Hallo,
hat jemand an seinem Haus / auf seinem Grundstück eine Plakatwand stehen?
So eine z.B.:
http://eisbaerparty.cm-space.de/gallery/albums/eisba…
Ich würde gerne ein paar Stimmen hören die mir von ihren Erfahrungen berichten rund um so ein Ding am Grundstück. Welche Vor- und welche Nachteile gibt es die man bedenken sollte bevor man sich so eine Plakatwand ans Haus setzen lässt?
Ich denke da an Stichworte wie Müllaufkommen aber auch an die Zahlung des Aufstellers (Ist das in diesem Fall regelmäßige Pacht oder eine Einmalzahlung? In welcher Höhe kann sich das bewegen? 5000 Seelendorf, Nebendurchgangsstrasse).
Gerade eben war nämlich eine Dame da die uns auf die (aus ihrer Sicht) ideale Lage unserer Hauswand - direkter Blick des durchfahrenden Autofahrers fällt darauf - angesprochen hat und da gerne so ein Ding platzieren würde…
Wer weiss was?
Neugierige Grüße,
Tinchen
PS:
Ich wusste nicht so recht wohin mit meiner Frage. Mit geht es nicht um Marketing, sondern um die Belange desjenigen, der den Platz zur Verfügung stellt. Daher versuche ich mein Glück mal in dieser Rubrik.
@mod: Falls eine andere besser passt bitte verschieben! Danke!
Hallo Tinchen,
in Berlin habe ich ein Haus in der Invalidenstraße, ca. 100 m vom Hauptbahnhof entfernt, verwaltet.
Dort war über mehrere Jahre eine ähnliche Plakatwand mit Beleuchtung an der Brandschutzmauer zum noch nicht bebauten Nachbargrundstück befestigt.
Das Unternehmen, dass die Fläche gepachtet hatte zahlte monatlich 50 Euro Pacht.
An einem anderen von mir in Potsdam verwalteten Gebäude in der Helene-Lange-Straße durfte ein Autoschilderhersteller nach Rücksprache mit dem Eigentümer sein Hinweisschild in deutlich kleinerem Format für 100 Euro monatlich aufstellen.
Ich will damit sagen, dass es wohl Verhandlungssache ist.
Gruß Rotraut
N’Abend,
also zu allererst musst Du mal einen Außenwerber finden, der Interesse an Deiner Hauswand hast.
Welche Vor- und welche Nachteile gibt es die man bedenken
sollte bevor man sich so eine Plakatwand ans Haus setzen
lässt?
äh - Vorteil: Du kannst ein wenig Geld bekommen (ist aber kein Vermögen, das richtet sich auch nach dem „Wert“ der Fläche, sprich Frequenz von Fußgängern, Autofahrern etc.)
Ich denke da an Stichworte wie Müllaufkommen aber auch an die
Zahlung des Aufstellers (Ist das in diesem Fall regelmäßige
Pacht oder eine Einmalzahlung? In welcher Höhe kann sich das
bewegen? 5000 Seelendorf, Nebendurchgangsstrasse).
Naja, das wird jährlich gemacht werden, denke ich mal. Müllaufkommen solltest Du eigenlich keines haben, die Plakatierer nehmen ihren Müll mit. Manche können nciht so gut mit dem Kleister umgehen und tropfen gewaltig, da muss man dann halt „schimpfen“.
Gerade eben war nämlich eine Dame da die uns auf die (aus
ihrer Sicht) ideale Lage unserer Hauswand - direkter Blick des
durchfahrenden Autofahrers fällt darauf - angesprochen hat und
da gerne so ein Ding platzieren würde…
Nun dann musst Du Dir noch überlegen, ob Dir tatsächlich so jedes Motiv genehm wäre… bei einer Fläche hast Du nicht besonders viel Verhandlungsrahmen, um auf ein Verbot von bestimmten Motiven oder Branchen zu pochen…
Du kannst Dich mal an den FAW (Fachverband für Außenwerbung) bezüglich der Wertermittlung der Fläche wenden…
Ich würd’s nciht machen, ganz ehrlich.
Gruß
Demenzia
Hallo,
da das eine Werbeanlage ist, benötigt man eine Baugenehmigung.
Christian
Guten Morgen,
ich erinnere mich an einen alten Fall: Da wurden ebenfalls Plakatwände an Privatleute vergeben, der Vertrag hatte aber einen kleinen Fehler: Er sagte nichts über die Größe der Wand aus, und die niedlichen DINA-1 Tafeln, die gezeigt wurden, waren „nur Beispiele“. Also unbedingt darauf schauen, dass alles definiert ist. Auch die Entfernung des Fundaments etc. nach Ablauf. Und: Kann mir nicht vorstellen, was das für eine ideale Lage sein soll in einem Privatgarten. Hoher Alarmmodus!
Grüßerle
Richard