Hallo,
ich bin inzwischen ernsthaft am Überlegen, mir eine private Krankenversicherung zuzulegen.
Die Gründe:
- besserer Versicherungsschutz
- niedrigere Beiträge
Nun war ich schon bei zwei unabhängigen Beratern und habe viel gehört.
Der erste legte Wert auf Gesellschaften, deren Rücklagekapital im Verhältnis zur Mitgliederzahl groß ist. (Der Schwerpunkt dieses Menschen schien in Richtung DKV und SDK zu gehen.)
Der zweite betonte 2 Sachen:
Gesellschaften, die AG’s sind, wären nicht so empfehlenswert, weil da der ständige Zwang zu kurzfristigem Gewinn herrscht.
Gesellschaften, die in der Vergangenheit schlecht gewirtschaftet haben, würden jetzt ständig neue Versichertengruppen bilden, die mit günstigen Tarifen gelockt werden, während die (inzwischen) alten und kranken in ihren Tarifen bleiben und mit ständig steigenden Beiträgen leben müssen.
Er tendierte in Richtung Universa, LKH…
Außerdem empfahl er, ohne Selbstbeteiligung zu starten, um möglichst hohe Rücklagen zu bilden.
Wenn man dann so um die 50 ist, könnte man durch Wahl eines Tarifes mit SB einen sehr niedrigen Beitrag im Alter erreichen.
Kurzum: Das meiste, was ich so gehört habe, klang logisch und nachvollziehbar. Aber ich bin vielleicht zu leicht zu überzeugen, da ich mich in dem Thema ja auch nicht auskenne.
Kann jemand denn zu den Argumenten etwas sagen?
Hinweis noch: Ich bin (noch) ledig, habe keine Kinder.
Aber: Demnächst soll geheiratet werden und auch ein Kind ist in Planung. Meine (zukünftige) Frau arbeitet derzeit noch halbtags. Allerdings ist es wegen eines Pflegefalles in der Familie evtl. nötig, dass sie aufhört zu arbeiten. Dann müsste ich sie (wenn wir verheiratet sind) wohl mitversichern.
Danke für Tipps!
Gruß,
Salzmann
