PKV-Wechsel besser jetzt oder besser in 2009 ?

Hallo Forum,

der liebe „A“ ist bereits seit 4 Jahren privat krankeversichert. Sein Beitrag ist in den letzten 4 Jahren von 230 auf 300 Euro gestiegen. Der „A“ wird momentan regelrecht von Angeboten zugesch…wemmt. Jetzt fragt sich „A“, besser jetzt noch eine günstigere PKV wechseln, oder erst in 2009 (dann müsste er allerdings zuerst in den Basistarif und dann später innerhalb der Gesellschaft sich einen anderen Tarif aussuchen)?

Was gibt es zu beachten, wo sind Fallstricke?

Danke,
irgendwieundsowieso

(dann müsste er allerdings zuerst in den Basistarif und dann
später innerhalb der Gesellschaft sich einen anderen Tarif
aussuchen)?

Wenn das dann noch geht und A nicht inzwischen wegen einer Erkrankungen nicht mehr aus dem Basistarif herauswechseln kann.

Was gibt es zu beachten, wo sind Fallstricke?

Der Fallstrick ist der Basistarif und die Tatsache, dass A vor seiner Entscheidung nicht weiß, wie sich die Altersrückstellungen auf die neue Prämie auswirken.

Diese Entscheidung solte man sich sehr gut überlegen und sich nicht von einem Vermittler überreden lassen.

Hallo!!

Es gibt mehrere Möglichkeiten. Falls A Interesse hat bei seiner Gesellschaft zu bleiben, gibt es die Möglichkeit in einen anderen Tarif bsp. mit höherer Selbstbeteiligung oder schlechteren Leistungen zu wechseln. Bei einem Neuabschluss wird halt immer das jetzige Alter berechnet. Die Frage muss erlaubt sein, ist das noch die richtige Gesellschaft für A?? In 4 Jahren 70 € Beitragsanpassung ist natürlich happig. Da gibt es beitragsstabilere Gesellschaften in Deutschland.
Zu beachten ist, dass ab 2009 von den Gesellschaften neue Tarife rauskommen, die die zukünftige Mitnahmemöglichkeit der Altersrückstellungen einkalkuliert haben. Für gleiche Leistungen muss man ca. 15% bis 20% mehr Beitrag bezahlen. Wenn A dieses Jahr sich noch entscheidet, kann er noch einen Alttarif abschließen für das kommende Jahr. Die Alternative mit dem Basistarif ist für mich keine, da in 4 Jahren erst minimale Altersrückstellungen aufgebaut wurden und man nach jetzigen Zeitpunkt 18 Monate erst im Basistarif drinbleiben muss, um dann Altersrückstellungen in Höhe des Basistarifes mitnehmen zu können.
18 Monate GKV Leistung für mehr Geld als jetzt?? Bestimmt keine Alternative.

Einfach mal einen unabhängigen Versicherungsvergleich von einem Versicherungmakler anfordern, der sich (wichtig)auf die PKV spezialisiert ist. Bitte nicht auf die Vertreter der Gesellschaften hören, da die Ihr eigenes Produkt verkaufen wollen und meistens keine Ahnung von der Krankenversicherung haben. Viel Erfolg bei der Entscheidung.

LG

Martin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ich war ein überflüssiges Vollzitat!

Hallo Martin,

Verstehe ich Sie richtig? Ein Makler der Mehrere Gesellschaften im Angebot hat kennt sich besser aus wie die Ausendienstmitarbeiter der Gesellschaften??? Wieviel Gesellschaften hat den der Makler?
10 ? 20 ? 30 ? oder vieleicht noch mehr in seinem Versicherungspool?

Ich gebe Ihnen grundsätzlich recht das man gerade im Bereich Krankenversicherung sehr genau auf die Leistungen, Leistungszusagen und Tarifstabilität achten muss aber hier eine Aussage zu treffen :

– Bitte nicht auf die Vertreter der

Gesellschaften hören, da die Ihr eigenes Produkt verkaufen
wollen und meistens keine Ahnung von der Krankenversicherung
haben—

finde ich nicht in Ordnung. Den ich bin einer dieser Sogenannten Auschließlichkeits Vermittler und habe mich auf PKV / GKV spezialisiert. Kein Mensch weis alles, und ich habe gerade durch die bevorstehende Gesundheits"reform" einges zu tun. Und nun liest sich das für mich so als wäre ein Makler allwissend.

Es gibt bei allen Gesllschaften und Firmen gute und schlechte Menschen.
Aber ich behaupte nicht das alle Makler schlecht sind, den ich keine gute und schlechte…

Mfg Sven


Vollzitat entfernt
CM

Ich war ein überflüssiges Vollzitat!

Hallo Martin,

macht es für den „A“ noch Sinn nach 4 Jahren zu einer anderen Gesellschaft zu wechseln, oder sind die Altersrückstellungen schon
zu gross? Wie hoch sind die Altersrückstellungen des „A“? Ist folgende Milchmädchenrechnung akzeptabel?:

(260 Euro x 48 Monate)x 1/10 = 1248 Euro

Volle Zustimmung zu Deiner Aussage, dass der „A“ sich am besten bei
bei einem unabhängigen Makler informiert. Dieser Makler sollte dann nicht nur auf die Provisionen schielen, die leider unterschiedlich hoch sind…

Gruss
irgendwieundsowieso

Vollzitat entfernt
CM

Hallo,

macht es für den „A“ noch Sinn nach 4 Jahren zu einer anderen
Gesellschaft zu wechseln, oder sind die Altersrückstellungen
schon
zu gross? Wie hoch sind die Altersrückstellungen des „A“? Ist
folgende Milchmädchenrechnung akzeptabel?:

(260 Euro x 48 Monate)x 1/10 = 1248 Euro

Alterungsrückstellungen werden nicht individuell sondern gruppenweise
gebildet.

Volle Zustimmung zu Deiner Aussage, dass der „A“ sich am
besten bei
bei einem unabhängigen Makler informiert. Dieser Makler sollte
dann nicht nur auf die Provisionen schielen, die leider
unterschiedlich hoch sind…

Makler sind genauso gut oder schlecht oder unabhängig wie jeder andere aus der Branche! Es gibt, wie in jedem Berufsbild - auch dort
schwarze Schafe. Übrigens arbeiten einige - gute - PKV mit Maklern nicht zusammen.
Gruß J.K.

Hallo,

Übrigens arbeiten einige - gute - PKV mit
Maklern nicht zusammen.

übrigens arbeiten einige - gute - PKV nur mit Maklern zusammen.

Gruß,
Andreas

Ich war ein überflüssiges Vollzitat!

Hallo!!

Nach 4 Jahren sind die Altersrückstellungen noch nicht so hoch, dass man einen Wechsel kategorisch ausschließen kann. Um aber seine genauen Altersrückstellungen genau zu erfahren, sollte man seine Gesellschaft anschreiben. Als Vermittler haben wir für uns eine Faustregel, was die Altersrückstellungen angeht. Bei einem Wechsel sollte der neue KV-Monatsbeitrag pro zurückgelegten Versicherungsjahr in der alten Krankenversicherung um 5 € im Monat in Zukunft günstiger sein, selbstverständlich bei vergleichbaren Leistungen.

Das sollte als Minimalziel drin sein, um mit guten Gewissen einen Wechsel vorzunehmen.

Auch Versicherungsmakler leben von Provisionen!! Nur habe ich in 10 Jahren selbständiger Tätigkeit im Versicherungsgewerbe noch keinen Ausschließlichkeitsvertreter kennen gelernt, der gesagt hat, gehen Sie zu jemand anderes. Unser Produkt kann dort nicht mithalten.

Bei einem Makler bekommt „A“ wenigstens noch die Möglichkeit mehrere Gesellschaften zu vergleichen.

Wenn es nach mir ginge, hätten wir in Deutschland im Versicherungsgewerbe schon längst ein Honorarsystem etabliert, vergleichbar mit Rechtsanwälten oder Steuerberatern. Das würde diesen Beruf enorm aufbessern, weil dann mal wirklich eine unabhängige Beratung gewährleistet wäre. Nur leider kann man das nicht in Deutschland durchsetzen. England zeigt es uns, wie es dort geht.

Bis dahin.

Martin

Vollzitat entfernt
CM