Hallo,
Ich hoffe dass mir jemand weiter helfen kann, bin noch nicht lange Mitglied, habe aber schon gute Erfahrungen auf “wer weiss was” gemacht.
Am 29.04.2011 ist vor unserem Haus etwas an einem Müllwagen (LKW) kaputt gegangen, genau gesagt ist an dem Fahrzeug ein Schlauch geplatzt und Hydraulikflüssigkeit hat sich über die ganze Straße verteilt. (Die gesamte Straße musste speziell gereinigt werden, doch noch heute sieht man großflächig die Flecken).
Person A sah das Spektakel vom Fenster aus und dachte sich nichts dabei, als jedoch dann kurz darauf Person A einkaufen fahren wollte, bemerkte sie dass diese Hydraulikflüssigkeit auf dem gesamten PKW verspritzt war, der Schlauch platzte auch genau auf Höhe des Fahrzeuges von Person A.
Person A rief ihren Vater an der ja gelernter LKW Schlosser und auch Kraftfahrer (Person A hatte nämlich in Erinnerung dass Bremsflüssigkeit den Lack kaputt macht und Bremsflüssigkeit ist ja auch eine Hydraulikflüssigkeit) und der meinte dass sie den Schaden sofort den Müllmännern zeigen soll und dann sofort in die Waschanlage fahren soll. Die Müllmänner begutachteten den Schaden und daraufhin fuhr Person A in die Waschstraße.
So, jetzt ging die Flüssigkeit auf dem gesamten Lack ab, bis auf die Motorhaube.
Ich erkläre kurz weshalb, das Fahrzeug von Person A ist komplett Matt Schwarz lackiert, die Motorhaube ist von einem Künstler mit einer speziellen Technik künstlich gealtert worden, alles mit Farbe kein echter Rost! Sie hat dafür damals mit Material 250 Euro bezahlt, sieht eben richtig echt aus als wäre die Motorhaube total verrostet. Dieser Rosteffekt wurde mit einer dünnen Schicht Klarlack überzogen, welche dann zu Gunsten der Optik mit Schleifmittel mattiert wurde.
Die Lackierung auf der Motorhaube hat also eine ganz andere Oberflächenstruktur weshalb die Hydraulikflüssigkeit optimal angreifen konnte. Jetzt sind weiße Flecken auf der Motorhaube die teils so groß wie 1 Euro Münzen sind.
Jetzt das große Problem an der Sache, der Müllmann erkannte den Schaden an und gab Person A die Telefonnummer von der Firma. Sie rief die Firma an und man sagte ihr dass sich wohl ein Gutachter der Versicherung bei ihr melden würde. Sie wartete darauf und wartete, doch es geschah nichts. Sie rief wieder an und fragte wann die Sache nun weiter geht, darauf hin sagte Person B zu ihr dass die Firma sich wohl darauf festgelegt hat den Schaden nicht zu regulieren, da Hydraulikflüssigkeit keine Lackschäden verursachen kann!!!???
Zudem meinte Person B, dass Fahrzeug ist schon sehr alt und von daher wüsste man sowieso nicht was Person A da noch haben wolle!!
Eine Frechheit.
Person A ist Liebhaber von alten Opel Fahrzeugen und investiert sehr viel Geld in das Hobby, an dem Auto ist technisch alles perfekt in Schuss! Vielleicht gefällt dieser “Rat Lock” nicht jedem, aber darum geht es ja gar nicht, denn Geld hat es dennoch gekostet. Person A kann ja auch nicht ein altes Auto auf der Straße versauen und sagen, naja, ist doch eh schon alt.
Meine Frage, welches Schritte kann Person A einleiten?
Sie hat es versucht mit einer Anzeige, doch die Polizei meinte dass das nicht möglich wäre weil eben Unfall und keine mutwillige Sachbeschädigung.
Muss Person A jetzt über den Rechtsanwalt klagen?
Person A hat die Motorhaube wie gesagt für 250 Euro machen lassen, müsste wohl auch noch eine Quittung finden, kann sie Schadensregulierung in dieser Höhe geltend machen? Der Künstler war in Ramstein stationiert und stammt aus den USA, durch einen Bekannten weiß aber Person A dass er nicht mehr hier ist. Muss sie jetzt einen Kostenvoranschlag bei einem anderen Airbrusher oder so einholen, zählt dann der Kostenvoranschlag oder die Summe auf der Quittung?
Vielen vielen Dank an euch!!!
Ich hoffe ich habe alle richtig gemacht mit Person A und B, man darf es glaube ich ja nicht anders formulieren im Forum, oder?
Gruß Ramon