Hallo Raimund,
Bei Deinem eintrittsalter würde ich die Private wählen. Dazu
kommt: solltest Du mal heiraten, Kinder Krigen und nicht mehr
arbeiten (die "Nur"hausfrau), dann bist Du über Deinen Herrn
und Gebieter (höre ich da den Ausklopfer meiner Frau pfeifen?)
familienversichert - solange es die noch gibt. Und deren Tage
sind schon gezählt!
Es ist aber wichtig zu schreiben, daß Luise - als privat
versicherte (mit Ehemann in der GKV) - während der *ganzen*
Elternzeit selber PKV-Beiträge zahlen müsste (mein
Wissensstand).
Habe ich ja geschrieben! Desshalb ja mein Hinweis auf die 2 Privaten, die während des Mutterschaftsgeldes keinen Beitrag verlangen. Und ebenso den Hinweis auf die ansparung um diese Zeit finanziell zu sponsern.
Sie könnte erst *nach der Elternzeit* wenn sie
gar nichts (über ihren GKV-vers. Ehemann) oder weniger als die
BBG (zur Zeit ca. 45.900 EUR) verdienen würde wieder in die
GKV kommen. Auch bei Teilzeit unter 30 Std. in der Elternzeit
müsste sie als PKV-vers. bei der PKV bleiben - soweit ich das
ganze System verstanden habe.
Genaus das schrieb ich ja. Klar muss sie, wenn sie unter der BBG verdient zwangsweise in die GKV. Wird ihr dann schwer genug fallen!
(Andere Lösung: in der Elternzeit beim Arbeitgeber kündigen -
oder ein ‚Sabbatical‘ mit Arbeitgeber aushandeln, damit man
nicht mehr offiziell in der Elternzeit ist und in die GKV des
Ehemannes kommt.)
Ist es denn so erstrebenswert in die GKV zu kommen? Finde ich nicht!
Raimund, w/ Familienvers. in der GKV hast Du wahrscheinlich
recht - das wird es bestimmt nicht ewig geben. Es ist ziemlich
‚ungerecht‘, daß z.B. ein allein verdienender Ehemann mit
80.000 EUR Einkommen nur ca. 500 EUR monatlich für die GKV
seiner ganzen Familien zahlt während ein anderes Ehepaar mit
2x 40.000 EUR Jahreseinkommen fast das doppelte an
GKV-Beiträge zahlt. Das muß wirklich nicht sein.
Wenn eine Familienvers. in der GKV von der Politik gewollt
ist, dann sollte das über Steuern finanziert werden und nicht
über die Sozialversicherung (GKV).
Zum Thema PKV vs. GKV…
- So lange man nicht weiß, was die Politik mit den PKVs vor
hat (viel höhere BBG oder irgendwie eingeschränkte Zugang für
potentielle Kunden), würde ich keine PKV abschliessen.
Das ist falsch! Denn nehmen wir mal an, die Politiker würden sich den Gesetzesbruch einfallen lassen und eine Bürgerversicherung einführen, dann würden die Privatversicherten automatisch übernommen werden. Da aber alle Bürgerversicherung, die es in Europas gibt voll daneben gehen (england Schweiz…) und unser Grundgesetz diese gar nicht zulässt, wird es so etwas gar nicht geben. auch wenn unsere Kleindiktatoren Grüne es gerne hätten. Docjh diese sind ab der nächsten Wahl nicht mehr am Ruder. Das ist zu 99 % sicher. Selbst die SPD knurrt schon über diese Wirrköpfe.
Was soll sich negativ für Privatversicherte ändern? Dass die BBG erhöht wird? Die wird jedes jahr erhöht. Extrem erhöht? Sehr unwahrscheinlich. Eine Private umwandeln in eine reine Beamtenversicherung gibt Terror. Was würdest Du sagen, wenn Du nur eine Grundabsicherung bekommen kannst, jeder Beamte aber privat versichert mit absoluten Toppleistungen?
Ein
weiterer Grund noch ein bißchen zu warten…das Problem der
Übertragung der Altersrückstellungen bei PKV-Wechsel.
Icxh weiß nicht, ob es kommen wird. Selbst wenn es kommt: es ist kein Grund zum Wechseln. Denn eines wird immer sein: Dein Beitrag wird berechnet nach Deinem Eintrittsalter und Deinem Gesundheitszustand. Wenn Du also mit 25 in die private gegangen bist und sagen wir mal 300 Euro dafür Beitrag zahlst, dann zahlst Du 500 Euro, wenn Du mit 40 Wechselst. auch wenn Du Deine Altersrückstellungen mitnimmst. Solltest Du aber bis dahin so einige Wehwehchen haben (auch Privatpatienten können krank werden!) dann könnte der Beitrag sich auf 1000 Euro erhöhen (risikozuschlag von 100 %) oder Du wirst gar nicht genommen.
also wird die Mitnahme der Alterrückstellung keine große Veränderung bringen Ein Wechsel nach 3 jahren, da ist kein großer Unterschied.
- Als Frau zahlt man sowieso ca. 30% mehr Beitrag als ein
Mann.
Wird immer sein. Ist auch richtig so. Die Private ist kein soziales unternehmen, sondern ein auf Gewinn maximiertes. Derjenige, bei dem bei aufnahme schon vorrauszusehen ist, dass er höhere Kosten als die anderen verursachen wird, der zahlt halt einen risikozuschlag. Warum sollen das die anderen mit zahlen?
- Ich persönlich würde erst über eine PKV nachdenken, wenn
ich ziemlich sicher sein könnte, daß ich dauerhaft über 70.000
EUR jährlich verdienen würde. (Um z.B. Rücklagen für
PKV-Beiträge im Alter aufbauen zu können - die besseren
Leistungen der PKVs haben halt ihren (hohen) Preis.)
Das ist nicht wahr!
Du fällst auf die Greuelmärchen der Gesetzlichzen herein. Im alter musst Du nicht mehr zahlen! Wer einen guten Makler sich zugelegt hat, der hat im alter sogar niedrigere Beiträge. Nur sollte man halt die Ratschläge der Makler beherzigen. Und hier happerts halt. die gier, das ersparte Geld für Luxus auszugeben ist halt wesdentlich größer, als der Vorsorgegedanken.
außerdem gibt es noch den sog. Standarttarif. Der garantiert einen nicht höheren Beitrag als die Kasse und auch nicht weniger. Ja, es ist sogar z.Zt. so, dass der Tarif mehr bietet und günstiger ist (allerdings nur wenig)
Wo also liegt das risiko?
Deine Argumente stechen nicht!
Grüße
Raimund