dann darf ich wohl annehmen, dass auch Du zu denen gehörst,
die Putenwurst mit 30% weniger Fett pro 100g genießen - bei
einem Pfund Wurst sind das dann schon 150%. Herzlichen
Glückwunsch!
Neeeiiinnn
!!! Mensch Ralf, mein Posting war doch 150 % ironisch gemeint! Aber zugegeben: Die Ironie ist nicht eindeutig zu erkennen, wie ich gerade mit Entsetzen festgestellt habe. Oh weh, hätte nich passieren dürfen! Sorry!
Für alle, die’s interessiert, hab ich hier noch was Nettes zur „Pyramidenreligion“:
[…]Piazzi-Smith und andere stellten extreme Behauptungen auf. Nachdem man als Längenmaß das „Pyramiden-Yard“ (PY) zugrundegelegt hatte, – es beträgt 1/20000000 des Erddurchmessers (64 Zentimeter) –, stellte man fest, daß die Basisseitenlänge der Großen Pyramide 365.25 PY mißt – was wiederum genau der Anzahl der Tage im Jahr entspricht. Soll das heißen, die Erbauer der Pyramide kannten den Durchmesser der Erde? Oder die taggenaue Dauer eines Jahres? Beachten Sie, daß derart präzise Zahlenangaben eine Vermessung der Basiseitenlänge mit der erstaunlichen Genauigkeit von fünfzehn Zentimetern voraussetzen, was sich angesichts des Zustands der Pyramide als schwierig erweisen dürfte. Außerdem beträgt das Doppelte der Diagonalen genau 25826 Pyramiden-Inches (1 PI entspricht 1/25 PY), und das ist der Präzessionszyklus der Erdachse in Jahren. Wohlgemerkt: diejenigen, die diese Zahl mit einer solchen Genauigkeit angeben, behaupten damit implizit, sie hätten die Diagonale mit einer Genauigkeit von weniger als 1 PI, also in der Größenordnung von Zentimetern vermessen.[…]
(Aus „The sceptical inquirer“, Band „Mein paranormales Fahrrad“).
In einem Leserbrief wird diese Passage wie folgt kommentiert:
Cornelis de Jager berührt in seinem Artikel beiläufig einen Punkt, der, wenn auch vielleicht nicht von zentraler Bedeutung, so doch hilfreich sein kann, wenn es darum geht, die Kompetenz derer zu beurteilen, die die Wunder der Pyramiden, von Stonehenge und so weiter preisen.
De Jager erwähnt, das Verhältnis der Höhe der Großen Pyramide zu ihrer Seitenlänge sei 1 zu pi/2, was scheinbar darauf hindeute, daß die Baumeister den Wert der Zahl pi gekannt haben. Des weiteren betrage die Seitenlänge in „Pyramiden-Yards“ genau 365.25, woraus manche folgerten, die Ägypter hätten die Länge eines Jahres genau gemessen. Eigentlich finde ich beide Behauptungen gar nicht so unplausibel – doch dann schießen die Mystifizierer sich selbst in den Fuß, indem sie sagen: „Außerdem beträgt das Doppelte der Diagonalen genau 25826 Pyramiden-Inches, und das ist der Präzessionszyklus der Erdachse in Jahren.“ Sind drei Zufälle überzeugender als zwei? In diesem Fall nicht: Sobald die Seitenlänge so bemessen ist, daß sie der Anzahl der Tage im Jahr entspricht und die Höhe in einem Verhältnis zum Wert der Zahl pi steht, liegt die Länge der Diagonalen fest. Der Planer hat keine Freiheit, sie irgendeiner dritten Konstanten anzupassen. Und jeder, der mir erzählen will, diese Größenverhältnisse seien bedeutsam, sollte mir erst einmal erklären, warum durch pi die Zahl der astronomischen Tage im Jahr in einem Verhältnis zum Präzessionszyklus der Erdachse steht.
Richtig gut, was?
Mit freundlichem Gruß
Martin