Hallo
Ich finde das nicht so ironisch. Das könnte ja immerhin sein,
dass hier auch Mitarbeiter oder deren Angehörige oder Freunde
mitschreiben, und die meinen, das Jugendamt auf jeden Fall
verteidigen zu müssen.
TRotzdem, mit Ironie wird man kaum was bewirken…
Es hat mich extrem irritiert, dass von
3 oder mehr Beiträgen alle erstmal per se eher davon
ausgegangen sind, dass das Jugendamt wohl höchstwahrscheinlich
richtig gehandelt hat.
„In dubio pro reo“ - im Zweifelsfall für den Angeklagten, in diesem Fall wohl das JA.
Warum soll das JA sonst höchstwahrscheinlich falsch gehandelt haben?
Ich habe noch kein einziges wort gelesen, aus dem daraus
hervor geht, daß was sie sagt nicht stimmt. Bitte sei so nett
und zeige mir ein Beispiel, wo jemand das sagt! Danke!http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/www/service.fpl?..
Speziell dieser Satz: „Ich bin persönlich etwas skeptisch, ob
dieser Fall wirklich der Realität entspricht.“und die (deine) Antwort darauf:
"Ich muss zugeben, dieser Fall irritiert mich arg.
Mir geht es auch so, denn…
warum kommt überhaupt das JA zu Besuch??"
Ich glaube Du bringst hier was durcheinander: Keiner hat hier gesagt es wäre etwas falsch (im Sinne von gelogen oder böswillig). Ich zB habe lediglich damit gemeint, daß bei solchen Geschichten immer zwei Seiten gibt und äußerst selten kommt man an die zweite. Das das JA jemand besucht, kommt wohl nicht vom Luft und Liebe, sondern zumindest weil ein verdacht besteht. Und auf den MUß man wohl eingehen! Ausserdem „mir geht auch so“ daß es mich irritiert, nicht daß der Realität entspricht oder nicht.
Wofür alle anderen Selbsthilfegruppen auch notwendig sind: Zum
Austausch, zur Erfahrung, dass man nicht der einzigste auf der
Welt ist, dem sowas passiert, zum gegenseitigen Unterstützen
und Tipps geben.
Ich habe ja mehrmals versucht diese meine Einstellung zu begrüden. Ich mache es jetzt erneut:
Eine selbstHILFEgruppe sind Menschen die einen gemeinsamen Problem haben und nun wollen sie ebenfalls zusammen, diesen zu lösen. Mal davon abgesehen, daß hier keinen „gemeinsamen Problem“ existiert (jeder Fall ist einzigartig und kaum vergleichbar, so wie die Menschen in den verschiedenen JA, die die jeweilige Entscheidung getroffen haben), habe ich ja meine sehr große Zweifel geäußert, darüber, daß meiner ansicht nach, die Betroffenen werden dieses Problem kaum online besprechen wollen und schon gar nicht ohne einen Menschen, die sie wirklich anvertrauen.
Schöne Grüße,
Helena