Ich denke darüber nach, das Gerät über einen Generator zu betreiben, was muss beachtet werden?
Würde ja gerne das Teil über Hausstrom betreiben, aber 16A Sicherung killt der ohne Probleme.
Angaben zum Generatorbetrieb stehen drin, nur Generatoren haben auch nur Schukodosen/CEE-Dosen und keine Möglichkeit zum Festanschluss von Kabeln.
Und 9 kVA bei nur 230 V kann man da meist nie abgreifen, weil man dreiphasig arbeitet und so die Last verteilt.
was hier aber nichts nutzt.
Dann müsste man ja einen Generator mit gut 30 kVA nehmen,dann könnte man eine Phase mit ca. 9 kVA bei 230 V abgreifen. Wenn der ein Klemmenbrett hat.
Ich weiß nicht,wer so ein Gerät für welchen Kundenkreis anbietet ! Womöglich stört es beim Betrieb die ganze Nachbarschaft mit Funkstörungen !
Frage einen Elektriker,ob er dir einen Sicherungsabgang und eine Steckverbindung schaffen kann.
Ich lese da nirgends raus, wie hoch der Primärstrom und die notwendige Sicherung ist. Das Angebot ist eine Frechheit, das Gerät kann an normalen Stromanschlüssen nicht betrieben werden.
Frage einen Elektriker,ob er dir einen Sicherungsabgang und
eine Steckverbindung schaffen kann.
Ein einphasiger Anschluß von 9kVA? Das EVU würde mich interessieren, was DEN Anschluß genehmigt.
Auch wenn mich die Elektirker-Gilde vermutlich standrechtlich erschießen will…
Würde ja gerne das Teil über Hausstrom betreiben, aber 16A
Sicherung killt der ohne Probleme.
Nein, wird er nicht.
Schlimmstenfalls wird er den 16A Sicherung Leitungschutzschalter zum Auslösen bewegen. Aber gekillt wird dabei nichts, denn das ist der Job von dem Ding. Nicht anders, als wenn du sonst irgendwo einen Kurzschluß produzierst.
Also Mut zur Lücke, Stecker rein und losgelegt.
Und ich bin fast überzeugt, das gar nicht passieren wird - also, das du ganz normal damit arbeiten kannst. Die Leistungsaufnahme moderner Schweißinverter ist extrem niedrig (ich hab am Anfang auch massive Bedenken gehabt, als ich den Schukostecker gesehen hab…)
Unsere Maschinebauer haben was ähnliches (okay, Profiklasse, fünfacher Preis, Schweißströme bis 160A), die braten damit 12 mm „Bleche“ (die nennen das wirklich so!) zusammen. Die Ampere-Angaben beziehen sich auf den Schweißstrom, da liegen aber nur eine handvoll Volt an. Und sobald der Plasmabogen steht, wird eh gepulst. Ich hab schon gesehen, wie die zwei von den Dingern am gleichen Stromkreis betrieben haben (auch nur 16 A). Die 39A in der Anleitung halte ich für einen Übersetzungs-Patzer.
Einzige Sicherheitsregel (die auch penibel befolgt wird): Wenn son Ding an einer Kabeltrommel benutzt wird, dann muss die vollständig abgewickelt werden, und das überschüssige Kabel in großzügigen Schleifen auf dem Boden ausgelegt werden. Kann sonst zu heiß werden.
Versuchs einfach. Wenn’s wider Erwarten den LS raushaut, abziehen und zurückschicken - und den LS wieder einschalten, dem sollte das nicht schaden.
Das Gerät hat ja wohl nicht mal einen Schukostecker. Ein loses Kabelende.
Es ist Nennstrom 39 A angegeben ! Gemeint natürlich aus dem 230 V Netz, an einer Phase. Völlig untypisch für deutsche, ja europäische Verhältnisse. Da wäre Drehstromanschluss noch eher einsetzbar als so ein starker Einphasenanschluss.
Den man ja nicht mal über weitere Strecken mit Verlängerungen transportieren kann.
Plasmaschneider müsste direkt unter der E-Verteilung stehen.
Für Hobbyzwecke auch völlig untypisch und anwendungsfremd.
Da löst jede 16 A(auch Kl. C oder D) mehr oder weniger sofort aus, da kann man den schwächsten Strom einstellen für Konservendosenblech.
Was ist denn eine Nulllast-Netzspannung? Leerlaufspannung? Sind 200V Leerlaufspannung an solchen Geräten üblich? Das hieße ja Arbeiten an unter Spannung stehenden Teilen.
Es ist 39 A Nennstrom an 230 V angeführt.
Und eine untypische 30 A Sicherung träge .
In Amerika gibt es 30A-Sicherungen. Ja aber was heißt 39A Nennstrom und 30A Sicherung? Seit wann ist eine Absicherung niedriger als der Nennstrom? Ist mit 39A etwa der maximale Strom, incl. Anlaufstrom gemeint?
Sicher, einphasig ist das alles andere als üblich, jedenfalls
in Europa.
In den Bildern der Anleitung ist kein Anzeichen eines Typenschildes oder gar CE-Zeichens. Aber das ist bestimmt nur nicht abgebildet. Muß ja vorhanden sein.
Das Gerät hat ja wohl nicht mal einen Schukostecker. Ein loses Kabelende.
Ehrlich gesagt kann ich das dem Ursprungsposting so nicht entnehmen.
Es ist Nennstrom 39 A angegeben ! Gemeint natürlich aus dem 230 V Netz, an einer Phase. Völlig untypisch für deutsche, ja europäische Verhältnisse.
Ja, eben!
Gibt’s sowas überhaupt irgendwo in der Welt?
Ich meine, um 230V/39 A auf zwei Adern zu übertragen - wie dick müsste denn denn die Verkabelung sein? 10 mm2? Und wie würden passende Steckdosen aussehen?
Und zuletzt: Wofür sollte das nötig sein?
Es gibt Dutzende, wenn nicht hunderte mehr oder weniger vergleichbare Geräte zum Plasmaschneiden von „Blechen“ bis 8, 10 oder 12 mm - und die kommen überwiegend mit Schukostecker daher… kommen also offensichtlich mit 16 A locker aus.
Wofür sollte dieses spezielle Gerät die zweieinhalbfache Leistungsaufnahme brauchen?
Da löst jede 16 A(auch Kl. C oder D) mehr oder weniger sofort aus,
Korrekt.
Aber sie geht dabei nicht kaputt - darum meine Anregung „Versuch macht kluch“.
Ich meine, um 230V/39 A auf zwei Adern zu übertragen - wie dick müsste denn denn die Verkabelung sein? 10 mm2? Und wie würden passende Steckdosen aussehen?
Das Gerät hat ja wohl nicht mal einen Schukostecker. Ein loses Kabelende.
Gemerkt?
Eigentlich sollte sich doch anhand der Dicke des Kabelendes die Stromaufnahme abschätzen lassen. Wenn’s ne haushaltsübliche Dicke ist (wovon ich ausgehe), dann isses definitiv nicht für 39A ausgelegt…
manchmal steht man echt auf dem (Energie-)Schlauch ;D