für eine neue Krankenversicherung entscheiden - bzw eher dafür
entscheiden ob ich zur privaten gehe oder bei der gesetzlichen
bleibe und mich dort frewillig versichern lasse.

Die Beitragshöhe in der PKV kommt in erster Linie auf Alter und Gesundheitszustand an. In der GKV ist das egal. Wenn Du ganz frisch noch selbständig bist, gibt es u.U. die Möglichkeit, sich zum Mindestbeitrag in der GKV zu versichern, ich hatte das damals gemacht, das war recht günstig. Ansonsten berechnet sich der Beitrag natürlich nach Deinem Einkommen. Denk aber dran, dass die PKV sich Deine Prämie holt, egal wie gut Dein Geschäft läuft, das heißt es kann schwierig werden, wenn Dein Geschäftsmodell nicht ganz aufgeht.

Eine private versicherung erscheint sinnvoll und verlockend -
aber ist sie es im Endeffekt auch wirklich?!

Nicht immer. Ich war zeitweilig privat versichert mit einem guten, stabilen Tarif, die Behandlung war zweifellos besser, aber ich bin (als ich die Rückkehrmöglichkeit hatte aufgrund meines Sozialversicherungsstatus) zurück in die GKV weil ich Bedenken hatte wg. steigenden Beiträgen und eben der Entkoppelung vom Einkommen. Weiterhin spielen Kinder/Ehepartner eine Rolle - in der PKV ist eine Familienversicherung nicht möglich. Frag doch mal bei einer G-Kasse Deines Vertrauens nach dem Mindestbeitrag. In die PKV wechseln kannst Du immer - nur die Rückkehr in die GKV ist sehr schwer bis unmöglich.

Zu der Sache kann zweifellos noch mehr gesagt werden, aber aus meiner Sicht sind das die wichtigsten Punkte.

Alles Gute
Karina

Hallo Karoline,

das ist eine Entscheidung bei der man so viele Faktoren berücksichtigen muss, bis hin zur Anstehenden Änderung im Gesundheitswesen. Kaum ein Versicherungsvertreter wird hierzu eine umfassende und tiefe Beratung leisten (können), teils aus Unwissenheit (über Kalkulation der Tarife, Unternehmenskennzahlen, etc.) … evtl kann ein Makler hierzu mehr Beratungsqualität leisten.
Welche Konsequenzen kann es für privat Versicherte haben, wenn eine Art „Einheitsversicherung“ für alle in nicht allzuferner Zukunft kommen wird? Vergreisen die Tarife dann? WElche Möglichkeiten bleiben offen? usf.
Hierzu wäre ich auch für andere Expertenmeinungen dankbar.

Gruß, Alexander

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Wie schon angesprochen wuerde ich auf Sicherheit setzen und insbes. beruecksichtigen, was passiert wenn du Pleite gehst. Im Zweifel also GKV.

Wenn das kein Thema ist, wuerde ich zu PKV gehen, weil die Leistungen besser sind. Die Beitraege sind natuerlich abhaengig vom Risiko; wenn du aber selten krank bist, bekommst du einen grossen Teil der Beitraege wieder zurueck. Bei der GKV sind die Beitraege fuer immer verloren.

Wie ebenfalls schon angesprochen, kann sich die Lage natuerlich aendern. In der politischen Debatte macht sich Neid breit. Die Sozis und Kommunisten schielen bedenklich auf das Geld der PKV und ihrer „besserverdienenden“ Klientel. Bin mir aber ziemlich sicher: sollte die PKV im Extremfall abgeschafft oder wesentlich beschnitten werden, wirst du problemlos in die GKV wechseln koennen.

Gruss
Christoph

Wie schon angesprochen wuerde ich auf Sicherheit setzen und
insbes. beruecksichtigen, was passiert wenn du Pleite gehst.
Im Zweifel also GKV.

Verstehe ich nicht? Pleite bedeutet entweder noch ALG I - dann Versicherungspflicht in der GKV, oder Hartz IV, dann entweder GKV oder PKV und Beitrag zahlt ARGE! Wo ist jetzt das Problem???

Wenn das kein Thema ist, wuerde ich zu PKV gehen, weil die
Leistungen besser sind.

Falsch - die leistungen sind nicht besser, sondern anders!

Die Beitraege sind natuerlich
abhaengig vom Risiko; wenn du aber selten krank bist, bekommst
du einen grossen Teil der Beitraege wieder zurueck. Bei der
GKV sind die Beitraege fuer immer verloren.

Falsch, auch die GKV zahlt BRE und kennt Selbstbehalte. Eine Frage der Wahl der GKV. Es gibt aber diesbezüglich bedenken, die die Hans-Böckler-Stiftung veröffentlicht hat!

Wie ebenfalls schon angesprochen, kann sich die Lage
natuerlich aendern. In der politischen Debatte macht sich Neid
breit. Die Sozis und Kommunisten schielen bedenklich auf das
Geld der PKV und ihrer „besserverdienenden“ Klientel. Bin mir
aber ziemlich sicher: sollte die PKV im Extremfall abgeschafft
oder wesentlich beschnitten werden, wirst du problemlos in die
GKV wechseln koennen.

??? - das hätte ich dann gerne begründet - Glaskugel???

Thorulf Müller

das ist eine Entscheidung bei der man so viele Faktoren
berücksichtigen muss,

Ja!

bis hin zur Anstehenden Änderung im
Gesundheitswesen.

Warum??? Eigentlich ist das irrelevant!

Kaum ein Versicherungsvertreter wird hierzu
eine umfassende und tiefe Beratung leisten (können), teils aus
Unwissenheit (über Kalkulation der Tarife,
Unternehmenskennzahlen, etc.) … evtl kann ein Makler hierzu
mehr Beratungsqualität leisten.

In Bezug auf die Qualität der Beratung ist der Status erst einmal irrelevant! Relevant ist höchstens die rechtliche Stellung der einzelnen Vermittlertypen gegenüber dem Kunden und der Gesellschaft!

Die Qualität der Beratung ergibt sich aus der Qualität des berater im Sinne einer fachlichen Qualifikation!

Welche Konsequenzen kann es für privat Versicherte haben, wenn
eine Art „Einheitsversicherung“ für alle in nicht allzuferner
Zukunft kommen wird?

Keine! Die kommt auch nicht! Und nur einmal angenommen, es würde passieren, dann geht es den Mitgliedern der PKV weiterhin sehr gut!

Vergreisen die Tarife dann?

Nein, weil es keine Vergrweisung gibt! Vergreisung ist ein problem der Gesellschaft und damit der Sozialversicherung, aber nicht einer kapitalgedeckten Vorsorge!

WElche
Möglichkeiten bleiben offen?

Eine eigene Entscheidung treffen, welche Risiken und Chancen man will, und welche nicht!

Hierzu wäre ich auch für andere Expertenmeinungen dankbar.

Das 100%ige Chaos der Umlagefinanzierung gegen Eigenverantwortung abwägen!

Thorulf Müller

Wenn Du
ganz frisch noch selbständig bist, gibt es u.U. die
Möglichkeit, sich zum Mindestbeitrag in der GKV zu versichern,
ich hatte das damals gemacht, das war recht günstig. Ansonsten
berechnet sich der Beitrag natürlich nach Deinem Einkommen.

Möglicherweise hat man später Pech, wenn Vorerkrankungen dazu kommen und die PKV einen nicht mehr haben will!

Denk aber dran, dass die PKV sich Deine Prämie holt, egal wie
gut Dein Geschäft läuft, das heißt es kann schwierig werden,
wenn Dein Geschäftsmodell nicht ganz aufgeht.

Hat sich offensichtlich auch noch nicht rumgesprochen: Die GKV will auch bezahlt werden! Nicht zahlen heißt auch hier: Auf Wiedersehen! (oder eher nicht „Wiedersehen“).

meines Sozialversicherungsstatus) zurück in die GKV weil ich
Bedenken hatte wg. steigenden Beiträgen

Da war jetzt der Grund FÜR die GKV? Interessanter Ansatz!

Frank Wilke

Wie ebenfalls schon angesprochen, kann sich die Lage
natuerlich aendern. In der politischen Debatte macht sich Neid
breit. Die Sozis und Kommunisten schielen bedenklich auf das
Geld der PKV und ihrer „besserverdienenden“ Klientel. Bin mir
aber ziemlich sicher: sollte die PKV im Extremfall abgeschafft
oder wesentlich beschnitten werden, wirst du problemlos in die
GKV wechseln koennen.

??? - das hätte ich dann gerne begründet - Glaskugel???

Thorulf Müller

Her Müller, auch wenn sie sich in den meisten Bereichen sehr gut auskennen, versuchen sie doch bitte nicht jede Antwort, die logisch und auch sachlich richtig ist, zu diskreditieren !
Wo wird ihrer Meinung nach ein PKV-Versicherter zu versichern sein, wenn der Gesetzgeber die PKV abschafft ? Ich sag´s ganz laut : In der GKV, wo denn sonst !

Wenn Du
ganz frisch noch selbständig bist, gibt es u.U. die
Möglichkeit, sich zum Mindestbeitrag in der GKV zu versichern,
ich hatte das damals gemacht, das war recht günstig. Ansonsten
berechnet sich der Beitrag natürlich nach Deinem Einkommen.

Möglicherweise hat man später Pech, wenn Vorerkrankungen dazu
kommen und die PKV einen nicht mehr haben will!

Versteh ich jetzt nicht, die Logik. Der Rat hier basierte darauf, sich in der GKV zu versichern. Und erst mal da zu bleiben. Sicher ist es mit steigendem Alter und u.U. schlechterem Gesundheitszustand schwierig, dann noch in die PKV zu wechseln, aber das merkt man spätestens dann, wenn der Antrag zurückgewiesen wurde. Bis dahin ist man in diesem fiktiven Fall ja noch in der GKV und kann in dem Fall auch da bleiben.

Denk aber dran, dass die PKV sich Deine Prämie holt, egal wie
gut Dein Geschäft läuft, das heißt es kann schwierig werden,
wenn Dein Geschäftsmodell nicht ganz aufgeht.

Hat sich offensichtlich auch noch nicht rumgesprochen: Die GKV
will auch bezahlt werden! Nicht zahlen heißt auch hier: Auf
Wiedersehen! (oder eher nicht „Wiedersehen“).

Was soll jetzt der Sarkasmus. Es ist doch so, dass die GKV-Beiträge dem Einkommen angepasst werden, man also, wenn es nicht so bombig läuft, davon ausgehen kann, dass man nicht mit dem Höchstbetrag zur Kasse gebeten wird. Überhaupt nicht zahlen geht natürlich nicht, aber das ist doch selbstverständlich. Was für soziale Sicherungsmechanismen einspringen, wenn Freiberufler total scheitern, das steht auf einem anderen Blatt und war hier nicht gefragt.

meines Sozialversicherungsstatus) zurück in die GKV weil ich
Bedenken hatte wg. steigenden Beiträgen

Da war jetzt der Grund FÜR die GKV? Interessanter Ansatz!

Ja, das war der Hauptgrund. Konnte mir ein Szenario mit PKV-Beiträgen von 600 Euro plus nicht vorstellen, dazu noch die fehlende Familienversicherung… was ist daran so verkehrt?

Bin mir

aber ziemlich sicher: sollte die PKV im Extremfall abgeschafft
oder wesentlich beschnitten werden, wirst du problemlos in die
GKV wechseln koennen.

??? - das hätte ich dann gerne begründet - Glaskugel???

Her Müller, auch wenn sie sich in den meisten Bereichen sehr
gut auskennen, versuchen sie doch bitte nicht jede Antwort,
die logisch und auch sachlich richtig ist, zu diskreditieren !

Ich bin einer der wenigen die nicht diskreditieren! Es gab keine Antwort, sondern eine Aussage, fern jeglicher Frage und eine Aussage, die weder logisch, noch sachlich richtig war!

Wo wird ihrer Meinung nach ein PKV-Versicherter zu versichern
sein, wenn der Gesetzgeber die PKV abschafft ?

Steht in der Aussage abgeschaft oder steht dort (Zitat!): „im Extremfall abgeschafft oder wesentlich beschnitten werden“ ???

Ich sag´s ganz
laut : In der GKV, wo denn sonst !

Im ersten Fall - abgeschafft - mag das sein! da gibt es jetzt wieder nur ein Problem! Das darf der Gesetzgeber gar nicht! So ein pech aber auch. Sie diskutieren also wieder über des Kaisers neue Kleider - die, die es nicht gab - damals schon nicht - im Märchen!

Thorulf Müller

Ich sag´s ganz
laut : In der GKV, wo denn sonst !

Im ersten Fall - abgeschafft - mag das sein! da gibt es jetzt
wieder nur ein Problem! Das darf der Gesetzgeber gar nicht! So
ein pech aber auch. Sie diskutieren also wieder über des
Kaisers neue Kleider - die, die es nicht gab - damals schon
nicht - im Märchen!

Thorulf Müller

Dann hätten sie es in ihrer ersten Antwort schon so darstellen können !
Im übrigen, der Gesetzgeber „darf“ alles, zur Not das Grundgesetz ändern ! 2/3 im Bundestag schaffen Wunder !

Die ca. 130 Mrd. AR erweckten Begehrlichkeiten - die hätte der Staat gern, da muss man wachsam sein !

bis hin zur Anstehenden Änderung im
Gesundheitswesen.

Warum??? Eigentlich ist das irrelevant!

Wenn eine Reform vorsieht, dass keine neuen Mitglieder mehr in die private Vollversicherung wechseln können halte ich dies nicht für irrelevant, dies würde doch automatisch zu einer Vergreisung der Tarife führen - genau das was der Gesetzgeber vor Jahren zu verhindern wusste würde er dann selbst produzieren.

Welche Konsequenzen kann es für privat Versicherte haben, wenn
eine Art „Einheitsversicherung“ für alle in nicht allzuferner
Zukunft kommen wird?

Keine! Die kommt auch nicht! Und nur einmal angenommen, es
würde passieren, dann geht es den Mitgliedern der PKV
weiterhin sehr gut!

Warum geht es den Mitgliedern dann weiterhin so gut?

Vergreisen die Tarife dann?

Nein, weil es keine Vergrweisung gibt! Vergreisung ist ein
problem der Gesellschaft und damit der Sozialversicherung,
aber nicht einer kapitalgedeckten Vorsorge!

Auch wenns keine Vergreisung gibt kommt das obige Szenario doch einer Quasi-Vergreisung gleich, oder nicht?

Wenn der Gesundheitsreform vorsieht, dass Versicherte dann in die letzte KKasse zurückzuwechseln können und die vorherige KKAsse auch eine PKV war halte ich es schon für problematisch, oder nicht? Lässt dies nicht auch schon darauf hin schließen dass es in Richtung Einheitsbrei geht?

Gruß, Alexander

Wenn eine Reform vorsieht, dass keine neuen Mitglieder mehr in
die private Vollversicherung wechseln können halte ich dies
nicht für irrelevant, dies würde doch automatisch zu einer
Vergreisung der Tarife führen - genau das was der Gesetzgeber
vor Jahren zu verhindern wusste würde er dann selbst
produzieren.

Auch wenn ich mich wiederhole - es gibt in der PKV keine Vergreisung. Die PKV ist nicht umlagefinanziert, sondern kapitalgedeckt!

Ein Risiko gibt es eigentlich erst, wenn eine bestimmte Zahl unterschritten wird - und das ist ein statistischwes Risiko (Schadenhäufigkeit, Eintrittswahrscheinlichkeit, etc. könnte abweichen!)

Welche Konsequenzen kann es für privat Versicherte haben, wenn
eine Art „Einheitsversicherung“ für alle in nicht allzuferner
Zukunft kommen wird?

Keine! Die kommt auch nicht! Und nur einmal angenommen, es
würde passieren, dann geht es den Mitgliedern der PKV
weiterhin sehr gut!

Warum geht es den Mitgliedern dann weiterhin so gut?

Weil Sie Kapital angespart haben und weiterhin ansparen! Jeder der aber das Kollektiv verlässt, lässt seine AR zurück! Außerdem reduzieren sich die Abschlusskosten dramatisch. Die sind aber auch einkalkuliert. Das versicherungsgeschäftliche Ergebnis steigt, dass zu mindestens 80% der RfB und damit den Kunden zugeführt wird!

Vergreisen die Tarife dann?

Nein, weil es keine Vergreisung gibt! Vergreisung ist ein
problem der Gesellschaft und damit der Sozialversicherung,
aber nicht einer kapitalgedeckten Vorsorge!

Auch wenns keine Vergreisung gibt kommt das obige Szenario
doch einer Quasi-Vergreisung gleich, oder nicht?

Es gibt auch keine Quasie Vergreisung! Definiere Vergreisung!

Wenn der Gesundheitsreform vorsieht, dass Versicherte dann in
die letzte KKasse zurückzuwechseln können und die vorherige
KKAsse auch eine PKV war

eine KKasse kann keine PKV sein??? Was meinst Du?

halte ich es schon für problematisch,
oder nicht? Lässt dies nicht auch schon darauf hin schließen
dass es in Richtung Einheitsbrei geht?

Nein. Wer europäische Modelle kennt, weiß, dass es genau das nicht geben wird bzw. ein zweiter Markt entsteht!

Hallo,

Auch wenns keine Vergreisung gibt kommt das obige Szenario
doch einer Quasi-Vergreisung gleich, oder nicht?

Es gibt auch keine Quasie Vergreisung! Definiere Vergreisung!

Das Medianalter des Portolios steigt dauerhaft an. Auch wäre dann die Eintrittswahrscheinlichkeit gleich 0. Sicher ist es ein kapitalgedecktes Modell, und auch der Mechanismus Abschlußkosten reduzieren sich und das versicherungsgeschäftliche Ergebnis steigt ist schon verständlich.

Wenn der Gesundheitsreform vorsieht, dass Versicherte dann in
die letzte KKasse zurückzuwechseln können und die vorherige
KKAsse auch eine PKV war

eine KKasse kann keine PKV sein??? Was meinst Du?

Die letzte Krankenkasse kann doch bei einem Privatversicherten auch eine Privatversicherung gewesen sein.

Nein. Wer europäische Modelle kennt, weiß, dass es genau das
nicht geben wird bzw. ein zweiter Markt entsteht!

Bei Restriktionen im Erstmarkt entstehen meist Zweitmärkte, jedoch sehe ich dies im Gesundheitsmarkt als problematischer an und nicht jeder dürfte Zugang zu diesem Zweitmarkt haben (sei es weil er schon krank ist und de facto ausgeschlossen oder aus welchem Grund auch immer). Aber so genau kenne ich die Nachbarmärkte leider nicht. Und kann man alles 1 zu 1 übertragen?

Ich mache mir oft zuviel Gedanken, muss die Zusammenhänge für mich einfach verstehen. :smile: *wie so ein innerer Zwang *lach* :wink:

Gruß, Alexander

bis hin zur Anstehenden Änderung im
Gesundheitswesen.

Warum??? Eigentlich ist das irrelevant!

Wenn eine Reform vorsieht, dass keine neuen Mitglieder mehr in
die private Vollversicherung wechseln können halte ich dies
nicht für irrelevant, dies würde doch automatisch zu einer
Vergreisung der Tarife führen - genau das was der Gesetzgeber
vor Jahren zu verhindern wusste würde er dann selbst
produzieren.

Hallo,
entschuldigung wenn ich mich da mal einmische - aber die Reform sieht
nicht vor dass niemand mehr in die PKV Vollversicherung mehr
wechseln darf (so habe ich jedenfalls Deinen Beitrag verstanden).
Gruss
Czauderna

Das Medianalter des Portolios steigt dauerhaft an. Auch wäre
dann die Eintrittswahrscheinlichkeit gleich 0. Sicher ist es
ein kapitalgedecktes Modell, und auch der Mechanismus
Abschlußkosten reduzieren sich und das
versicherungsgeschäftliche Ergebnis steigt ist schon
verständlich.

Die Frage war - definiere Vergreisung! Das fehlt mir immer noch!

Wenn der Gesundheitsreform vorsieht, dass Versicherte dann in
die letzte KKasse zurückzuwechseln können und die vorherige
KKAsse auch eine PKV war

eine KKasse kann keine PKV sein??? Was meinst Du?

Die letzte Krankenkasse kann doch bei einem Privatversicherten
auch eine Privatversicherung gewesen sein.

Nein - eine private Krankenversicherung ist keine Krankenkasse und Privatversicherte gibt es nicht - es gibt Selbstzahler, die Rückversichert sind und die, die keine Rückversicherung haben!

Bei Restriktionen im Erstmarkt entstehen meist Zweitmärkte,
jedoch sehe ich dies im Gesundheitsmarkt als problematischer
an und nicht jeder dürfte Zugang zu diesem Zweitmarkt haben
(sei es weil er schon krank ist und de facto ausgeschlossen
oder aus welchem Grund auch immer).

Jedem steht ein zweitmarkt offen - als Selbstzahler! Wenn er keine Rückversicherung hat, dann ist es seine Entscheidung! Wenn er es sich nicht leisten kann, dann hat er Pech!

Aber so genau kenne ich
die Nachbarmärkte leider nicht. Und kann man alles 1 zu 1
übertragen?

Hoffentlich nicht, weil eigentlich unser bisheriges Konzeot sehr gut ist. Zurzeit subventionieren die Selbstzahler die Kassenpatienten! Nach der Trennung nicht mehr!

Ich mache mir oft zuviel Gedanken, muss die Zusammenhänge für
mich einfach verstehen. :smile: *wie so ein innerer Zwang *lach*

Ich erwarte deinen Auftrag!

Thorulf Müller

Hallo,

Das Medianalter des Portolios steigt dauerhaft an.

Die Frage war - definiere Vergreisung! Das fehlt mir immer
noch!

ich finde das ist einge gute Definition, oder nicht? :smile:

sozusagen eine zunehmende Alterung eines geschlossenen Organismuses

Nein - eine private Krankenversicherung ist keine Krankenkasse
und Privatversicherte gibt es nicht - es gibt Selbstzahler,
die Rückversichert sind und die, die keine Rückversicherung
haben!

Ich habe die Begrifflichkeiten nicht korrekt verwendet … ich alter Schluderer *gg*

Veränderungen machen das Leben spannend - nur Stillstand ist Tod :smile:

Gruß, Alexander

Das Medianalter des Portolios steigt dauerhaft an.

Die Frage war - definiere Vergreisung! Das fehlt mir immer
noch!

ich finde das ist einge gute Definition, oder nicht? :smile:

Das ansteigen des Alters ist in der Prämie einkalkuliert, oder?!

sozusagen eine zunehmende Alterung eines geschlossenen
Organismuses

die bekannt und kalkuliert ist!

Nein - eine private Krankenversicherung ist keine Krankenkasse
und Privatversicherte gibt es nicht - es gibt Selbstzahler,
die Rückversichert sind und die, die keine Rückversicherung
haben!

Ich habe die Begrifflichkeiten nicht korrekt verwendet … ich
alter Schluderer *gg*

In die Ecke und schämen!

Veränderungen machen das Leben spannend - nur Stillstand ist
Tod :smile:

Den kann ich Mittragen!

Hallo Thoralf,

Was ALG/Hartz usw. angeht will ich dir nicht widersprechen. Wenn es so ist wie du schilderst, dann ist es ja umso besser. Dann ist also das Pleiterisiko kein Grund, in die GKV zu gehen. Ich war vom Gegenteil ausgegangen, aufgrund der derzeitigen politischen Diskussion, fuer bestimmte Personenkreise einen Kontrahierungszwang der PKV mit Hoechstgrenze einzufuehren. Das wuerde ja keinen Sinn machen, wenn jetzt schon alles geregelt ist.

Die Leistungen der PKV sind definitiv besser. Viele Aerzte behandeln ueberhaupt nur noch Privatpatienten. Dort bekommst du dann eine ordentliche Behandlung ohne Wartezeiten und Zeitdruck. Im Krankenhaus ist Chefarztbehandlung Standard. Du kannst deinen Arzt grenzueberschreitend frei waehlen. Wer auf alternative Methoden steht, kann diese wahrnehmen ohne dass es was extra kostet. Und so weiter. Das ewige Leben ist dadurch natuerlich auch nicht garantiert.

Zur Politik kann ich nur sagen, das das eben die aktuelle Diskussion ist. Ob’s durchgesetzt wird und/oder rechtswidrig ist, kann ich nicht sagen. Aber der Trend geht sicher in Richtung Sozialisierung des Gesundheitswesens (selbstverstaendlich mit der Folge, dass dann die wirklich Wohlhabenden erst recht nicht mehr mit drin sind).

Gruss
Christoph

Blödsinn im Quadrat!

Hallo Thoralf,

  1. Thorulf - veräppeln kann ich mich selber!

  2. heiße ich Müller

  3. ist mein Vorname für einige Herr - Du bewirst Dich für diesen Club!

Was ALG/Hartz usw. angeht will ich dir nicht widersprechen.
Wenn es so ist wie du schilderst, dann ist es ja umso besser.
Dann ist also das Pleiterisiko kein Grund, in die GKV zu
gehen. Ich war vom Gegenteil ausgegangen, aufgrund der
derzeitigen politischen Diskussion, fuer bestimmte
Personenkreise einen Kontrahierungszwang der PKV mit
Hoechstgrenze einzufuehren. Das wuerde ja keinen Sinn machen,
wenn jetzt schon alles geregelt ist.

Die Diskussionen ansich mitbekommen, den Inhalt und die Gründe nicht, aber was dazu sagen!

Es geht um die Menschen die keine KV haben und keine bekommen. Der größte Teil davon ist aus der GKV geflogen, nicht aus der PKV! Einige aber auch aus der PKV.

Dann war Sozialhilfe zuständig, bis man die abgeschafft hat.

Dann gab es einige, die kein Hartz IV bekommen!

Einfach mal alles chronologisch und in der Kausalität ablaufen lassen! Dann weiß man wieder wer wann was verursacht hat!

Die Leistungen der PKV sind definitiv besser.

Nein, anders! Die meisten PKV Tarife sind überwiegend unter GKV Niveau! Ich spreche von häuslicher Behandlungspflege, künstlicher Ernährung, gemischten Anstalten, Heil- und Hilfsmitteln, Fahrten, etc.

Es gibt Gesellschaften die besser sind - aber eben nicht alle!

Viele Aerzte
behandeln ueberhaupt nur noch Privatpatienten. Dort bekommst
du dann eine ordentliche Behandlung ohne Wartezeiten und
Zeitdruck.

Dafür brauche ich keine PKV - das kann ich auch selbst zahlen!

Im Krankenhaus ist Chefarztbehandlung Standard.

Nein, die Ausnahme - wenn man es bezahlt - geht auch über Zusatz!

Du
kannst deinen Arzt grenzueberschreitend frei waehlen.

Die Aussage teile ich nicht uneingeschränkt. Wer erzählt so einen Mist!

Wer auf
alternative Methoden steht, kann diese wahrnehmen ohne dass es
was extra kostet.

Quatsch!!! Erzähl keinen Blödsinn!

Und so weiter. Das ewige Leben ist dadurch
natuerlich auch nicht garantiert.

Richtig!

Zur Politik kann ich nur sagen, das das eben die aktuelle
Diskussion ist.

Die Sie mutmaßlich nicht kennen und vor allem über die Sie nicht reden sollten!

Ob’s durchgesetzt wird und/oder rechtswidrig
ist, kann ich nicht sagen.

Ich aber!

Aber der Trend geht sicher in
Richtung Sozialisierung des Gesundheitswesens
(selbstverstaendlich mit der Folge, dass dann die wirklich
Wohlhabenden erst recht nicht mehr mit drin sind).

müssen … das letzte Wort das fehlt ist müssen! Das Wort davor ist sein!

Thorulf Müller