...planschi planschi auf mallorca - onkel rudolf

Edmund Stoiber besucht A.Merkel in ihrem Wahlkreis Strahlsund

Der Besuch war wirklich dringend nötig und seinen Flug hat er sicher selbst bezahlt -oder??

Flugaffären gibt es dauernd und in jeder partei sofern sie die Gelegenheit dazu haben. Aber muss man hier wirklich um die paar Tausender einen derartigen Aufstand machen solang jährlich zweistellige Millionenbeträge an Steuern von Unternehmen hinterzogen werden die machen den Staat doch viel ärmer
Moritz

Es geht hier wohl kaum nur um die Kosten für den Flug, sondern um den Eindruck von einem Bundesminister, der bisher sogar behauptet hatte, er habe den Flug genommen, weil er ohnehin von Schily und Mehdorn bestellt wurde, was sich heute als unwahre Darstellung zeigt und dem Eindruck, dass da mal einer in einer Situation für seine Soldaten, wo diese sechs Monaten ihre Familien zu Hause lassen müssen, schnell wegen eines Quickies nach Mallorca musste. Der Glug war gesetzlich zulässig. Es wird nicht um den Vorgang und die Kosten gestritten sondern um die Situation, dass ein Minister Sparsamkeit und Abwesenheit von den Familien von den Soldatern erwartet und selbst nicht einmal den Willen aufbringen kann, Zurückhaltung zu üben.
Günter

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stell dir mal vor , es würde nicht hinterzogen, die würden ja noch viel mehr fliegen…oder glaubst du wir hätten was davon…

Hi,

hier wird immer wieder die Ansicht vorgetragen Sharping sei auf Staatskosten nach Mallorca in den Urlaub geflogen.
Tatsächlich war es doch so, daß er auf eigene Kosten in Urlaub geflogen war. Für die Bundestagssitzung zur Mazedonienentscheidung wurde er dann - selbsverständlich auf Staatskosten - nach Berlin und wieder zurück nach Mallorca geflogen. Von dort kehrte er dann wieder auf eigene Kosten aus seinem Urlaub zurück.
An all dem ist doch zunächst einmal gar nichts zu beanstanden.
Daß sein Resturlaub nur noch 2 Tage dauerte macht die Sache etwas unschicklich. Mehr aber auch nicht

Max

der verliebte minister der bundesverteidigung ist verliebt.
ok. mit den bildern in der bunten. auch ok. sollen die doch machen.

was nicht ok ist : soldaten in einen zudem zweifelhaften einsatz zu schicken, sich sehen lassen, und dann winke winke in den urlaub machen. als jemand, der 48 monate gedient hat, soviel : ein vorgesetzter ist nur so glaubwürdig in dem sinne, was er vorlebt. peng. und das hat er. seine autorität ist im arsch. hoffentlich. es kann nämlich ganz schnell das gefühl eintreten , dass er sich verpisst, und die soldaten, egal welcher rang ihrem schicksal in dieser hölle überlassen werden.

weg von der freundin.
weg von der frau.
weg vom kind.

scharping sonnt sich solange. das ist nicht gut. wenigstens den ersten abend hätte damit verbringen müssen, ja müssen, den soldaten in der fremde ein gefühl der gewissheit oder geborgenheit zu geben, so hohl, wie sich das anhört. das ist enorm wichtig, denen, die den dreck machen, zu zeigen, dass er als oberster dienstherr einer von ihren ist. dann würden die für den durch die hölle gehen, so werden einige viele ihm diese nur wünschen, hoffentlich.

eine völlig mangelnde identifikation mit dem job sehe ich darin,
und ausserdem habe ich vermisst, dass er es wenigstens geschafft hätte, sich unter mazedonischer sonne einen kampfanzug anzuziehen. ohne rangabzeichen, die hat er ja nicht.

ich sag euch - ohne groll - sowas ist scheisse, für die motivation der leute dort vor ort, fpr deren familien , unser land…ernsthaft, und die vielfliegerei kommt da noch hinzu.

für alles haben die hornochsen geld, dann sollen sie leute einstellen, die eine transportoptimierung für die fliegerei auf die füsse kriegen, abgestimmt mit den terminen dieser hochglanzpolitiker. da hab ich als einer der ganz gern dabei war, einen solchen hals.

…stell dir mal vor, wir haben krieg, und niemand geht hin… doch , die soldaten, wir machen planschi planschi,
wir veranlassen den nur…

in diesem sinne …den soldaten dort gutes gelingen

tom

Tja
Kann denn ein Berufssoldat nicht seinen selbstgewählten Job machen? Muss ein Minister hin und Händchen halten?

Die BW kostet ein Schweinegeld und hat dafür gefälligst zu funktionieren. Auch ohne Scharping im Kampfdress.

Hallo Tom,

deinen Ärger kann ich gut nachvollziehen. Ich hätte es auch für selbstvertändlich gehalten daß Scharping den Mazedonieneinsatz mit mehr persönlichem Einsatz und Vorbild begleitet.
Sein Rückflug nach Mallorca hat damit aber eigentlich nichts zu tun.
Daß ist eine politische Frage. Und im Grunde zeigt es doch nur die insgesamt in der politischen Klasse herschenden Zweifel an diesem Einsatz. Das hat ja auch das Abstimmungsergebnis gezeigt.

Max

Na dann muss ich an dieser Stelle wohl mal jeden aufrichtigen Deutschen dazu auffordern zünftig Steuern zu hinterziehen damit sich die Poltiker in Zukunft keine fetten Flugreisen mehr leisten können :stuck_out_tongue_winking_eye:

Menschenführung (etwas offtopic)
Hallo,

Kann denn ein Berufssoldat nicht seinen selbstgewählten Job
machen? Muss ein Minister hin und Händchen halten?

Verliert ein Berufssoldat denn automatisch mit Dienstantritt seine Menschlichkeit und wird zur seelenlosen Maschine?

Jeder, der schon mal Vorgesetzter war, sollte wissen, dass man zwar nicht ständig motivieren muß (das Gehalt sollte Motivation genug sein), dass man sich aber vor demotivierenden Handlungen hüten sollte - und ein „Zückerle“ bei aussergewöhnlichen Situationen hat noch nie geschadet.

Wenn Du auf alles militärische allergisch reagierst, nimm ein Beispiel aus dem Berufsleben: Jahresendgeschäft; Sonderschichten; Wochenendarbeit; zwei Teams. Einer der Teamleiter wünscht seinen Leuten viel Erfolg und seilt sich ins WE ab. Der andere erscheint am Samstag in alten Jeans und Pulli und demonstriert Anwesenheit/Solidarität. Beide Chefs leisten absolut Null produktive Arbeit, aber rate mal, welches Team motivierter ist!

Gruß
Stefan

Hallo,

Wenn Du auf alles militärische allergisch reagierst,

erwischt!

nimm ein
Beispiel aus dem Berufsleben: Jahresendgeschäft;
Sonderschichten; Wochenendarbeit; zwei Teams. Einer der
Teamleiter wünscht seinen Leuten viel Erfolg und seilt sich
ins WE ab. Der andere erscheint am Samstag in alten Jeans und
Pulli und demonstriert Anwesenheit/Solidarität. Beide Chefs
leisten absolut Null produktive Arbeit, aber rate mal, welches
Team motivierter ist!

Ja, schönes Beispiel. Scharping ist bloß nicht der Teamleiter, er ist der Geschäftsführer. Und während der Teamleiter anwesend ist und die Moral steigert (wenn er seinen Job versteht) ist der Geschäftsführer unsichtbar und wird auch nicht vermisst.

Und sollte der Teamleiter im Wochenende sein wird niemand seinen Kopf fordern wenn ansonsten die Zahlen stimmen.

Leo

liegt die anschauung…nicht so ernst nehmen, und keine falschen aufrufe starten …*lach

Hallo,

Kann denn ein Berufssoldat nicht seinen selbstgewählten Job
machen? Muss ein Minister hin und Händchen halten?

Verliert ein Berufssoldat denn automatisch mit Dienstantritt
seine Menschlichkeit und wird zur seelenlosen Maschine?

Jeder, der schon mal Vorgesetzter war, sollte wissen, dass man
zwar nicht ständig motivieren muß (das Gehalt sollte
Motivation genug sein), dass man sich aber vor demotivierenden
Handlungen hüten sollte - und ein „Zückerle“ bei
aussergewöhnlichen Situationen hat noch nie geschadet.

Aber hallo, in welchem Unternehmen arbeitest denn du, wenn du eine solche Einstellung zu Arbeitnehmern hast. Geld ist ausreichend als Motivation. Schon mal was was Interessee am Arbeitsplatz gehört ?

Wenn Du auf alles militärische allergisch reagierst, nimm ein
Beispiel aus dem Berufsleben: Jahresendgeschäft;
Sonderschichten; Wochenendarbeit; zwei Teams. Einer der
Teamleiter wünscht seinen Leuten viel Erfolg und seilt sich
ins WE ab. Der andere erscheint am Samstag in alten Jeans und
Pulli und demonstriert Anwesenheit/Solidarität. Beide Chefs
leisten absolut Null produktive Arbeit, aber rate mal, welches
Team motivierter ist!

Sicher nicht jener, der seine Einstellung nur nach dem Geld richtet. Gerade wer Sonderschichten fahren muss, arbeitet meist aus Überzeugung und nicht wegen dem Geldbeutel, denn gerade diese Berufe gehören zu denen, in welchen erhebliche Opfer in der Freizeit gefordert werden bei äusserst geringen Einkommen.

Gruss Günter

Gruß
Stefan

Nun absolut offtopic
Hallo Günther,

Aber hallo, in welchem Unternehmen arbeitest denn du, wenn du
eine solche Einstellung zu Arbeitnehmern hast. Geld ist
ausreichend als Motivation. Schon mal was was Interessee am
Arbeitsplatz gehört ?

Wenn man Interesse am Arbeitsplatz hat ist das super - und ist bei mir und bei den meisten Leuten mit denen ich zusammenarbeiten und die ich führen durfte auch der Fall. Ich persönlich (IT-Branche) habe sogar mein Hobby zum Beruf gemacht. Trotzdem bleibe ich bei meiner Aussage: Der Mensch arbeitet um zu leben und lebt nicht um zu arbeiten. Wenn mir jemand die finanzielle Unabhängigkeit bieten würde, wäre morgen mein letzter Arbeitstag! Nicht das ich ab dann im Lotus-Esser-Dasein versinken würde, aber ich würde nicht mehr im Trott arbeiten wollen. Nebenbei: die Aussage über die Motivation des Geldes ist nicht auf meinem Mist gewachsen und auch keine firmeninterne Regel, sondern eine der allgemeinen Grundsätze der Personalführung (wenn auch ein oftdiskutierter).

Sicher nicht jener, der seine Einstellung nur nach dem Geld
richtet. Gerade wer Sonderschichten fahren muss, arbeitet
meist aus Überzeugung und nicht wegen dem Geldbeutel, denn
gerade diese Berufe gehören zu denen, in welchen erhebliche
Opfer in der Freizeit gefordert werden bei äusserst geringen
Einkommen.

Da verallgemeinerst Du zu sehr. Du spielst wahrscheinlich auf den Pflegebereich und ähnliche Berufe an. In vielen Berufszweigen fallen aber mal „Sonderschichten“ aus purem „kapitalistischen Gewinnstreben“ an. Wer schon mal als Projektleiter gearbeitet hat, weiss das z.B. hier fast immer Überstunden benötigt werden. Diese Leute machen das aber nicht aus Überzeugung sondern im besten Fall aus Pflichtbewusstsein, im schlechtesten Fall aus Angst um den Job bzw. auf massiven Druck des Vorgesetzten hin! Diese Leute gehören aber durchaus nicht zu den Kleinverdienern, sondern sind z.T. hochbezahlte Spezialisten. Trotzdem müssen sie genauso wie der kleinste Hilfsarbeiter „geführt“ werden und dürfen (bei allem Druck) auf keinen Fall demotiviert werden.

Gruß
Stefan