ich, fast 22, beginne mein Studium zum Wintersemester und bin gerade am recherchieren, ob ich meine private Krankenversicherung (Vater Beamter) weiterführen oder in die GKV wechseln soll. In der PKV bin ich bis 27 versichert (wie man mir sagte, bis zum ENDE des Jahres, in dem ich 27 geworden bin, stimmts???) und müsste mich dann privat weiterversichern, sollte ich mein Studium nicht beendet haben, was sehr gut möglich ist --> Theologie.
Der Studententarif liegt dafür heute bei ca. 110 €/Monat.
Alternative: ich wechsle jetzt zur GKV, bezahle etwas mehr als zur Zeit bei der PKV, allerdings bis Studienende relativ konstant, abzüglich einiger Leistungen, die ich in der PKV bekommen würde. Welche eigentlich???
Frage: Kann ich nicht, sozusagen durch die Hintertür, nach meinem 27. Geburtstag, gesetzlich versicherungspflichtig werden, indem ich während des Semesters arbeite? (Und somit die PKV sparen?)
Vielen Dank für Tipps, Erfahrungen und Hinweisen zu vertrauenswürdigen Links!!
also ich würde in der PKV bleiben, aus leidvoller Erfahrung mit der Gesetzlichen in die ich auch nach dem Studium mußte, würde ich sofort wieder zurück wollen.
Hauptunterschied ist einfach das Benehmen der Ärzte und des Personals, als privat Versicherter bist Du König-Kunde, als Kassen-Patient lästiges Übel.
Außerdem sind nach 27 die Tarife bei der Gesetzlichen als Student auch höher. Mein Freund hat, als er mit 30 sein Studium begann, nur nach zähen Verhandlungen mit der KK noch einen günstigeren Studenten-Tarif bekommen. Die wollten ihn zunächst als Freiwilligen versichern.
Und noch was, wenn Du Dich zu Beginn des Studiums von der Pflichtversicherung befreien hast lassen, kommst Du da während des Studiums auch nicht wieder rein. Und wenn Du einen Studentenjob hast, wird der wahrscheinlich nicht mit einer ordentlichen Anmeldung verbunden sein, sondern pauschal als 630DM (früher) Job behandelt werden.
ganz wichtig: Achte auf die Frist. Ich weiß nicht genau, wie lang die ist, meine aber 1 Monat. Innerhalb dieser Frist nach Einschreibung (!!)musst du dich für einen Weg entschieden haben.