Hallöchen,
zwar weiß ich nicht,ob mein Thema hier so wirklich passt,aber wer eine Idee hat,möge mir bitte Bescheid geben !!
Im Grunde geht es ja um Eltern und Kinder !!
Als Betroffene von „Menschenrechtsverletzung“ und Ähnlichem suche ich ähnliche Fälle wie der aus der Presse zu entnehmenden Geschichte von Cornelia Haase !
Ich möchte eine Selbsthilfegruppe gründen,in der sich Betroffene-die unschuldig in die Mühlen des Jugendamtes geraten sind-austauschen und unterstützen können !
An einem Beispiel,der mir besonders und ebenfalls am Herzen liegt:
Eine Mutter floh vor ihrem gewalttätigen Mann.
Sie war psychisch ziemlich angegriffen,was ihr als „erziehungsunfähig“ ausgelegt wurde.
Ihr Neuanfang war mit Armut und Überlebenskampf verbunden,was als „finanzielle Verwahrlosung“ diagnostiziert wurde !
Ihre finanzielle Einschränkung und gezwungene Sparsamkeit,sowie ihre anfängliche Kontaktarmut führten zu auffälligem Verhalten bei den Kindern-Diagnose: Die soziale Isolation schadet den Kindern,sie neigen zu kriminellen Energien…(Was in keinster Weise stimmt !!)
Und so weiter und so weiter… Als die Frau um Hilfe beim Jugendamt bat,begann der Terror…ähnlich wie bei Frau Haase.
Ein weiterer kurzer Fall:
Eine ebenfalls alleinerziehende Mutter bereitete ihren Umzug vor,als sie vom Jugendamt besucht wurde. Zwischen Kisten,Koffern und Tüten vermutete man eine echte Verwahrlosung ihrer Kinder (Messie) und es dauerte sehr lange,bis sie ihre Kinder wiederbekam.
Die ganz Klugen unter uns sagen jetzt:" Bis das Jugendamt zu solchen Maßnahmen greift,muß ja schon so Einiges passiert sein…"
Das dachte ich vor Jahren auch,erst recht,weil ich lange Zeit für das Jugendamt gearbeitet habe,aber inzwischen…
Ich möchte neben dem Austausch von Erfahrungen ganz besonders
aktiv
etwas für Mütter/Väter und Kinder tun,zum Beispiel nach Möglichkeiten suchen,dass Familien sich nach Schicksalsschlägen,Trennungen und traumatischen Erlebnissen erholen können,dass sie finanziell unterstützt werden,dass sie nicht den Zeigefinger,sondern eine helfende Hand erfahren…etc.
Es soll keine Arbeit „gegen“ das Jugendamt sein-Gott bewahre !-aber ich finde,dass Eltern auch Menschen brauchen,die sie ( !!!) verstehen und unterstützen,damit das Wohl des Kindes nicht ein rein wirtschaftlicher Faktor (sprich:Heimplätze wollen ja auch belegt sein !) wird.
Für jede Zuschrift,jeden Tip und Kritik,sowie für Anregungen bezüglich der Durchführung bin ich sehr,sehr dankbar.
Eure Seife
Huhu!
Was mir beim Lesen von Deinem Text durch den Kopf geht, ist, dass es vielleicht einfacher wäre, nicht das Jugendamt als Durchführer von ungerechtfertigter Kindesentziehung zu sehen, sondern deren Handeln als zu unreflektiert, aber vordergründig dem Schutz der Kinder dienend.
(Was ein Satz!)
Ich meine, vielleicht wäre es besser, nicht zu sagen diese Familien waren unschuldig. Sondern zu sehen, dass das Jugendamt Dinge falsch interpretiert hat und die Kinder weggenommen, um sie zu schützen.
Das schliesst ja trotzdem nicht aus, für diese Familien da zu sein und ihnen zu helfen. Aber ich kann mir vorstellen, dass so weniger Kritik kommen wird und weniger Versuche, das Handeln von einer der beiden Seiten auseinanderzupflücken und Schuldige zu suchen.
Ich kenne mich zu wenig mit den Mechanismen aus, die da eine Rolle spielen. Trotzdem habe ich erstmal gegrübelt, was da Schiefgelaufen sein muss, und zuerst an die Familie gedacht. Ich vermute, dass es vielen so geht.
Aber man kann, ohne dabei gewesen zu sein, sich kein Urteil bilden.
Ich kann mir deswegen aber auch vorstellen, dass es schwer sein wird, die Spreu vom Weizen zu trennen. Sprich, wer ist wirklich zu Unrecht betroffen und wer gibt das nur vor.
Mehr kann ich Dir leider nicht dazu sagen. Es ist halt das, was mir als Aussenstehende ins Auge stach.
Liebe Grüsse und viel Erfolg!
Bine
Hallo,
eines wundert mich rein logisch:
Eine ebenfalls alleinerziehende Mutter bereitete ihren Umzug
vor,als sie vom Jugendamt besucht wurde. Zwischen
Kisten,Koffern und Tüten vermutete man eine echte
Verwahrlosung ihrer Kinder (Messie) und es dauerte sehr
lange,bis sie ihre Kinder wiederbekam.
Ich muss zugeben, dieser Fall irritiert mich arg. Es ist doch nachweislich belegbar/nachprüfbar ob sie mitten im Umzug steckt bzw in dessen Vorbereitung. z.B durch Vorlage des neu abgeschlossenen, sicherlich auch datierten Mietvertrags …
Ich bin persönlich etwas skeptisch, ob dieser Fall wirklich der Realität entspricht.
Es grüßt
Sabiiine
vielen Dank für die Antworten,aber ich möchte mich weniger mit dem Thema befassen,wer nun was falsch gemacht hat.
Sicher-man muß immer genauer hingucken,sollte sich nicht blenden lassen-aber ich suche Fälle,in denen es-aus Sicht der Eltern-aus welchen Gründen auch immer,schief gelaufen ist.
Der Fall mit der angeblichen Messie-Frau wurde selbstverständlich aufgeklärt,aber das dauerte,Begründung eins: Die Kinder haben sich gerade eingelebt.Begründung zwei:smiley:ie Kinder haben Freunde gefunden und man kann sie nicht rausreißen und Begründung mittendrin:smiley:ie Kinder sollten dem Umzugsstress fernbleiben und müssen zur Ruhe kommen !
Das sollte aber hier und mir nicht Thema sein !!
Ich suche (am Anfang zumindest) den reinen Erfahrungsaustausch,ohne zu werten und bewerten.Wiedersprüche erklären sich dadurch,dass ich hier nicht die komplette Akte auf den Tisch legen möchte,mich möglichst kurz halten will und meine Fragen sich lediglich auf die Bildung einer Selbsthilfegruppe beziehen !! Trotzdem Danke !!
Hallo Sabiiine,
Ich muss zugeben, dieser Fall irritiert mich arg.
Mir geht es auch so, denn…
warum kommt überhaupt das JA zu Besuch?? Ich meine, ich bin ja auch mit meinem Sohn aus München nach Nürnberg ausgezogen und weit und breit stand kein JA vor der Tür!
Und so konnte ich viele Beispiele noch nennen: Ein Umzug ist ganz sicher nicht einen Grund, daß das JA einen „Besuch abstattet“
Liebe Grüße,
Helena
Hallo Bea!
Deine großartige und sehr lobenswerte Idee in aller Ehren:
Meinst du es ist jemand geholfen, eine Webseite zu stellen mit einem sooooo riesigen Forum, wo diese Betroffene sich austauschen können?
Ich denke eher nein, ganz ehrlich!
Um denen zu helfen braucht man entweder vor Ort (oder im unmittelbarer Umgebung) zu sein und Fachleute zu werben, die diese Menschen auch tatkräftig helfen (zB Rechtsanwälte, Ärzte, Psychologen,…) Und das alles kostet ein Haufen Geld. Mit einer Webseite ist es nicht arg geholfen, fürchte ich…
Und ich glaube Zuspruch und Trost werden sie schon anderweitig finden.
Ich finde, der Staat hat schon Gesetze und Regelungen so „eingebaut“, daß falls einen Irrtum vorliegt, dies auch widersprochen werden kann. Natürlich mahlen die Mühlen langsam, aber so ist es nunmal. Denn diese Hilfe die ich vorhin angesprochen habe, wird auch von verschiedene (staatliche) Stellen angeboten.
Also ich hoffe ich werde nie in so einer verzweifelten Lage kommen, aber wenn, werde ich mich umhören, wie und wo ich das wieder einrenken kann -und zwar von der „Behördenseite“ (wenn ich mich so ausdrücken darf)
Ich persönlich würde mir keine große Hilfe von einer Webseite erhoffen.
So, das alles ist meine ganz persönliche Meinung, die evtl falsch ist, aber es ist ehrlich.
Liebe Grüße,
Helena *die eine sehr arge Geschichte in diesem Zusammenhang sehr nahe miterlebt hat und daher sich eine Meinung gebildet hat*
PS. Imho solche Geschichten, wie du sie hier beschrieben hast, sind tatsächlich haaresträubend, aber offenbar kennst Du nur ein Teil davon. Es mag durchaus sein, daß die Handlung des JAs ungerecht war und als solche später von einem richter festgestellt wurde. Allerdings um diese Machinerie im Gang zu setzen, muß irgendwas passiert sein, das der Anlaß dazu gab… Will heissen: Zu einer solchen Geschichte gehören immer zwei Seiten. Wenn man nur eine kennt, alles hinkt…
Hallo Seife,
dein Anliegen in allen Ehren, aber mir scheint eine Selbsthilfegruppe nicht der richtige Weg. Es ist nur ein Eindruck, aber bei jeder Geschichte gibt es (mindestens) 2 Seiten. Eine Gruppe von Betroffenen hätte dann zwar den gleichen „Feind“, nämlich das Jugendamt, aber ob ein Erfahrungsaustausch wirklich hilft, wage ich zu bezweifeln. Bei anderen Selbsthilfegruppen, wo z.B. eine Krankheit der „Feind“ ist, ist die Situation eine ganz andere. Aber im Jugendamt sitzen Menschen. Menschen, die eben auch Fehler machen, nachlässig sind usw.
Mein Vorschlag an dich wäre: Gründe einen Verein mit Helfern, die zwischen den Betroffenen und dem Jugendamt vermitteln können. Such dir Leute, die gut zuhören können und sich beide Seiten anhören, bevor sie sich eine Meinung bilden. Leute, die sich auch die Zeit nehmen, die das Jugendamt nicht hat (aber sich nehmen sollte), die Betroffenen zu verstehen. Wenn sich die Betroffenen an den Verein wenden und für die Kommunikation mit dem Jugendamt einen Vermittler bekommen, sind wahrscheinlich die Leute im Jugendamt auch froh über eine bessere Gespächsgrundlage.
Nur eine Idee, aber vielleicht hilft es dir weiter. Viel Erfolg,
Sigrid
Hallo
dein Anliegen in allen Ehren, aber mir scheint eine
Selbsthilfegruppe nicht der richtige Weg. Es ist nur ein
Eindruck, aber bei jeder Geschichte gibt es (mindestens) 2
Seiten. Eine Gruppe von Betroffenen hätte dann zwar den
gleichen „Feind“, nämlich das Jugendamt, aber ob ein
Erfahrungsaustausch wirklich hilft, wage ich zu bezweifeln.
Bei anderen Selbsthilfegruppen, wo z.B. eine Krankheit der
„Feind“ ist, ist die Situation eine ganz andere. Aber im
Jugendamt sitzen Menschen. Menschen, die eben auch Fehler
machen, nachlässig sind usw.
Wieso braucht eine Selbsthilfegruppe einen Feind? Ich dachte, da ginge es in erster Linie um Selbsthilfe.
Mein Gefühl ist, dass die Jugendämter manchmal „helfen“, obwohl sie in dem speziellen Fall keine Ahnung haben, und obwohl doch jeder weiß, dass inkompetente Hilfe sehr schaden kann, und dass es bei mangelnder Kompetenz besser wäre, nichts zu tun. Das kann man natürlich nicht verallgemeinern, und wird in manchen Städten häufig, und in anderen Städten nie vorkommen.
Allerdings kann man wohl davon ausgehen, dass die Jugendämter in fast allen Fällen nicht mehr kompetent sind, einfach weil die Mittel überall sehr stark zurückgefahren wurden, und die Sozialarbeiter dort viel zu viele Fälle betreuen sollen, was einfach nicht geht.
Da könnte eine solche Selbsthilfegruppe durchaus mit den Jugendämtern an einem Strick ziehen.
Allerdings würde ich von den Mitarbeitern erwarten, dass sie einsehen, dass auch sie sich nicht in 5 Minuten ein richtiges Bild von einer Familie machen können, und dass Fehlentscheidungen vorprogrammiert sind, wenn nicht genügend Zeit da ist. Ich fürchte, diese Einsicht haben nicht alle Jugendamtsmitarbeiter.
Viele Grüße
Simsy
Hallo
Komisch, dass alle bezweifeln, dass diese Selbsthilfegruppe was bringen kann. Sind das hier vielleicht alles Mitarbeiter vom Jugendamt, die sich persönlich angegriffen fühlen?
Jugendämter haben teilweise sehr große Möglichkeiten, in eine Familie einzugreifen, und diese Möglichkeiten werden natürlich auch manchmal missbraucht, oder es wird fahrlässig damit umgegangen. Wieso soll das denn nicht stimmen, was Bea schreibt, und wieso sollen Selbsthilfegruppen nichts bringen? Versteh ich nicht.
Zur Sache: Es gibt irgendeinen Verein, der Selbsthilfegruppen unterstützt, ich weiß nur nicht, wie der heißt; ich weiß auch nicht ganz genau, ob es den noch gibt, ich denke aber schon. So ganz schnell ergoogelt habe ich das selbsthilfe-forum.de, die eine kostenlose Internetpräsenz zur Verfügung stellen.
Viele Grüße
Simsy
Huhu Simsy!
Weil Du das an „meinen“ Artikelbaum drangehängt hast…ich hab nicht gemeint, dass eine Selbsthilfegruppe nichts bringt oder nichts wird. Ich meinte damit, dass die Art von „Gesuch“ in dieser Formulierung vermutlich genau das bringen wird, was sie letztendlich auch gebracht hat: die Leute glauben dem Ganzen nicht so recht.
Es ist zu sehr unschuldige Leute - böses Jugendamt. Da grübelt man einfach, warum das so ist. Und weil man nicht zu denen gehört, die per se jede staatliche Einrichtung als schlecht abtun, sucht man erstmal den Fehler bei den Familien.
Und da wollte ich mit meinem Posting ansetzen und dazu anregen, es eben anders zu formulieren, so dass nicht gleich Misstrauen aufkommt und eben nicht gesagt wird, dass die Leute schon (mit) selbst schuld sein werden.
Aber darum gings der Fragestellerin ja sowieso nicht, ist also zumindest von meiner Seite aus nur nochmal als Klarstellung gedacht
Nicht dass ich mich so unglücklich ausgedrückt habe, dass auch sie mich missverstanden hat.
Liebe Grüsse
Bine 
Hallo
Komisch, dass alle bezweifeln, dass diese Selbsthilfegruppe
was bringen kann. Sind das hier vielleicht alles Mitarbeiter
vom Jugendamt, die sich persönlich angegriffen fühlen?
Ich finde Deine Ironie, zB fehl am Platz… Zumal das Thema ist doch ernst und schlimm genug!
Und ich persönlich habe nur die allerbeste Meinung von den JA von den Orten wo ich lebe/gelebt habe.
Jugendämter haben teilweise sehr große Möglichkeiten, in eine
Familie einzugreifen, und diese Möglichkeiten werden natürlich
auch manchmal missbraucht, oder es wird fahrlässig damit
umgegangen.
Wie überall sonst, leider…
Wieso soll das denn nicht stimmen, was Bea
schreibt,
Ich habe noch kein einziges wort gelesen, aus dem daraus hervor geht, daß was sie sagt nicht stimmt. Bitte sei so nett und zeige mir ein Beispiel, wo jemand das sagt! Danke!
und wieso sollen Selbsthilfegruppen nichts bringen? Versteh ich
nicht.
Keine Ahnung wie weit du Dich mit dem Problem auskennst. Wie ich schon sagte, ich habe einen ganz schlimmen Fall sehr nahe miterlebt.
Meine Skepsis beruht darauf, daß ich nicht verstehe, was Betroffenen voneinander „gewinnen“ würden. Nehmen wir ein krasses Beispiel an: Das JA nimmt den Hugers die Tochter weg. Was sollen Betroffenen untereinander bewirken? Wofür ist eine Selbsthilfegruppe überhaupt hier notwendig? Das ist mir sehr schleierhaft, und daher meine Skepsis. Und alles andere bedarf sehr viel Geld (zB für Fachleute), sehr viel Zeit (um zB Gespräche zu führen, oder Therapien zu machen) und vorallem ein sehr, sehr dichtes Netzwerk (Was nutzt das Kieler JA den in Karlsruge lebenden Hugers? Oder eine Therapie in Passau, wenn die Betroffenen in Rostock leben?)
Zur Sache: Es gibt irgendeinen Verein, der Selbsthilfegruppen
unterstützt, ich weiß nur nicht, wie der heißt;
Dann hilft das auch nicht arg, fürchte ich…
ich weiß auch
nicht ganz genau, ob es den noch gibt, ich denke aber schon.
Na dann, erst Recht keine Hilfe!
So ganz schnell ergoogelt habe ich das selbsthilfe-forum.de,
die eine kostenlose Internetpräsenz zur Verfügung stellen.
Wie gesagt: Eine Selbsthilfegruppe sind mehrere Menschen, die gemeinsam ein Problem haben und diese ebenfalls zusammen lösen möchten. Und da hinkt es gewaltig in unserem Beispiel: Jeden Fall und jedes JA ist ganz unterschiedlich voneinander und mMn. kann man keineswegs „ein Problem“ nennen, allein weil die Umständen und Entschlüssen und die Menschen, die diese Entscheidung getroffen haben, ganz unterschiedlich sind. Aus diesem Grund kann man genauso wenig „gemeinsam das Problem lösen“.
Darüber hinaus, Menschen die so einen Schicksal mitmachen, haben -z.T. aufgrund dessen- solche Probleme und sorgen, daß ich sehr, sehr bezweifeln mag, daß sie sich einfach vor dem PC setzen, um andere Menschen in einer „verwandten“ Situation zu suchen. Ganz davon abgesehen, ob sie überhaupt wollen, ihren Fall bekannt zu machen, was mir auch sehr, sehr fragwürdig erscheint.
Wie gesagt, Leute zu helfen ist immer sehr gut. Aber wie jemand hier das genannt hat, hier haben wir keinen Feind. Ein Feind sind Sachen, Elemente, Krankheiten, Drogen, usw. gegen den man kämpfen will. In so einen Fall liegt das ganze woanders, nämlich, daß die Betroffenen, gegen eine Meinung sind, und die Konsequenzen davon nicht tragen wollen (zB weil sie das ungerecht finden). Aber das kann man, im Gegensatz zu zB Drogen, nicht verallgemeinen (will heissen: Kokain ist Kokain hier, in Burghausen, in Lübeck und auf die ganze Welt). Da kann man gemeinsam einen Front gegen den Mißbrauch gründen. Aber wenn einen Vater in Darmstadt das Sorgerecht entzogen wird, weil XY passiert ist, hat nichts aber auch gar nichts mit der „Inobhutnahme“ eines Kindes in Leipzig weil YX geschah. Und ich frage mich was diese Menschen gemeinsam zu besprechen hätten, was auch eine Hilfe wäre -Stichwort: SelbstHILFEgruppe.
Viele Grüße
Ja, Dir auch liebe Grüße und hoffe Du nimmst das mir nicht persönlich oder übel!
Helena
Wende Dich an NAKOS
Hallo Bea,
am besten helfen kann Dir bei Deinem Vorhaben sicher
NAKOS
Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung
und Unterstützung von Selbsthilfegruppen
Wilmersdorfer Str. 39
10627 Berlin
Tel.: 030 / 31 01 89 60
Fax: 030 / 31 01 89 70
Internet: http://www.nakos.de
Liebe Grüße
Stefanie
konnte leider nicht eher antworten,aber ich möchte mich -bin voll im Stress-trotzdem bei dir bedanken !! Liebe Grüße
ja-ich habe auch bei dem ein oder Anderen das Gefühl-da sitzt einer vom Jugendamt hinter,obwohl meine Anfrage ganz klar formuliert und lediglich von Beispielen untermalt wurde !!
Es gibt sie-die Fälle von Fehlentscheidung,Mobbing,Amtsmißbrauch,etc.und ich möchte sie aufdecken ! Ich möchte irgendwann bewirken,dass Kinder und ihre Eltern sich nicht der Behördenwillkür unterwerfen müssen,dass Hilfsangebote konkreter werden-und nur für diese Menschen möchte ich eine Selbsthilfegruppe gründen.Ich bin mir sicher,dass jemand,der etwas zu verbergen hat,sich für eine solche Gruppe nicht interessieren wird.
Der Fall Cornelia Haase ist doch ein Paradebeispiel dafür,wieviele Eltern im Stich gelassen werden,wenn die Behörden einmal zuschlagen !! Ich danke dir für deine Unterstützung-es geht hier nicht um Fallbeispiel-Interpretation,sondern um die Erkenntnis,dass Jugendämter auch Fehler machen können-aber dafür zumindest gerade stehen sollten-zum Wohle der Kinder. (Und Eltern !)
es wäre für mich schön,zu wissen,dass Menschen sich gegenseitig zuhören-ist das nichts ? Es soll nicht darum gehen,wem welche Schuld zugewiesen werden kann,sondern darum,dass Eltern,Müttern oder Vätern,Jugendlichen und Kindern zugehört wird ! Dass sie darüber sprechen können-ist das nichts ??
Es soll kein Krieg werden,es soll auch nicht unbedingt um „Lösungen“ gehen,sondern egal ob diesen Menschen Recht oder Unrecht geschehen ist,sie spüren können,dass es Anderen ähnlich gegangen ist.
Ein Austausch von Erfahrungen sozusagen. Und eine Art Selbsthilfe besteht darin,dass geschulte Anwälte,Psychologen und andere Adressen zur Verfügung stehen !
Eine Mutter die durch die Behörden total eingeschüchtert ist,ist mit Sicherheit dankbar,wenn ihr jemand zur Seite steht-darum geht es.
Ziel einer Selbsthilfegruppe ist nicht,jemanden zu untergraben,Rosenkrieg zu führen,sondern-wie du ja sagst-etwas zu bewirken-und jemanden gefunden zu haben,der genauso fühlt,wie einer selbst,der zuhört und da ist,wenn man ihn braucht-das ist doch die Wirkung !! Sich gegenseitig stützen u.s.w. das ist für mich das Ziel einer Selbsthilfegruppe-nichts Anderes !
Hi Bea
es wäre für mich schön,zu wissen,dass Menschen sich
gegenseitig zuhören-ist das nichts ?
Durchaus! Schau nur zB. hier dieses Forum! Allerdings glaube ich nicht, daß Du die seeliche und psychologische Lage der Menschen, die sich in einer solchen Situation befinden richtig kennst. Es ist aber nur meine ganz persönliche Meinung.
Es soll nicht darum
gehen,wem welche Schuld zugewiesen werden kann,
Darüber war bei mir nie die Rede!
sondern
darum,dass Eltern,Müttern oder Vätern,Jugendlichen und Kindern
zugehört wird ! Dass sie darüber sprechen können-ist das
nichts ??
s.o.
Es soll kein Krieg werden,es soll auch nicht unbedingt um
„Lösungen“ gehen,sondern egal ob diesen Menschen Recht oder
Unrecht geschehen ist,sie spüren können,dass es Anderen
ähnlich gegangen ist.
Ich kann mich nur wiederholen und behaupte, daß ich wirkllich sehr zweifle, daß einen Menschen, den so etwas widerfahren hat, darüber reden will. Und selbst wenn ja, weiß ich wirklich nicht wie es diesem Menschen damit geholfen ist…
Und eine Art
Selbsthilfe besteht darin,dass geschulte Anwälte,Psychologen
und andere Adressen zur Verfügung stehen !
Ganz genau das ist was ich schon mal hier erwähnt habe. Und wie ich sagte, es ist eine Frage des Geldes, der Zeit und der Erreichbarkeit. Ich glaube da fehlen einen privaten Menschen einfach den Mitteln…
Eine Mutter die durch die Behörden total eingeschüchtert
ist,ist mit Sicherheit dankbar,wenn ihr jemand zur Seite
steht-darum geht es.
Und stellt sich sofort der Frage ob sie das ins web stellen will und alles öffentlich machen…
Ziel einer Selbsthilfegruppe ist nicht,jemanden zu
untergraben,Rosenkrieg zu führen,sondern-wie du ja sagst-etwas
zu bewirken-und jemanden gefunden zu haben,der genauso
fühlt,wie einer selbst,der zuhört und da ist,wenn man ihn
braucht-das ist doch die Wirkung!!
Für mich den einzigen Grundstein dafür ist Vertrauen und echte Zuneigung. Und wie man an den Foren sieht (zB diesen hier) es gibt immer wieder Menschen die scheinen einfach auf einen Husten zu warten um sich auf derjenigen zu stürzen wie ein hungriges Tiger. Und das ist, in meinen Augen, ganz sicher nicht fördern, für niemand -schon gar nicht für jemand der wirklich in Nöten ist!
Sich gegenseitig stützen
u.s.w. das ist für mich das Ziel einer
Selbsthilfegruppe-nichts Anderes !
s.o.
Schöne Grüße,
Helena
PS. Wenn Du das machst, wünsche ich Dir, selbstverständlich viel Glück. Auch Dein Vorhaben und das Motiv dafür finde ich mehr als lobenswert. Doch genauso scheint mir wirklich nutzlos und sogar manchmal evtl nicht ohne zu sein!
du hast ganz und gar nicht unrecht und ich bin dir wirklich dankbar für deine Ehrlichkeit !! Auch wenn sie sich nicht gut anhört !!
Ich weiß aber,was du meinst !
Diese Gedanken sind mir wirklich auch ganz,ganz oft durch den Kopf gegangen-du hast auch recht damit,indem du mir vor Augen hälst,dass ich da ein schwieriges Thema anpacke.
Das Beispiel mit dem Husten finde ich wirklich passend-diese Erfahrung habe ich hier auch mehrfach gemacht !!
Okay-dieses Forum ist vielleicht ungünstig-das habe ich nicht bedacht-aber irgendwie muß ich doch mal einen Anfang machen,um Mißstände aufzudecken,oder ? Obwohl-ganz ehrlich-es geht mir nicht um Aufdecken und anklagen-ich möchte wirklich Menschen zusammen bringen,die das Gleiche erlebt haben und sich austauschen können !
Trotzdem danke für deine Anregung !!
Hi Bea,
du hast ganz und gar nicht unrecht und ich bin dir wirklich
dankbar für deine Ehrlichkeit !! Auch wenn sie sich nicht gut
anhört !! Ich weiß aber,was du meinst !
Danke, danke!
Diese Gedanken sind mir wirklich auch ganz,ganz oft durch den
Kopf gegangen-du hast auch recht damit,indem du mir vor Augen
hälst,dass ich da ein schwieriges Thema anpacke.
Gerade das kann man nicht oft genug betonen, mMn.
Das Beispiel mit dem Husten finde ich wirklich passend-diese
Erfahrung habe ich hier auch mehrfach gemacht !!
Hihihi. Und so wie ich es gehört habe, so geht es in den meisten Foren… Und hier ist alles „harmlos“ im Vergleich zu dem was du vorhast!
Okay-dieses Forum ist vielleicht ungünstig-das habe ich nicht
bedacht-
Finde ich nicht. Schließlich hast Du viele Anregungen bekommen. Und wenn jemand wie ein Tiger sich auf Dich stürzt, dann schüttele ihn mal weg! ;o))
aber irgendwie muß ich doch mal einen Anfang machen,um
Mißstände aufzudecken,oder ?
Ja, klar! Eindeutig! Aber ob das den guten Ansatz ist???..
Obwohl-ganz ehrlich-es geht mir
nicht um Aufdecken und anklagen-ich möchte wirklich Menschen
zusammen bringen,die das Gleiche erlebt haben und sich
austauschen können !
Aber dann geht es nicht um Dich, sondern darum ob diese Menschen diese selbstlose HIlfe von Dir auch annehmen wollen. Wie ich schon sagte, bin ich da sehr skeptisch…
Trotzdem danke für deine Anregung !!
Nichts zu danken! Es ist nur meine ganz persönliche und ehrliche Meinung. Aber ich kriege das Gefühl nicht los, daß Du es evtl nicht weiß worauf Du Dich einläßt und was alles auf Dich zukommt.
Wie auch immer, wünsche ich Dir viel, viel Erfolg und alles Gute,
Helena
Hallo
Komisch, dass alle bezweifeln, dass diese Selbsthilfegruppe
was bringen kann. Sind das hier vielleicht alles Mitarbeiter
vom Jugendamt, die sich persönlich angegriffen fühlen?Ich finde Deine Ironie, zB fehl am Platz… Zumal das Thema
ist doch ernst und schlimm genug!
Ich finde das nicht so ironisch. Das könnte ja immerhin sein, dass hier auch Mitarbeiter oder deren Angehörige oder Freunde mitschreiben, und die meinen, das Jugendamt auf jeden Fall verteidigen zu müssen. Es hat mich extrem irritiert, dass von 3 oder mehr Beiträgen alle erstmal per se eher davon ausgegangen sind, dass das Jugendamt wohl höchstwahrscheinlich richtig gehandelt hat.
Ich habe noch kein einziges wort gelesen, aus dem daraus
hervor geht, daß was sie sagt nicht stimmt. Bitte sei so nett
und zeige mir ein Beispiel, wo jemand das sagt! Danke!
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/www/service.fpl?..
Speziell dieser Satz: „Ich bin persönlich etwas skeptisch, ob dieser Fall wirklich der Realität entspricht.“
und die (deine) Antwort darauf:
"
Ich muss zugeben, dieser Fall irritiert mich arg.
Mir geht es auch so, denn…
warum kommt überhaupt das JA zu Besuch??"
Meine Skepsis beruht darauf, daß ich nicht verstehe, was
Betroffenen voneinander „gewinnen“ würden. Nehmen wir ein
krasses Beispiel an: Das JA nimmt den Hugers die Tochter weg.
Was sollen Betroffenen untereinander bewirken? Wofür ist eine
Selbsthilfegruppe überhaupt hier notwendig?
Wofür alle anderen Selbsthilfegruppen auch notwendig sind: Zum Austausch, zur Erfahrung, dass man nicht der einzigste auf der Welt ist, dem sowas passiert, zum gegenseitigen Unterstützen und Tipps geben.
Viele Grüße
Simsy
Huhu
Weil Du das an „meinen“ Artikelbaum drangehängt hast…
Ich wollte mich eigentlich nur an Beas Posting dranhängen, weil ich keinen speziell ansprechen wollte. Mich hatte es nur sehr irritiert, dass alle Antworten so negativ klangen.
Viele Grüße
Simsy