PKV oder Gesetzliche?

Hallo,

ich stehe nach meinem Studienabschluß nun vor der Wahl zwischen GKV oder PKV? Die Privaten locken ja auch mit günstigen Angeboten, an meinen Eltern sehe ich aber, daß man im Alter ja ganz schön was zahlen muss.
Ich will auch mal Nachwuchs.Bin keine Beamtin.
Was ratet ihr? Ich tendiere zur Gesetzlichen mit privater Zusatzversicherung…
Würde aber gerne noch mal Meinungen hören.

Mit vielen Grüssen Luise

Hallo Luise,

ich stehe nach meinem Studienabschluß nun vor der Wahl
zwischen GKV oder PKV? Die Privaten locken ja auch mit
günstigen Angeboten, an meinen Eltern sehe ich aber, daß man
im Alter ja ganz schön was zahlen muss.

Da treffen 2 Probleme zusammen:

  1. schlechte Beratung (meist gibt es da Möglichkeiten, die den Beitrag kräftig senken. Ebenso beim Abschluss vor vielen Jahren)
  2. Die Neuversicherten müssen wesentlich mehr Altersrückstellung abführen, als Deine eltern es gemacht haben.

Ich will auch mal Nachwuchs.

Das istz der einzige Haken an der Privaten. Es gibt nur 2 Gesellschaften, die bei Bezug von Mutterschaftgeld für eine bestimmte Zeit keine Beiträge verlangen, aber weiter Schutz geben.
Du solltest es aber auch noch anders sehen: Di zahlst als freiwillig Versicherte ca. 200 Euro weniger Beitrag monatlich. Bei manchen Tarifen sogar bis zu 400 Euro weniger! Das sind (nehmen wir mal das Mittel von 300 Euro) Das sind im Jahr 3.600 euro. Wenn du die Hälfte davon ansparst, dann hast Du evtl. genügend, um die Jahre, in denen Du nicht arbeitest, den Beitrag weiter zu zahlen. Anschließend sind Deine Kinder dann selbst versichert und du hast wieder eine günstige Absicherung mit tollen Leistungen.
Denn Deine Kinder hast Du ja nur ein paar jahre bei Dir! Leider! Aber das ist das Los der Eltern und deren Aufgabe, oder?

Bin keine Beamtin.
Was ratet ihr? Ich tendiere zur Gesetzlichen mit privater
Zusatzversicherung…

Bei Deinem eintrittsalter würde ich die Private wählen. Dazu kommt: solltest Du mal heiraten, Kinder Krigen und nicht mehr arbeiten (die "Nur"hausfrau), dann bist Du über Deinen Herrn und Gebieter (höre ich da den Ausklopfer meiner Frau pfeifen?) familienversichert - solange es die noch gibt. Und deren Tage sind schon gezählt!
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

Bei Deinem eintrittsalter würde ich die Private wählen. Dazu
kommt: solltest Du mal heiraten, Kinder Krigen und nicht mehr
arbeiten (die "Nur"hausfrau), dann bist Du über Deinen Herrn
und Gebieter (höre ich da den Ausklopfer meiner Frau pfeifen?)
familienversichert - solange es die noch gibt. Und deren Tage
sind schon gezählt!

Es ist aber wichtig zu schreiben, daß Luise - als privat versicherte (mit Ehemann in der GKV) - während der *ganzen* Elternzeit selber PKV-Beiträge zahlen müsste (mein Wissensstand). Sie könnte erst *nach der Elternzeit* wenn sie gar nichts (über ihren GKV-vers. Ehemann) oder weniger als die BBG (zur Zeit ca. 45.900 EUR) verdienen würde wieder in die GKV kommen. Auch bei Teilzeit unter 30 Std. in der Elternzeit müsste sie als PKV-vers. bei der PKV bleiben - soweit ich das ganze System verstanden habe.
(Andere Lösung: in der Elternzeit beim Arbeitgeber kündigen - oder ein ‚Sabbatical‘ mit Arbeitgeber aushandeln, damit man nicht mehr offiziell in der Elternzeit ist und in die GKV des Ehemannes kommt.)

Raimund, w/ Familienvers. in der GKV hast Du wahrscheinlich recht - das wird es bestimmt nicht ewig geben. Es ist ziemlich ‚ungerecht‘, daß z.B. ein allein verdienender Ehemann mit 80.000 EUR Einkommen nur ca. 500 EUR monatlich für die GKV seiner ganzen Familien zahlt während ein anderes Ehepaar mit 2x 40.000 EUR Jahreseinkommen fast das doppelte an GKV-Beiträge zahlt. Das muß wirklich nicht sein.
Wenn eine Familienvers. in der GKV von der Politik gewollt ist, dann sollte das über Steuern finanziert werden und nicht über die Sozialversicherung (GKV).

Zum Thema PKV vs. GKV…

  1. So lange man nicht weiß, was die Politik mit den PKVs vor hat (viel höhere BBG oder irgendwie eingeschränkte Zugang für potentielle Kunden), würde ich keine PKV abschliessen. Ein weiterer Grund noch ein bißchen zu warten…das Problem der Übertragung der Altersrückstellungen bei PKV-Wechsel.
  2. Als Frau zahlt man sowieso ca. 30% mehr Beitrag als ein Mann.
  3. Ich persönlich würde erst über eine PKV nachdenken, wenn ich ziemlich sicher sein könnte, daß ich dauerhaft über 70.000 EUR jährlich verdienen würde. (Um z.B. Rücklagen für PKV-Beiträge im Alter aufbauen zu können - die besseren Leistungen der PKVs haben halt ihren (hohen) Preis.)

Gruß
Sarah

Hallo Raimund,

Bei Deinem eintrittsalter würde ich die Private wählen. Dazu
kommt: solltest Du mal heiraten, Kinder Krigen und nicht mehr
arbeiten (die "Nur"hausfrau), dann bist Du über Deinen Herrn
und Gebieter (höre ich da den Ausklopfer meiner Frau pfeifen?)
familienversichert - solange es die noch gibt. Und deren Tage
sind schon gezählt!

Es ist aber wichtig zu schreiben, daß Luise - als privat
versicherte (mit Ehemann in der GKV) - während der *ganzen*
Elternzeit selber PKV-Beiträge zahlen müsste (mein
Wissensstand).

Habe ich ja geschrieben! Desshalb ja mein Hinweis auf die 2 Privaten, die während des Mutterschaftsgeldes keinen Beitrag verlangen. Und ebenso den Hinweis auf die ansparung um diese Zeit finanziell zu sponsern.

Sie könnte erst *nach der Elternzeit* wenn sie
gar nichts (über ihren GKV-vers. Ehemann) oder weniger als die
BBG (zur Zeit ca. 45.900 EUR) verdienen würde wieder in die
GKV kommen. Auch bei Teilzeit unter 30 Std. in der Elternzeit
müsste sie als PKV-vers. bei der PKV bleiben - soweit ich das
ganze System verstanden habe.

Genaus das schrieb ich ja. Klar muss sie, wenn sie unter der BBG verdient zwangsweise in die GKV. Wird ihr dann schwer genug fallen!

(Andere Lösung: in der Elternzeit beim Arbeitgeber kündigen -
oder ein ‚Sabbatical‘ mit Arbeitgeber aushandeln, damit man
nicht mehr offiziell in der Elternzeit ist und in die GKV des
Ehemannes kommt.)

Ist es denn so erstrebenswert in die GKV zu kommen? Finde ich nicht!

Raimund, w/ Familienvers. in der GKV hast Du wahrscheinlich
recht - das wird es bestimmt nicht ewig geben. Es ist ziemlich
‚ungerecht‘, daß z.B. ein allein verdienender Ehemann mit
80.000 EUR Einkommen nur ca. 500 EUR monatlich für die GKV
seiner ganzen Familien zahlt während ein anderes Ehepaar mit
2x 40.000 EUR Jahreseinkommen fast das doppelte an
GKV-Beiträge zahlt. Das muß wirklich nicht sein.
Wenn eine Familienvers. in der GKV von der Politik gewollt
ist, dann sollte das über Steuern finanziert werden und nicht
über die Sozialversicherung (GKV).

Zum Thema PKV vs. GKV…

  1. So lange man nicht weiß, was die Politik mit den PKVs vor
    hat (viel höhere BBG oder irgendwie eingeschränkte Zugang für
    potentielle Kunden), würde ich keine PKV abschliessen.

Das ist falsch! Denn nehmen wir mal an, die Politiker würden sich den Gesetzesbruch einfallen lassen und eine Bürgerversicherung einführen, dann würden die Privatversicherten automatisch übernommen werden. Da aber alle Bürgerversicherung, die es in Europas gibt voll daneben gehen (england Schweiz…) und unser Grundgesetz diese gar nicht zulässt, wird es so etwas gar nicht geben. auch wenn unsere Kleindiktatoren Grüne es gerne hätten. Docjh diese sind ab der nächsten Wahl nicht mehr am Ruder. Das ist zu 99 % sicher. Selbst die SPD knurrt schon über diese Wirrköpfe.
Was soll sich negativ für Privatversicherte ändern? Dass die BBG erhöht wird? Die wird jedes jahr erhöht. Extrem erhöht? Sehr unwahrscheinlich. Eine Private umwandeln in eine reine Beamtenversicherung gibt Terror. Was würdest Du sagen, wenn Du nur eine Grundabsicherung bekommen kannst, jeder Beamte aber privat versichert mit absoluten Toppleistungen?

Ein
weiterer Grund noch ein bißchen zu warten…das Problem der
Übertragung der Altersrückstellungen bei PKV-Wechsel.

Icxh weiß nicht, ob es kommen wird. Selbst wenn es kommt: es ist kein Grund zum Wechseln. Denn eines wird immer sein: Dein Beitrag wird berechnet nach Deinem Eintrittsalter und Deinem Gesundheitszustand. Wenn Du also mit 25 in die private gegangen bist und sagen wir mal 300 Euro dafür Beitrag zahlst, dann zahlst Du 500 Euro, wenn Du mit 40 Wechselst. auch wenn Du Deine Altersrückstellungen mitnimmst. Solltest Du aber bis dahin so einige Wehwehchen haben (auch Privatpatienten können krank werden!) dann könnte der Beitrag sich auf 1000 Euro erhöhen (risikozuschlag von 100 %) oder Du wirst gar nicht genommen.
also wird die Mitnahme der Alterrückstellung keine große Veränderung bringen Ein Wechsel nach 3 jahren, da ist kein großer Unterschied.

  1. Als Frau zahlt man sowieso ca. 30% mehr Beitrag als ein
    Mann.

Wird immer sein. Ist auch richtig so. Die Private ist kein soziales unternehmen, sondern ein auf Gewinn maximiertes. Derjenige, bei dem bei aufnahme schon vorrauszusehen ist, dass er höhere Kosten als die anderen verursachen wird, der zahlt halt einen risikozuschlag. Warum sollen das die anderen mit zahlen?

  1. Ich persönlich würde erst über eine PKV nachdenken, wenn
    ich ziemlich sicher sein könnte, daß ich dauerhaft über 70.000
    EUR jährlich verdienen würde. (Um z.B. Rücklagen für
    PKV-Beiträge im Alter aufbauen zu können - die besseren
    Leistungen der PKVs haben halt ihren (hohen) Preis.)

Das ist nicht wahr!
Du fällst auf die Greuelmärchen der Gesetzlichzen herein. Im alter musst Du nicht mehr zahlen! Wer einen guten Makler sich zugelegt hat, der hat im alter sogar niedrigere Beiträge. Nur sollte man halt die Ratschläge der Makler beherzigen. Und hier happerts halt. die gier, das ersparte Geld für Luxus auszugeben ist halt wesdentlich größer, als der Vorsorgegedanken.
außerdem gibt es noch den sog. Standarttarif. Der garantiert einen nicht höheren Beitrag als die Kasse und auch nicht weniger. Ja, es ist sogar z.Zt. so, dass der Tarif mehr bietet und günstiger ist (allerdings nur wenig)
Wo also liegt das risiko?
Deine Argumente stechen nicht!:smile:
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

hier ein Kommentar zu Deiner Antwort…

  1. Ich persönlich würde erst über eine PKV nachdenken, wenn
    ich ziemlich sicher sein könnte, daß ich dauerhaft über 70.000
    EUR jährlich verdienen würde. (Um z.B. Rücklagen für
    PKV-Beiträge im Alter aufbauen zu können - die besseren
    Leistungen der PKVs haben halt ihren (hohen) Preis.)

Das ist nicht wahr!
Du fällst auf die Greuelmärchen der Gesetzlichzen herein. Im
alter musst Du nicht mehr zahlen! Wer einen guten Makler sich
zugelegt hat, der hat im alter sogar niedrigere Beiträge. Nur
sollte man halt die Ratschläge der Makler beherzigen. Und hier
happerts halt. die gier, das ersparte Geld für Luxus
auszugeben ist halt wesdentlich größer, als der
Vorsorgegedanken.
außerdem gibt es noch den sog. Standarttarif. Der garantiert
einen nicht höheren Beitrag als die Kasse und auch nicht
weniger. Ja, es ist sogar z.Zt. so, dass der Tarif mehr bietet
und günstiger ist (allerdings nur wenig)
Wo also liegt das risiko?

hier liegt das Risiko (ein Beitrag aus einem anderen Forum):

Behauptung—‚ein älteres Mitglied der PKV, dem die Beiträge zu hoch geworden sind, kann immer auf einen Tarif gehen, der nicht höher als der maximale Tarif der GKV […]‘

Antwort— Auch das stimmt - fast. Ist jedoch etwas irreführend. Es müsste richtiger heißen: „nicht höher als der maximal denkbare Beitrag(!) der GKV“.

Der maximale Beitrag errechnet sich auf der Basis der jährlich steigenden Beitragsbemessungsgrenze. Das heißt im Klartext ein 900-Euro-Rentner zahlt dann Kassenbeiträge als ob er ein Spitzengehalt bezöge: In diesem Jahr ziemlich genau 500 Euro pro Monat.

Dafür garantiert man ihm dann auch bloß „krankenkassenähnliche“ Leistungen. Eine tolle Aussicht. Das ist wohl eher ein Fall für Schadenfrohe.

Und im nächsten Jahr steigt sein Beitrag natürlich. Denn die Regierung erhöht willkürlich, aber stetig die Beitragsbemessungsgrenze.

Der ältere Versicherte sitzt tatsächlich in der Falle - dank einiger Gesetzesnovellen, von denen er bei seinem Systemwechsel nichts wissen konnte.

Gruß
Sarah

Hallo Sarah

hier liegt das Risiko (ein Beitrag aus einem anderen Forum):

Behauptung—‚ein älteres Mitglied der PKV, dem die Beiträge
zu hoch geworden sind, kann immer auf einen Tarif gehen, der
nicht höher als der maximale Tarif der GKV […]‘
Antwort— Auch das stimmt - fast. Ist jedoch etwas
irreführend. Es müsste richtiger heißen: „nicht höher als der
maximal denkbare Beitrag(!) der GKV“.

Du machst auch hier einen Gedankenfehler: ein freiwillig Versicherter wird sich nicht mit der staatlichen rente zufrieden geben. er wird noch andere Einkünfte haben. Und die muss er der Kasse angeben! Daraus errechnet sich der Beitrag. Er wird also nicht aus 1800 Euro seinen Beitrag bezahlen, sondern aus wentlich mehr! Und dass geht bis zum Höchstbeitrag.
Hier aber etwas Statistik: als 1995 dieser Standardtarif eingeführt wurde, hatten die privaten echt Bammel, dass die meisten Alten in diesen wechseln würden. Ganze 3 % wechslten nur! Wären die Beiträge bei allen so hoch, wie immer behauptet wird, dann wären vermutlich mindestens 40 % rüber.
Ich kann immer nur mich als Beispiel nehmen: Ist ein Beitrag von 280 Euro (Zahlbeitrag) und 360 Euro (Maximalbeitrag) für einen 63 jährigen viel? Da ist ToppLeistung drin (z.B. 1-Bettzimmer) und die Pflegepflichtversicherung. Welcher freiwillig kassenversicherte Rentner zahlt so wenig? Nehmen wir mal an, er ist in der AOK. Ich weiß nicht, was die für einen Satz für Rentner verlangen. ich vermute mal 14 %. Der zahlt bei einem Alterseinkommen von 3.600 euro ca. 560 Euro! Aber nur Grundabsicherung! Keine Augen-Vorsorgeuntersuchung dabei (gerade bei alten sehr wichtig), ab 70-75 keine Hüftgrelenkop mehr (rentiert sich nicht mehr!), Zuzahlungen zu den medikamneten und Hilfsmitteln, usw. Und natürlich im Krankenhaus Gepäcknetzklasse.
Klar erhält er von der Rentenkasse einen Zuschuss (vorerst noch). Doch den erhält der Privatversicherte genauso.

Der maximale Beitrag errechnet sich auf der Basis der jährlich
steigenden Beitragsbemessungsgrenze. Das heißt im Klartext ein
900-Euro-Rentner zahlt dann Kassenbeiträge als ob er ein
Spitzengehalt bezöge: In diesem Jahr ziemlich genau 500 Euro
pro Monat.

Welcher freiwilligversicherte Rentner gibt sich mit 900 euro alterseinkünfte zufrieden? Das muss ein Masochist sein.

Dafür garantiert man ihm dann auch bloß
„krankenkassenähnliche“ Leistungen. Eine tolle Aussicht. Das
ist wohl eher ein Fall für Schadenfrohe.

Absolut nicht: Du vermengst immer Pflichtversicherte mit Freiwilligversicherten.

Und im nächsten Jahr steigt sein Beitrag natürlich. Denn die
Regierung erhöht willkürlich, aber stetig die
Beitragsbemessungsgrenze.

Das tifft die Kassenrentner mindestens genauso.

Der ältere Versicherte sitzt tatsächlich in der Falle - dank
einiger Gesetzesnovellen, von denen er bei seinem
Systemwechsel nichts wissen konnte.

Auch hier wieder flasch. Er dreht den Kassenrentnern eine lange Nase! Er ist in der Kur, der Kassenrentner träumt davon. Er hat keine Zuzahlungen und permanente leistungseinschränkung, der kassenpatient ärgert sich jedes jahr wieder über irgendwelche Einschränkungen.
der Private liegt im 2-Bettzimmer Oder 1-Bett) hat Fernsehen und Telefon, in einigen KH auch noch die Wahl unter mehreren Speisen. Der Kassenrentner liegt (in tübingen gibt es so etwas) zu 5 im Zimmer und zahlt sein Fernsehen und Telefon selbst. Und essen? Den Einheitsbrei. Beim hausarzt lässt sich der Arzt zeit. Beim KP ist Fließband angesagt.
Könnte so weitermachen.
ausserdem schiebst Du (gewollt?) die neue Altersrückstellung immer zur Seite. Die heutigen Privaten haben 2 AR: die, die sie schon immer hatten und dazu noch die 10 % auf die Kostentarife.
ein Privater der Zukunft hat noch um einiges geringere Beiträge, als ich sie habe.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,
nur eine Anmerkung - Du schreibst sinngemäß : " welcher freiwillig
versicherte Renter gibt sich schon mit 900 E Einkünfte zufrieden, das
muss wohl ein Masochist sein."

Mein lieber Raimund - wenn ich dir all die freiwillig versicherten
Renter (und hier hauptsächlich Rentnerinnen - Witwen von Selbständigen) auf den Hals hetzen würde, die weniger als 900 Euro
monatliches Einkommen haben und nur in meiner Region bei uns
versichert sind, würdest Du von solchen Äußerungen ganz schnell
Abstand nehmen.

Du gehst in deinen Argumentationen eigentlich immer vom Idealfall
aus und sprichst u.a. von Gepäcknetzversicherung - du solltest aber
doch auch wissen (alt und berufserfahren genug bist du ja) dass
es selten um den Idealfall geht.

Gruss

Günter

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hallo Günter,
dann sagen wir es mal anders: welche Rente muss der Kassenpatient haben um nur einen Beitrag (incl. PPV) von 260 Euro zu zahlen?
Er muss (bei unserem Beispiel von 14 %) ca. 1.460 Euro Rente haben. Alles was darunter ist, ist (ohne die Toppleistungen zu berücksichtigen) günstiger. Nur: hat ein freiwillig versicherter AN so wenig? Er hat doch sein Leben lang höhere Beiträge eingezahlt - zwangsweise!
Wenn er weniger Rente erhält, war er pflichtversichert, oder?
Wo ich Dir Recht gebe: Wittween können darunter kommen. Denn unser Rentengesetz wird genauso wie die GKV permanent von den pensionsberechtigten Politkern gekürzt. Denn schließlich brauchen sie mehr Diäten und mehr Geld für Eurofighter, bzw. zur Verteidigung der BRD am Hindukusch.
Grüße
Raimund