Liebe/-r Experte/-in,
Aus gegebenem Anlaß möchte ich hier die Experten zu folgendem Thema befragen: Ich bin potentieller Hausherr und verfüge auf diesem Gebiet keine Erfahrung. Daher bin ich zu einem ortsansäßigen Bauunternehmer gegangen, damit er mir Ratschläge für das Bauvorhaben gibt. Wie ich da vorgehen muß. Ich sagte ihm schon gleich, daß das Objekt ein Einfamilienhaus mit Altenteiler sein soll und daß mein Buget 250000 Euro beträgt und daß sich die Planung danach richten muß. Der Bauunternehmer, der auch Pläne zeichnet, machte gleich mal eine Skizze, wie die Raumaufteilung sein soll. Nach ein, zwei Treffen, war klar, wie das Haus aussehen soll. Deshalb sagte ich, daß er den Plan zeichnen sollte, nachdem er mir sagte, daß dieser 800 Euro kosten wird. Denn ohne Plan können die Kosten des Hauses nicht kalkuliert werden. Nachdem der Plan erstellt war, gab er die Plannungsdaten an die Handwerker mit den unterschiedlichen Gewerke, die für den Hausbau notwendig sind. Der Bauantrag wurde der Gemeinde zugeleitet und der Bauausschuß stimmte dem Bauplan einstimmig zu.
Dann nach einer gewissen Zeit kamen die Angebote der Handwerker der Reihe nach bei dem Bauunternehmer herein. Ich bekam von den Angeboten eine Kopie. So konnte ich mir die Kosten selber ausrechnen. Der Bauunternehmer ließ sich Zeit seine Kosten für den Bau zu benennen. Nach ca. 3 Wochen nach Planerstellung hatte er seine Rechnung noch nicht ganz fertig. Aber ich habe zum ersten Mal gesehen, daß er auf eine Summe von 151000 Euro ohne die Leistungen der Gewerke kam. Insgesamt war damit das von mir gesetzte Buget überschritten. Ich ließ sofort jeden Planungsfortschritt stoppen, nachdem er sich nicht daran gehalten hatte.
Im Nachhinein habe ich aus einer anderen Quelle erfahren, daß dieses Bauunternehmen insolvent ist.
Welcher Experte kann mir hier Rat geben, wie ich aus diesem Schlamassel wieder herauskomme?
Danke im Voraus