PKW online ab und ummelden

Moin Moin erstmal,
hier: Kfz-Abmeldung online - Auto abmelden ohne Termin, ohne eID

kann man seinen PKW very easy an und ummelden oder auch neu Anmelden.
Hat jemand Erfahrung mit dieser Seite?

Zusatzfrage: kann man mit dem abgemeldeten Fahrzeug noch Nachhause oder etwa noch zum Händler fahren?
D.

und noch ne Zusatrzfrage: Ich möchte mein Kennzeichen für den neuen Wagen weiter Benutzen.
Geht das? Oder was könnte mir da Weiterhelfen?

hi,

wo issn da der Sinn?
Das ist doch eine Firma, also ein externer Service, dem du online die Daten übermittelst und welcher dann die Daten bei der Zulassungsstelle eingibt und für dich die Karre ab oder anmeldet.
Und eben dafür ne Gebühr erhebt.

Das Um- und Abmelden kann man aber auch direkt bei der Behörde machen.
Wenn ich die Preise so sehe, schlägt der Service da recht ordentlich drauf.

Auch die Kennzeichen sind einfach nur teuer.
Ich glaube, ich hab deutlich weniger als 20€ gezahlt für 2 Stk. Die Reservierung selbst kostet irgendwas weit unter 5€.
Die reine Zulassung incl. der Siegel sollte auch unter 40€ kosten, welcher Service für die Differenz zu den 135€ erbracht wird, kann ich gar nicht so genau erkennen.

nur generell.
Die Anmeldung des KFZ ging überraschend einfach.
Sonntag Abend gemacht, Dienstag waren die Unterlagen bereits im Briefkasten.
Kennzeichen habe ich bereits vorher Reserviert und bestellt.

Nötig ist ein Ausweis mit online Funktion. Eventuell ist das ein Punkt, welchen der Service vermittelt.

Der normale Weg führt dich zur Website deines Landkreises. Meiner hatte da alles sehr fein erklärt, was vorab durchaus beruhigt hat (Deutschland und digital… Vorurteile eben)

ich zitiere einfach mal:

Wichtig: Sobald auf den Kennzeichen bzw. auf der Zulassungsbescheinigung Teil 1 ein freigelegter Sicherheitscode erkennbar ist, darf das Fahrzeug nicht mehr im öffentlichen Straßenverkehr benutzt werden.

klingt für mich nach einem klarem: nein, es darf nicht mehr gefahren werden.

beim abmelden sollte es die Option geben, das Kennzeichen zu reservieren.
Mit der Reservierung lässt sich das Kennzeichen bei der Anmeldung dann wieder verwenden.

Das einzig dümmliche, was dir bei dem Service aber genau so droht, ist die nicht mögliche Unterscheidung von 0 (Null) und O (Buchstabe O)
Daher der Hinweis: wird ein Sicherheitscode als Falsch abgelehnt, Prüfe ob eventuell 0 und O verwechselt wurde.
Ich hatte einen Code aus Buchstaben - ohne O, mit 2 Nullen darin. Sicher war das auch ganz besonders ungünstig.

Einen Service dafür zu nutzen erscheint mir quatsch. Es gibt einen eher geringen Gegenwert dafür.

grüße
lipi

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Moin,

wann hast du zuletzt in einer deutschen Großstadt ein Auto umgemeldet und Beibehaltung deines Kennzeichens?

Die verlinkte Firma kenne ich nicht, zu der kann ich nichts sagen.
Aber meine „digitale Ummeldung“ beim Amt letztes Jahr bestand aus:
mehreren Telefonaten, eMails, Besuchen vor Ort.
Freitags früh morgens den Wecker stellen weil nur dann die wenigen Resttermine für die kommende Woche vergeben werden.
Von der beworbenen Digitalisierung hat NICHTS geklappt. Der Leiter meiner Zulassungsbehörde saß direkt neben mir und hat es sich vorführen lassen, dass es nicht ging.
Wenn man was „komplett absurdes“ machen will wie mit dem alten Auto zum Händler fahren, dort die Nummernschilder zum neuen Auto wechseln und dann damit nach hause fahren erfährt man vom Amt erst Unverständnis und hört dann ein „geht nicht“.

Darum gibt es Firmen die das für einen erledigen. Ämter haben ggf auch „Händleröffnungszeiten“ wo diese kurzfristig hingehen können, du aber nicht.

VG
J~

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hi,

Dann habe ich das falsch gelesen.
Ich nahm an, dass sie Firma lediglich eine weitere online-Schnittstelle anbietet.

(1) Wir bieten Verbrauchern die digitale Antragstellung an die zuständige Zulassungsbehörde über die KBA-Großkundenschnittstelle (i-Kfz) an. Unsere Leistung umfasst die Erfassung der Halter- und Fahrzeugdaten, die Erstellung und Verwaltung einer qualifizierten elektronischen Vollmacht (QES) sowie die digitale Übermittlung Ihres Antrags an die Behörde.

Darauf bezog sich mein Erstaunen, denn das geht auch ohne Hilfe.

Aber schön, dass du es angesprochen hast, um eventuelle Unklarheiten zu beseitigen.

Ich hätte auch nur Termine früh bekommen können. Daher der Entschluss, es online abzuwickeln.
Und auch, weil ich keinen Zeitdruck hatte. Wäre es gescheitert, hätte ich eben früh aufs Amt gehen können.
Daher auch keine Abmeldung, ich wollte (Tage später) noch zum Händler fahren können.

grüße
lipi

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Bei meiner letzten Ab- und Anmeldung konnte ich das Kennzeichen behalten, indem das Amt das alte Fahrzeug via „Sofortmeldung“ abmeldete, sonst wäre es zur Neuanmeldung noch nicht wieder frei gewesen.
Das hat wenige Euro extra gekostet.

Insgesamt liefen alle meine bisherigen Besuche beim Straßenverkehrsamt völlig reibungslos ab. Online-Terminreservierung, kurze Wartezeit, fertig.
In Großstädten soll es dagegen ja eine unglaubliche Katastrophe sein.

Aktuell wären die nächsten Termine bei uns aber erst am 24.08. frei - also in sieben Tagen. Das finde ich ungewöhnlich lange, aber liegt wohl an der Urlaubszeit.

Moin,

diese digitale Schnittstelle gibt es bei uns auch. Zusätzlich können Gewerbliche jederzeit ohne Termin ihre Anträge abgeben und werden nach Bearbeitung informiert.

Ich hätte auch nur Termine früh bekommen können.

Es ging nicht darum, dass es nur frühe Termine gab. Es gab überhaupt gar keine regulären freien Termine mehr in der nahen Zukunft und nur freitags morgens konnte man online für wenige Minuten versuchen einen abgesagten für die kommende Woche zu ergattern. Wer dann arbeiten muss hat eh Pech.

Daher auch keine Abmeldung, ich wollte (Tage später) noch zum Händler fahren können.

Letztendlich habe ich alles offline erledigt. Altes Auto zum Händler gebracht, mit Nummernschilder und Werkstattwagen zur Zulassungsstelle, Kennzeichen reserviert, abgemeldet, den Mitarbeitern vorgeführt, dass online nix geht, dann hat der Chef dort meine Reservierung gelöscht und die Mitarbeiterin hat mir dieses bei der Neuanmeldung manuell wieder zugewiesen.

VG
J~

Eben geschaut: bei uns sind aktuell gar keine Termine buchbar in der Stadt. Es gibt einen „Geheimtipp“ (der aber demnächst abgeschafft wird): Eine Nachbargemeinde etwas außerhalb erledigt Vorgänge für uns mit. Da gibt es in der kommenden Woche (und nur dann) einige freie Termine
Ich würde auch gerne bei Sabine vom Amt einfach mal Hallo sagen und meinen Kram erledigen. Aber…

J~

Dann wollen die halt nicht, dass der Pöbel das selber erledigt, sondern dass dieser ominösen Zulassungsdiensten mit „skip-the-lane“-Rechten Geld dafür bezahlt.

Es steigert natürlich die Effizienz, wenn ein gewerblicher Zulasser in einem Rutsch zwölf Fahrzeuge erledigt - mit vollständigen, richtig ausgefüllten Formularen - als wenn man zwölf einzelne Leute aufrufen muss, von denen jeder zweite das Lastschriftmandat noch nicht ausgefüllt hat oder seinen Ausweis erst suchen muss.

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hi,

ich verstehe dich rein inhaltlich nicht, was das mit der Frage zu tun hat.

Auch wenn es bei dir online nicht ging gehe ich davon aus, dass meine Anmeldung des Fahrzeugs auch weiterhin gültig bleibt.

Dein Hinweis ist natürlich für den Fragenden super.
So kann er - wenn es emotional vertretbar ist - ein anderes Kennzeichen wählen und so das bei dir aufgetretene Problem komplett umgehen.

ich verstehe dich hierbei schon.
Ich wollte 3 Wochen vor der Zulassung schon mal nen Termin machen und war überrascht, dass es nicht einen Termin gab.
Das sind so Ereignisse, wo man nicht genau weiß, ob die Seite einfach Leer ist, weil kaputt oder weil wirklich nix frei ist.

Später gab es dann vereinzelt früh Termine. Da in exakt dem Zeitraum mein neuer Ausweis fertig war, nutzte ich dann eben mal die online-Version und hatte mir vorab erheblich mehr Gedanken gemacht, als es nötig gewesen wäre.

Daher wollte ich diese Erfahrung hier teilen, weil ich bei diesem online Zulassungsdienst keinen Mehrwert sehe.
Nur um den Punkt nochmal heraus zu arbeiten. Das Thema ist leicht abgedriftet.

grüße
lipi

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eben! Gewerbliche können bei uns zu jeder Zeit ohne Termin Anträge abgeben und werden darüber nach Erledigung telefonisch informiert.
Weil das Amt (bereits) steuerfinanziert den Bürger nicht bedienen kann, soll dieser noch mal bezahlen (diesmal privat) und eine Firma den Vorgang erledigen lassen. Tolle Idee.

J~

Der Bürger ist aber auch derjenige, der gerne darüber spricht, dass es zu viele Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst gibt, dass die alle zu teuer sind, rumpupsend auf ihrem Sessel sitzen und letztlich keinen sinnvollen Beitrag leisten.

Das verhält sich ähnlich wie bei den Kreditinstituten. Immer weniger Leute wollten Entgelte für Kontoführung, Karten usw. bezahlen und wechselten zu den billigen online-Banken. Aus irgendeinem Grunde wurde dadurch der Service in der Fläche nicht billiger, sondern es gab vielmehr immer weniger Zweigstellen, immer mehr Automaten und immer weniger Beratung vor Ort.

Im Handel und bei Dienstleistern wie bei der Post läuft es ja auch nicht anders: weniger Service vor Ort, immer mehr Arbeit wird auf den Kunden verlagert und nun kommt auch noch die KI dazu. Das kommt halt dabei raus, wenn man Dienstleistung nicht bezahlen will.

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Anstatt sich gegen das Genöle zu verwehren könnte man auch einfach die Prozesse auf den Stand von 2026 bringen. Warum kann nicht jede deutsche Zulassungsstelle jedes deutsche Auto an-/ummelden? Es ist doch sowieso klar, dass die vernetzt sein müssen. Schließlich kann auch jede jedes Auto abmelden und dem „Heimatkreis“ das frei gewordene Kennzeichen übermitteln.
Das Aufkleben von Dienstsiegeln auf Nummernschilder ist in Ländern wie den Niederlanden, Finnland und Dänemark nicht notwendig. Warum bei uns? So kann man in Bremen kein Schild aus NDS labeln weil auf der anderen Straßenseite ein anderes Siegel gilt was man nicht vorrätig hat und vermutlich eh nicht vergeben dürfte.
Das verursacht doch völlig unnötige Arbeit bei den Behörden ohne Gegenwert. Wenn man das Steuergeld sinnvoller nutzen würde, dann könnte man die Bürger auch mit dem vorhandenen Personal versorgen

J~

Ich verwehre mich nicht, aber ich sehe einen Zusammenhang zwischen Verhalten und Forderungen auf der einen Seite und dem Ergebnis/Zustand auf der anderen Seite. Gut finde ich nichts davon.

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Transparenz vorweg: ich arbeite bei einem Online-Zulassungsdienst, bin hier also befangen. Zu den beiden Fragen aus dem ersten Beitrag, die noch offen sind, trotzdem kurz das Sachliche.

Fahren nach der Abmeldung: nein. Mit der Außerbetriebsetzung endet die Zulassung, die Stempelplaketten werden entwertet und der Schutz aus der Kfz-Haftpflicht entfällt. Auch die kurze Fahrt nach Hause oder zum Händler ist damit nicht gedeckt. Wer das Fahrzeug danach noch bewegen muss, braucht ein Kurzzeitkennzeichen mit eigener eVB, oder lässt es transportieren. Praktisch heißt das: erst fahren, dann abmelden, nicht umgekehrt.

Kennzeichen behalten: das geht, aber nur wenn die Reservierung im Moment der Abmeldung mit beantragt wird. Dann bleibt die Kombination für dich gesperrt, üblicherweise zwölf Monate, und kann dem nächsten Fahrzeug wieder zugeteilt werden. Wird bei der Abmeldung nichts reserviert, fällt das Kennzeichen zurück und kann weg sein. Das gilt gleichermaßen beim Amt und über einen Dienstleister.

Zur Grundfrage im Thread, ob so ein Dienst überhaupt Sinn ergibt: das hängt fast nur an der Terminlage im eigenen Bezirk. Wir lesen den Terminvorlauf der Zulassungsstellen zweimal täglich aus deren eigenen Buchungsportalen aus. Bundesweit liegt der Median gerade bei wenigen Tagen, einzelne Ämter aber bei über vierzig. Wer in einem schnellen Bezirk wohnt, braucht dafür niemanden und sollte es selbst machen. Links darf ich hier als neuer Nutzer noch nicht setzen; wenn du deinen Landkreis nennst, sage ich dir gern, wie der Vorlauf dort im Moment aussieht.

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hi,

es wäre natürlich sinnig, die Sache dann auch mit dem online Dienst zu vergleichen.
Da gibt’s vom Prinzip her keine Terminprobleme, da es keine Termine gibt.

ist das neu?
Die direkte Fahrt nach Hause war imo bisher abgedeckt. Ne kurze Suche (ADAC, LRA Stuttgart) brachte auch nix gegenteiliges zu Tage.
Das ist eher interessenhalber, um falsches Altwissen los zu werden.
Oder bezieht sich das ganze speziell auf eine Abmeldung durch einen externen Service?

grüße
lipi

Nein, sondern falsch.

(4) Fahrten, die im Zusammenhang mit dem Zulassungsverfahren stehen, insbesondere Fahrten zur Anbringung der Stempelplakette sowie Fahrten zur Durchführung einer Hauptuntersuchung oder einer Sicherheitsprüfung, dürfen innerhalb des Zulassungsbezirks und eines angrenzenden Zulassungsbezirks mit ungestempelten Kennzeichenschildern durchgeführt werden, wenn die Zulassungsbehörde vorab ein solches zugeteilt hat oder eine Reservierung nach § 16 Absatz 1 Satz 5 besteht und die Fahrten von der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung erfasst sind. Rückfahrten nach Entfernung der Stempelplakette dürfen mit dem bisher zugeteilten Kennzeichen bis zum Ablauf des Tages der Außerbetriebsetzung des Fahrzeuges durchgeführt werden, wenn sie von der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung erfasst sind.

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soviel zum Thema Onlinedineste und deren Kenntnisse vom Recht.
Allerdings hätte der Dienst ja bei Antrag auf ein Kurzkennzeichen nochmal verdient.