ich informiere mich gerade eine wenig über die private Krankenversicherung.
Um wechseln zu dürfen, muss man drei Jahre lang ein Einkommen über 48.600 Euro nachweisen können? (und im vierten Jahr muss es voraussichtlich auch so hoch sein…)
Was ist, wenn der Versicherungsnehmer im fünften Jahr weniger verdient. Bleibt es dann bei der PKV oder gehts zurück in die GKV?
Ist der Wechsel in die PKV ratsam, wenn man grenzwertig verdient, also z.B. genau auf der Versicherungspflichtgrenze?
Werden Beiträge individuell angepasst, z.B. Erhöhung wg. einer schwerwiegenden Erkrankung? Nein oder?
ich informiere mich gerade eine wenig über die private
Krankenversicherung.
Um wechseln zu dürfen, muss man drei Jahre lang ein Einkommen
über 48.600 Euro nachweisen können? (und im vierten Jahr muss
es voraussichtlich auch so hoch sein…)
Nein, du musst 3 Jahre über der Jahresarbeitsentgeltgrenze verdient haben!
Was ist, wenn der Versicherungsnehmer im fünften Jahr weniger
verdient. Bleibt es dann bei der PKV oder gehts zurück in die
GKV?
Es geht zuück in die GKV oder man lässt sich befreien!
Ist der Wechsel in die PKV ratsam, wenn man grenzwertig
verdient, also z.B. genau auf der Versicherungspflichtgrenze?
1 Jahr weniger zu zahlen und 1 Jahr bessere Leistungen zu haben und nach 1 Jahr (je nach Gesellschaft, bei Nichtinanspruchnahme) eine schöne Beitragsrückerstattung zu bekommen, ist sicher nicht negativ!
Werden Beiträge individuell angepasst, z.B. Erhöhung wg. einer
schwerwiegenden Erkrankung? Nein oder?
Natürlich nicht, sonst könnte ja keiner in die PKV!
Zuschläge kann es (per Angebot) zwischen Antrag und Police geben. Sollte der Zuschlag zu negativ sein, bleibt man eben in der GKV! Also, Beratung, Antragsstellung, Annahme und dann erst Kündigung bei der GKV - so ist die Reihenfolge!
Um wechseln zu dürfen, muss man drei Jahre lang ein Einkommen
über 48.600 Euro nachweisen können? (und im vierten Jahr muss
es voraussichtlich auch so hoch sein…)
richtig!
Was ist, wenn der Versicherungsnehmer im fünften Jahr weniger
verdient. Bleibt es dann bei der PKV oder gehts zurück in die
GKV?
Das kommt darauf an:
a) sinkt dein Gehalt unter die JAEG geht es zurück in die GKV
b) steigt die JAEG über dein Gehalt kannst du dich von der Versicherungspflicht in der GKV befreien lassen.
Ist der Wechsel in die PKV ratsam, wenn man grenzwertig
verdient, also z.B. genau auf der Versicherungspflichtgrenze?
wieso nicht? die PKV bietet einige Vorteile (neben den bekannten u.a. auch Beitragsrückgewähr,…) und vom Beitrag her nimmt sich das auch nicht viel wenn du über der Beitragsbemessungsgrenze liegst…
Werden Beiträge individuell angepasst, z.B. Erhöhung wg. einer
schwerwiegenden Erkrankung? Nein oder?
Nein… Der am Anfang festgesetzte Beitrag steigt NICHT wegen Krankheit oder Alter!
Um wechseln zu dürfen, muss man drei Jahre lang ein Einkommen
über 48.600 Euro nachweisen können? (und im vierten Jahr muss
es voraussichtlich auch so hoch sein…)
richtig!
Das seh ich etwas anders!
Grenze 2009 ist wohl 48.600 EUR, aber das jährliche Bruttoeinkommen muss auch in den 2 folgenden Jahren die JEWEILIGE Verdienstgrenze erreichen!
3x 48.600 wird nicht reichen!
Hallo,
hier liegt m.W. ein kleiner Irrtum vor.
Ist der GKV-Versicherte seit einem Kalenderjahr freiwillig versichert (also vom 1.1. bis zum 31.12.) dann darf er im nächsten Jahr zum Ende des zweiten Monats kündigen (von GKV zur PKV).
Beispiel: Kunde möchte wechseln. Es ist der 15.06.2009. Dann kann er zum 1.9.2009 in die PKV gehen. Er muss aber noch im Monat 6 schriftlich kündigen.
Das sollte er aber erst machen, wenn er die Zusage der PKV hat. Denn: was macht er, wenn er nicht angenommen wird? (gibt viele Gründe) Dann muss er mit hochrotem Kopf zu GKV gehen und um Wiederaufnahme bitten. Gut er hat ein verbrieftes Recht darauf. Ist aber nicht soooo angenehm. Man kommt sich irgend wie als Bettler vor, oder?
Was anderes ist es, wenn er so leichtsinnig war und hat einen Wahltarif abgeschlossen. Dieser läuft 3 Jahre. Dann muss er so lange drin bleiben, wie der Wahltarif läuft: 3 Jahre.Eine linke, ja verbrecherische Methode die Kunden zu vergewaltigen.
Zur Wahl der richtigen PKV, bzw. des Tarifs: bitte einen Makler nehmen. Es gibt 16.000 Tarife. Das schafft keiner alle zu kennen. Dafür ist ein Vergleichsprogramm nötig. Und das hat ein guter Makler. Außerdem haftet der Makler für seine Beratung. Hat er wissentlich 8also aus Provisionsgründen den falschen Tarif gewählt, muss er dafür gerade stehen.
Macht man alles selbst, dann ist das ersten eine Heidenarbeit und zweitens mit ziemlicher Sicherheit die Wahl eines falschen Tarifs.
Der Makler kostet doch nichts! Es bringt keinen Vorteil wenn man alles selbst macht.
Grüße
Causa
P.S. : lasst Euch mindestens 2 verschiedene Tarife mit Leistungen ausdrucken. Und zwar mit Gesellschafts- und Tarifnamen. Lasst Euch auch erklären warum gerade diese 2. Und besteht auf ein Beratungsprotokoll. Nur damit könnt Ihr später evtl. Schadenersatz verlangen.
Der freiwillig versicherte MUSS 3 Jahre lang über der JAEG verdienen um überhaupt in die private wechseln zu können. So regelt das die letzte Gesundheitsreform. Damit will man verhindern, dass die „Gtverdienenden“ in die private flüchten und das System der GKV zusammenbricht. obs hilft???
Ist der GKV-Versicherte seit einem Kalenderjahr freiwillig
versichert (also vom 1.1. bis zum 31.12.) dann darf er im
nächsten Jahr zum Ende des zweiten Monats kündigen (von GKV zur PKV).
Da bist Du nicht mehr auf dem neuesten Stand. Jetzt gilt eine 3-Jahres-Frist.
Der freiwillig versicherte MUSS 3 Jahre lang über der JAEG
nur ne ganz kleine Anmerkung: Der „pflichtig“ Versicherte MUSS 3 Jahre lang über der JAEG verdienen um „freiwillig“ versichert zu werden und um dann überhaupt in die Private wechseln zu können.
verdienen um überhaupt in die private wechseln zu können.
Gruß cooler
So
regelt das die letzte Gesundheitsreform. Damit will man
verhindern, dass die „Gtverdienenden“ in die private flüchten
und das System der GKV zusammenbricht. obs hilft???
Das seh ich etwas anders!
Grenze 2009 ist wohl 48.600 EUR, aber das jährliche
Bruttoeinkommen muss auch in den 2 folgenden Jahren die
JEWEILIGE Verdienstgrenze erreichen!
3x 48.600 wird nicht reichen!
wenn die Bruttolöhne im jeweils vergangenen Jahr gesunken sind, dann kann die Verdienstgrenze sogar sinken.
Das seh ich etwas anders!
Grenze 2009 ist wohl 48.600 EUR, aber das jährliche
Bruttoeinkommen muss auch in den 2 folgenden Jahren die
JEWEILIGE Verdienstgrenze erreichen!
3x 48.600 wird nicht reichen!
wenn die Bruttolöhne im jeweils vergangenen Jahr gesunken
sind, dann kann die Verdienstgrenze sogar sinken.
Ja, aber meine Prognose ist, dass 3x 48.600 nicht reichen wird - und so wird es kommen!
Hallo Nordlicht,
Du hast Recht!
Ich habe mich noch mal informiert. (nicht in allen Bundesländern ist Feiertag!)
Für Wechsel von GKV zu GKV = 18 Monate Wartezeit
für Wechsel von GKV nach PKV sind´s 3 Jahre!
Für Wechsel von GKV in PKV (von AN -> SB) sofort, ohne Wartezeit.
Causa
Hallo Nordlicht,
Du hast Recht!
Ich habe mich noch mal informiert. (nicht in allen
Bundesländern ist Feiertag!) :-
Für Wechsel von GKV zu GKV = 18 Monate Wartezeit
für Wechsel von GKV nach PKV sind´s 3 Jahre!
auch nicht grundsätzlich!
Ist der GKV-Versicherte schon freiwillig versichert, dann ist die Kündigungsfrist „Ende des übernächsten Monates“!
ich sitze gerade über den Unterlagen meiner PKV.
Vor ca. fünf Jahren habe ich (weiblich) als Angestellte in die PKV gewechselt. Mein Fazit: Ich würde es nicht noch einmal machen.
Seither ist mein Beitrag um mehr als 30 % und mein Selbstbehalt um 25 % gestiegen. Ende nicht absehbar. Ich bin Mitglied bei einer relativ kleinen Gesellschaft, die ständig Auszeichnungen von der Assekurata für Ihre Leistungen bekommt.
Gruß
Kiwi
P.S.: Ich kann auf Bemerkungen wie „Das hättest du dir vorher überlegen müssen“ oder „Das hat man als Sozialschmarotzer eben von seinem Egoismus“ gut verzichten!!!
Wow, um 30% das ist ja heftig!
Lohnt es sich für dich dann nicht, einfach in eine andere PKV zu wechseln?? Die Altersrückstellungen kann man ja neuerdings auch mitnehmen, ich weiß nicht wie das in der Praxis aussieht, aber einen günstigeren Anbieter wirst du bei der Preissteigerung doch sicher finden?
Warst du in einem sog. „Einsteiger-Tarif“? Die werden ja oft dann sehr viel teurer.
30% ist eigentlich nicht die Welt, wenn man bedenkt, dass die GKV auch teuerer wurde und wenn man die Inflation mit reinrechnet.
Da man grob gesagt davon ausgehen kann, dass eine PKV sich so alle 10-15 Jahre in etwa vom Beitrag her verdoppelt, ist die Steigerung im Rahmen.
Lohnt es sich für dich dann nicht, einfach in eine andere PKV
zu wechseln?? Die Altersrückstellungen kann man ja neuerdings
auch mitnehmen, ich weiß nicht wie das in der Praxis aussieht,
aber einen günstigeren Anbieter wirst du bei der
Preissteigerung doch sicher finden?
Wechseln kann man als „Alt-PKVler“ nur im ersten Halbjahr 2009 und dann auch erst in den Basistarif einer anderen PKV, wenn man die Altersrückstellungen mitnehmen möchte.
Bei in 2009 abgeschlossenen Verträgen kann man wechseln und Altersrückstellungen mitnehmen.
Naja, 10% wegen der Inflation könnte ich ja verstehen aber 30?
Da kommt es einem doch so vor, als würden die PKV Anbieter mit günstigen Beiträgen locken um sie dann (fast) beliebig zu erhöhen.
Ich meine, steigende Lebenserwartung und medizinischer Fortschritt, das war doch vor Jahren auch schon abzusehen warum ist das im Tarif nicht einkalkuliert? Das soll doch gerade das Interessante an der PKV sein, dass der Beitrag kaum steigen soll, sonst bräuchte man ja auch keine Altersrückstellungen…
Ach so, Altverträge haben es ja mit dem Wechsel nicht so leicht, daran hatte ich nicht gedacht…
Also nur aus finanziellen Gründen würde ich auch nicht in die PKV wechseln, aber wer bessere Leistungen möchte, kann dort schon richtig aufgehoben sein.