Hallo,
kann mir jemand sagen, wie ich meine eigenen Platine ätzen kann und was ich dazu brauche und wieviel es kostet?
mfg
Doran
Hallo,
kann mir jemand sagen, wie ich meine eigenen Platine ätzen kann und was ich dazu brauche und wieviel es kostet?
mfg
Doran
Hallo Doran,
kann mir jemand sagen, wie ich meine eigenen Platine ätzen
kann und was ich dazu brauche und wieviel es kostet?
Leider kann ich Dir erstmal nur eine oberflächliche Antwort geben.
Es ist nicht teuer.
Du brauchst Kupferplatinen, vollflächig.
Dann eine säurebeständige Wanne und Ätzmaterial.
Die Vorgehensweise sind unterschiedlich. Du kannst die Stellen, die stehen bleiben sollen, also die Leiterbahnen, Lötstützpunkte etc., mit säurefesten Filzstiften Klebesymbolen oder… abdecken.
Es gibt auch photoempfindliche Platinen, das legt Du das Layout auf die Platine und belichtest alles mit einer UV-Lampe.
Anschließen wird in beiden Fällen geätzt und dann gwässert.
Es sollte eigentlich jeder Elektronik-Laden Anleitungen und das Material haben.
Schau mal in ältere Ausgaben von Elektor da waren immer Layouts abgedruckt, schätze so 70er Jahre, ich habe jetzt leider keine zur Hand. Da war das Selbermachen häufig.
Achja, auf die Umgebung und die Kleidung achten, es kann „sehr schöne“ Spuren geben.
HTH
Gruß Volker
Hallo Doran,
kann mir jemand sagen, wie ich meine eigenen Platine ätzen
kann und was ich dazu brauche und wieviel es kostet?
z.B. (war der erste Eintrag bei Google):
http://www.electronicsplanet.ch/Praxis/aetzen/aetzen…
Die ganze Liste:
http://www.google.ch/search?sourceid=navclient&hl=de…
MfG Peter(TOO)
Hallo Doran,
kann mir jemand sagen, wie ich meine eigenen Platine ätzen
kann und was ich dazu brauche und wieviel es kostet?Leider kann ich Dir erstmal nur eine oberflächliche Antwort
geben.Es ist nicht teuer.
Du brauchst Kupferplatinen, vollflächig.Dann eine säurebeständige Wanne und Ätzmaterial.
Die Vorgehensweise sind unterschiedlich. Du kannst die
Stellen, die stehen bleiben sollen, also die Leiterbahnen,
Lötstützpunkte etc., mit säurefesten Filzstiften Klebesymbolen
oder… abdecken.Es gibt auch photoempfindliche Platinen, das legt Du das
Layout auf die Platine und belichtest alles mit einer
UV-Lampe.Anschließen wird in beiden Fällen geätzt und dann gwässert.
Es sollte eigentlich jeder Elektronik-Laden Anleitungen und
das Material haben.Schau mal in ältere Ausgaben von Elektor da waren immer
Layouts abgedruckt, schätze so 70er Jahre, ich habe jetzt
leider keine zur Hand. Da war das Selbermachen häufig.
Bis in die 1990er Jahre gab es Platinenlayouts auch im ELV Journal. Ob es die Zeitung heute noch mit Layouts gibt kann ich nicht sagen.
http://www.elv.de
Achja, auf die Umgebung und die Kleidung achten, es kann „sehr
schöne“ Spuren geben.
Kunstoffpinzette nicht vergessen!!! Nich mitte Finga inne Lösung packen!
HTH
Gruß Volker
Vielleicht noch in eine Aquariumheizung investieren. Damit kann man die Ätzlösung erwärmen - so geht der Vorgang schneller!
Wenn Du die Platinen via Film belichten möchtest - eine dicke Glasscheibe die man, wenn nötig an den Rändern beschweren kann. Ich habe immer mit einer Nitraphotlampe belichtet. Bei der Belichtung mit Film solltest Du der Einfachheit halber gleich positiv beschichtete Platinen nehmen sonst muss Du sie z.B. mit Positiv 20 behandeln. Kunststoffwannen gibt es auch im Laden f. Film- und Fotozubehör - sind evtl. günstiger?!
Hallo,
kann mir jemand sagen, wie ich meine eigenen Platine ätzen
kann und was ich dazu brauche und wieviel es kostet?
erzähle mal, was DSu machen willst.
Es hängt sehr stark von der Aufgabenstellung ab, wie man seine
Schaltung umsetzt.
Wenn es nur einzelne Muster sind, lohnt sich Ätzen kaum.
Da ist man schneller, indem man es auf Lochrasterplatinen
verdrahtet.
Wenn es mehrere sein sollen und eine gewisse Qualität und
Zuverlässigkeit gefragt ist oder evtl. auch SMD-BE benutzt
werden sollen, dann lohnt es sich evtl. eine Leiterplatte
professionell herstellen zu lassen. Kostet bei kleiner Größe und
max. 2 Layern mit Durchkont. so ca. 120…150€ für einen Auftrag.
Hier ein paar Beispiele für selbstgebastelte Schaltungen.
http://img149.imageshack.us/my.php?image=motorsteuer…
oder eine alte Variante:
http://img101.imageshack.us/my.php?image=innenklnx1.jpg
http://img243.imageshack.us/my.php?image=rueckseitek…
Der linke Teil ist aber auch geätzt.
http://img511.imageshack.us/my.php?image=detailklaa9…
Dazu habe ich damals einen Leiterplattenabdecklack verwendet.
Damit man den farblosen Lack besser sieht, ist er mit roter
Tinte eingefärbt.
Den Lack habe ich mit einer Kanüle von Hand aufgezeichnet.
Damals (mitte 80iger Jahre) war’s mit PC und drucken noch
nicht soweit :-0).
Ansonsten wurden Layouts auf Millimeterpapier mit Buntstiften
gezeichnet (jeder Layer eine Farbe). Dann wurde das Layout auf
die kupferkaschierte Material gelegt und alle Löcher durch das
Papier mit Reiznadel angekörnt.
Heute kann man natürlich mit dem PC entwerfen und drucken.
Das Layout haben wir dann meist von Hand mit obigen genannten
Lack aufgezeichnet. Das bringt im Gegensatz zu einigen anderen
Verfahren sehr gute Ätzergebnisse, weil der Lack sehr zuverlässig
abdeckt.
Geätzt habe ich das Zeugs mit Eisen-III-Clorid. Da gibts heute
anderes Zeug, was etwas ökologischer ist.
Gruß Uwi
Wenn es mehrere sein sollen und eine gewisse Qualität und
Zuverlässigkeit gefragt ist oder evtl. auch SMD-BE benutzt
werden sollen, dann lohnt es sich evtl. eine Leiterplatte
professionell herstellen zu lassen. Kostet bei kleiner Größe
und
max. 2 Layern mit Durchkont. so ca. 120…150€ für einen
Auftrag.
Hallo Uwi,
dafür kriegst du heute schon einen 4Lagen-Multilayer. 2seitig kostet ein Einzel-Stück erheblich unter 100 EUR, professionelle Unterlagen vorausgesetzt (Gerbercode). Siehe z.B. www.multipcb.de, es gibt auch andere.
Gruss Reinhard
Hallo,
ich war eigentlich nicht von einer einzigen LP ausgegangen,
sondern eher von 3…5 Stück.
Dafür gibt es wohl auch günstige Angebote.
Gruß Uwi
Wenn es mehrere sein sollen und eine gewisse Qualität und
Zuverlässigkeit gefragt ist oder evtl. auch SMD-BE benutzt
werden sollen, dann lohnt es sich evtl. eine Leiterplatte
professionell herstellen zu lassen. Kostet bei kleiner Größe
und
max. 2 Layern mit Durchkont. so ca. 120…150€ für einen
Auftrag.
dafür kriegst du heute schon einen 4Lagen-Multilayer. 2seitig
kostet ein Einzel-Stück erheblich unter 100 EUR,
professionelle Unterlagen vorausgesetzt (Gerbercode). Siehe
z.B. www.multipcb.de, es gibt auch andere.
Hallo Doran,
ich habe es früher so gemacht und mache es auch heute noch so.
Hole dir aus der Apotheke Eisen3Clorid,gibt es flüssig und im festem
Zustand.Die Kupferplatine habe ich vorher mit einem Scheuermittel gereinigt, trocknen lassen, nicht mehr mit den bloßen Händen berühren und anschließend mit Nitrolack gestrichen.Mit einem Nagel habe ich dann den Lack weggekratzt und so die Leiterbahnen nachgezeichnet.
Du mußt darauf achten das der Lack auch richtig weggekratzt ist, denn überall wo der Lack noch drauf ist wird er nicht weggeätz.
Dann schmeist Du die Platine in das flüssige Clorid und ätzt das Kupfer raus,anschließen mit Wasser gut abspülen und die Platine mit Nitroverdünner reinigen.Dieses Verfahren habe ich sogar mit Platinen bis zu 30 X 30cm und anschlüssen für etliche Schaltkreise gemacht, dauert halt dann eben länger.
Viel Spasss
Ich glaube hier ist bisher jeder vom Ätzen aus Spaß an der Freude ausgegangen und nicht von Multilayerplatinen!
Vergessen wurde bisher zu sagen, das wenn man Fotokaschierte Platinen belichtet diese nach dem belichten auch entwickelt werden müssen!
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Hi
das ist doch bitte in Zeiten von Filmbelichtungen von Dateien nicht nötig… mit dem Nagel kratzen…
)
HH
Hi
das ist doch bitte in Zeiten von Filmbelichtungen von Dateien
nicht nötig… mit dem Nagel kratzen…)
HH
Das kann ich mir bei einem Format von 30x30cm auch nicht vorstellen. Weder kratzen noch Abreibesymbole. Selbst bei einer Netzteilplatine mit dicken Leiterbahnen. Er soll einfach mal mit fertigen Layouten aus der Elektor oder ELV anfangen. Dann kann man sich auf doppelseitig steigern. Über erstellen via Film kann er sich - wenn er Spaß daran gefunden hat danach Gedanken machen.
HC
Ich glaube hier ist bisher jeder vom Ätzen aus Spaß an der
Freude ausgegangen und nicht von Multilayerplatinen!
Vergessen wurde bisher zu sagen, das wenn man Fotokaschierte
Platinen belichtet diese nach dem belichten auch entwickelt
werden müssen!
Hallo,
bei SMD-ICs mit 0.5 mm Beinchen-Abstand macht mir eine einwandfreie professionelle Platine mit Heissluftverzinnung, Lötstoplack und Bestückungsdruck durchaus mehr Spass und Freude als roh geätzte zweiseitige Kupferplatinen ohne alles - löt da mal ein 100poliges QFP drauf. Von den Durchkontaktierungen mal ganz abgesehen. Viele moderne Bauteile gibt es nur noch in SMD, und nicht jeder will sich ausschliesslich mit NE555 u.ä. beschäftigen.
Was noch garnicht erwähnt wurde: die Einleitung von Kupfer ins Abwasser ist schlichtweg verboten (um genau zu sein, weniger als 1 mg/l, aber in Ätzlösungen ist 10000 mal mehr drin). Schon deswegen würde ich die Selbstherstellung nicht mehr propagieren: ein eifriger Amateur schickt möglicherweise mehr für die dortigen Bakterien giftiges Kupfer in die Abwasseranlage als eine moderne Leiterplattenfabrik.
Gruss Reinhard
Was noch garnicht erwähnt wurde: die Einleitung von Kupfer ins
Abwasser ist schlichtweg verboten (um genau zu sein, weniger
als 1 mg/l, aber in Ätzlösungen ist 10000 mal mehr drin).
Ich habe meine Ätzlösungen immer zum Wertstoffhof gebracht! Wer bitte schön kippt Ätzlösungen in den Ausguss?
Schon deswegen würde ich die Selbstherstellung nicht mehr
propagieren: ein eifriger Amateur schickt möglicherweise mehr
für die dortigen Bakterien giftiges Kupfer in die
Abwasseranlage als eine moderne Leiterplattenfabrik.Gruss Reinhard