Hallo!
Eigentlich will ich nur mal meinen Unmut über in meinen Augen verfehlte Arbeits- und Gesundheitspolitik loswerden.
Die Entwicklung in unserem Gesundheitswesen legt einem nahe, sich privat krankenzuversichern, wenn man das kann. In der Tat habe ich manchmal das Gefühl, dass es einen „geheimen großen Plan“ gibt, der diese Zweiklassenmedizin erreichen und alle die können in die Private drängen will. Aber das würde wohl zu weit führen, oder?? ;o)
Auf jeden Fall habe ich neulich irgendwo gelesen, dass man nicht nur besser behandelt (was ich selbst schon mehrfach erlebt habe), sondern im Endeffekt der statistische Privatpatient auch länger lebt. Schön für ihn - und somit wohl ein schlagendes Argument für ein Individuum, sich privat zu versichern. (Eine ethische Diskussion um die gesellschaftlichen Entwicklungen will ich an dieser Stelle überspringen.)
Andererseits bemüht sich unsere Arbeitspolitik seit längerem den Anteil an Teilzeitstellen auszuweiten. Siehe hierzu auch das Anfang diesen Jahres eingeführte Teilzeitgesetz. Dazu wird immer wieder bejammert, dass der Teilzeit-Anteil in Führungsjobs nahezu bei Null rumschwirrt.
Mein Frust richtet sich jetzt darauf, dass ja wohl auch keiner, der einen Führungsjob hat, privat versichert ist, in die Teilzeit wechselt (dadurch weniger Geld bekommt für mehr Freizeit), dann aber in der GKV zurück muß und als Nebeneffekt auch noch mehr Krankenversicherung bezahlen muß.
Und wenn wir noch vom Führungsnachwuchs aus das betrachtetn, bleibt der ohnehin gleich ganz in den Fängen der marroden Gesundheitspolitik.
Fehlen mir da ein paar Infos, sehe ich das falsch oder bin ich nicht die einzige, die über derart konträre Politik k… könnte??
Snoef
))