Hallo,
meine Freundin und ich planen im Sommer 07 eine Tour durch die USA zu machen. Da wir einmal von Westen nach Osten wollen und uns nicht die ganze Zeit an einem Ort aufhalten wollen, brauchen wir ein Auto. Frage ist jetzt:
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Kann man sein eigenes Auto mitnehmen? Wenn ja, wie und wie teuer wird das wohl sein?
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Ist es sinnvoller sich vor Ort einen PKW zu mieten?
Kennt jemand ein seriöses Unternehmen bei dem man vor Reiseantritt ein Auto „buchen“ kann?
Würd mich sehr über ein paar Antworten und Tips freuen
MFG
Timo
Hallo,
- Kann man sein eigenes Auto mitnehmen? Wenn ja, wie und wie
teuer wird das wohl sein?
würde ich nicht machen, viel zu teuer. Lieber drüben einen gebrauchten kaufen. Lohnt sich aber nur bei langem Aufenthalt, und sehr sehr vielen Kilometern. Und dann das Auto unter Zeitdruck wieder loswerden ist auch nicht jedermanns Sache.
- Ist es sinnvoller sich vor Ort einen PKW zu mieten?
Ist von hier aus oft günstiger.
Kennt jemand ein seriöses Unternehmen bei dem man vor
Reiseantritt ein Auto „buchen“ kann?
Ja:
nimm einen der großen:
http://www.usareisen.de/mietwagen/index_so.htm
Bitte beachten:
Mindestalter 25 Jahre ist meist Bedingung.
Nicht jeder Autovermieter erlaubt die überfahrung von Staatsgrenzen. Besonders wenn ihr einen Abstecher nach Mexico machen wollt, vorher fragen.
Extragebühren für „Einwegmieten“:
Manche Vermieter erwarten, daß das Auto dort zurückgegeben wird, wo es angemietet wurde. Ansonsten kostet es evtl. extra, das Auto zurückzutransportieren.
Ich würde umbedingt eine Vollkasko abschließen, nennt sich CDW (collission damage weaver).
Wenn eine zweite Person als Fahrer eingetragen werden soll, gleich sagen. Hinterher ists teurer. Baut der andere Fahrer einen Unfall, und ist nicht eingetragen, zahlt die Versicherung nicht.
Bei größeren Fahrzeugen wird teilweise eine 2. Kreditkarte verlangt.
Gruß,
Klaus
Hallo,
danke erstmal für deine nette Antwort.
Nun gibt es das Problem, dass ich gerade mal 18 bin,
meine Freundin noch jünger. Einen Führerschein werd ich
bis dahin haben (in den USA darf man ja in den meisten
Staaten eh schon mit 16 fahren).
Ich suche daher eine Organisation, die Wagen an in Deutschland volljährige vermietet.
Gruß
Timo
Hallo,
Nun gibt es das Problem, dass ich gerade mal 18 bin,
Ich suche daher eine Organisation, die Wagen an in Deutschland
volljährige vermietet.
da wirst du auch in Deutschland Pech haben. Soweit ich weiß, vermieten sie auch hier nur an mindestens 21-Jährige, die den Führerschein mindestens seit 1 Jahr haben:
http://www.e-sixt.at/main/autovermietung/mietwagen_s…
Gruß,
Klaus
Hallo,
wir haben in einem Urlaub einfach mal ne „Krücke“ vor Ort gekauft. Und hinterher an Freunde (Amis) verschenkt.
Vielleicht ist das ne Alternative? Kennt ihr jemanden, der Euch da zu Seite stehen kann vor Ort?
Gruß
Demenzia
Hallo Timo,
stell deine Frage eventuell noch einmal hier:
http://www.usa-reise.de/
Ein billiges Auto in den USA zu kaufen halte ich für schwierig. Dort gibt es keinen TÜV. Daher gibt es auch keine Autos für EUR 100 oder geschenkt, bei denen in ein oder zwei Monaten der TÜV abläuft.
Ich habe mir dort einmal ein Auto für $1500 angesehen und eine kleine Probefahrt gemacht. Es hatte eine Gangschaltung, und ich wurde gleich gefragt, ob ich mit so etwas fahren kann. … Die Gangschaltung war nicht das Problem, eher das Auto. Das hat sich so schauerhaft schlecht gefahren - ich hätte es nicht geschenkt genommen. Ich bin nur ca. 3-4 km gefahren und war echt heilfroh, dass ich die Schrottkiste wieder los war.
Ganz davon abgesehen hatte offenbar der Motor einmal gebrannt, wie mir mein Kollege aus der Kantine erklärte. Soviel zu „das ist ein super Auto, da ist nur mal ein bisschen Lauge auf die Motorhaube getropft“.
Ein eingermaßen vernünftiges Auto, das von der Qualität her in etwa an die Fahrzeuge der Marke „zu verschenken, TÜV läuft in 2 Monaten ab“ herankam, hätte ich damals ab $ 3500 kaufen können. Ich habe es also sein gelassen, mir statt dessen ein Fahrrad gekauft und für Wochenendausflüge entweder den Greyhound-Bus genommen oder ein Auto gemietet.
Schöne Grüße
Petra
… so sehr ich Euch das Abenteuer gönne: Du traust Dir zu, ein paar Monate nach der Fahrprüfung ohne nennenswerte Fahrerfahrung alleine ohne Ablösung in einem eher schrottigem Auto von, sagen wir mal, NY nach SF zu fahren - 6500 km?
Alle Achtung!
Gruß
Ramona
@ die ‚auto in USA-käufer‘
hi,
mich würde mal interessieren, wie ihr das mit der versicherung geregelt habt.
ohne US driver license und ohne driver history in den USA ( die gefahrenen jahre in deutschland interessieren dabei keine s.au) dürfte es sehr schwer, bzw. unmöglich gewesen sein, eine versicherung zu finden, die euch, bzw. das auto für den zeitraum versichert hat.
also ohne versicherung?
neugierig,
ramona
Ganz Deiner Meinung, Ramona!
Hi Ramona!
Ausserdem gibt es ein paar Unterschiede wie man dort Auto fährt und wie es hier der Fall ist (zB. die Vorfahrt an Kreuzungen) ;o))
Davon abgesehen, alles was Du hier erwähnt hast finde ich sehr wichtig zu berücksichtigen.
Ausserdem vermag ich zu bezweifeln, daß man so leicht in den USA einen Auto an jemand gemietet wird, der sozusagen, in diesen Angelegenheit noch ein „Kücken“ ist. Es ist tatsächlich so, daß in manchen Staaten schon mit 16 dn Führerschein zu kriegen ist; aber es gibt auch welche, die nur ab 21 der Fall ist!
Schöne Grüße
Helena
Vorfahrtsregelung - WICHTIG!
Hallo Timo,
weil da gerade jemand was von den Vorfahrtsregeln in den USA geschrieben hat, wollte ich dich noch auf etwas hinweisen. Dass man bei einem Stopschild hält, ist ja klar. Da kann auch nicht viel passieren - man bekommt höchstens einen Strafzettel, wenn man es langsam rollen lässt.
Aber es gibt in den USA eine andere tückische Vorfahrtsregelung. Deswegen hätte es bei meinem Urlaub in L.A. beinahe gekracht: An der Autobahn haben diejenigen, die von rechts kommen und in die Autobahn einfahren nämlich Vorfahrt - rechts vor links!
Bei den langsamen Geschwindigkeiten von um die 100 km/h kann man da trotzdem noch rechtzeitig reagieren und bremsen wenn einer „einfach reinfährt“. Besser ist es, man weiß es vorher. 
Schöne Grüße
Petra
P.S. Du solltest nicht einmal daran denken, in den USA zu schnell zu fahren. Das wird richtig übel teuer.
Hallo Petra,
weil da gerade jemand was von den Vorfahrtsregeln in den USA
geschrieben hat,
…da ich mich angesprochen fühle… ;o))
Aber es gibt in den USA eine andere tückische
Vorfahrtsregelung. Deswegen hätte es bei meinem Urlaub in L.A.
beinahe gekracht: An der Autobahn haben diejenigen, die von
rechts kommen und in die Autobahn einfahren nämlich Vorfahrt -
rechts vor links!
Darauf bezog ich mich keineswegs. Hier gilt auch recths vor links (oder habe ich das falsch verstanden???).
Ich meinte vielmehr die Regelung bei der Kreuzungen: Wer als erstes an eine Kreuzung ankommt, hat Vorfahrt. Bis ich das bemerkt habe, habe ich für Gespott gesorgt… (Ich wüßte gerne was passieren würde, wenn diese Regelung in Länder wie Spanien oder Italien Anwendung fänden…) ;o))) Jedenfalls bin ich sehr froh, daß dies bei uns nicht so ist!
P.S. Du solltest nicht einmal daran denken, in den USA zu
schnell zu fahren. Das wird richtig übel teuer.
Das stimmt! Macht ausserdem keiner (idR.)
Schöne Grüße aus Nürnberg,
Helena
Hallo Timo,
schaut mal bei hhttp://www.holidayautos.de/ rein. Die vermieten gegen Aufpreis auch an 18 Jährige. (Allerdings Aufschläge!!!)
Letztendlich braucht man für einen USA-Trip ein Auto, ansonsten kommt man einfach fast niergendwo hin. Mein Paradebeispiel ist immer Moab. Der NP liegt nur 5 km außer halb der Ansiedlung, aber öffentliche Verkehrmittel … Auch in den Parks seid Ihr ohne Auto oft nicht in der Lage überhaupt an den Anfangspunkt der Touren zu kommen.
Allerdings sind Mietwagen teuer und gerade das Abgeben an einem anderen Ort schlägt nochmal richtig zu Buche.
Generell ist das Fahren trotz der leicht anderen Regeln kein Problem. wer in Dt. seinen Führerschein gemacht hat, kommt mit dem Verkehr dort auf jeden Fall zurecht.
Sollte Euch das mit dem Auto doch zu teuer werden, es gab zumindest für die Westküste so eine Art Bus zum Ein- und Aussteigen. Irgendwas mit Turtle. Das ist vielleicht ne Alternative??
Viel Spaß
PP
auch Hi -
ohne US driver license und ohne driver history in den USA (
die gefahrenen jahre in deutschland interessieren dabei keine
s.au) dürfte es sehr schwer, bzw. unmöglich gewesen sein, eine
versicherung zu finden, die euch, bzw. das auto für den
zeitraum versichert hat.
deswegen fragte ich nach „Beistand“ vor Ort… einer der Mitreisenden damals lebte in den USA…
Gruß
Demenzia