Platinen herstellen

Hallo Experten.

Ich fang mal an:
Ich habe eine Komplette Anlage zum Platinen herstellen von meinem Onkel geerbt. (Belichter,Ätzanlage,Entwicklungsstation, CNC Bohrmaschine usw)

Nun wollte ich mich mal ranmachen, und eine Testplatine herstellen. Ich dachte mir, so schwer kann es ja nicht sein, habe das bei meinem Onkel ja manchmal gesehen. Aber leider nicht richtig zugeguckt.

Mein Problem nun.

Also ich habe ein Layout ausgedruckt, eine Platine mit verschiedenen Belichtungszeiten belichtet, aber Wenn ich die Platine in den Entwickler gebe, Löst sich eine Dunkele schicht von der Platine,die den genauen Umriss der Leiterbahnen haben, aber danach löst sich der komplette photolack von der Platine. Ich habe nun wirklich keine arnung mehr was ich falsch mache. Wie man merkt habe ich auch nicht sehr viel arnung von der ganzen materie. Aber ich wäre für ein paar Tipps echt dankbar.

mfg

Wenn ich die Platine in den Entwickler gebe, Löst sich eine Dunkele schicht
von der Platine,die den genauen Umriss der Leiterbahnen haben,
aber danach löst sich der komplette photolack von der Platine.

Ich habe nun wirklich keine ahnung mehr was ich falsch mache.

Hast du den Photolack vor dem Belichten in einem Ofen lichtgeschützt getrocknet?

Nein das habe ich nicht. Vieleicht habe ich ja nun schon den Fehler gefunden.

Also Trocknen aber vorher den Schutz entfernen?

Erkenne ich das, das der Fotolack trocken ist? oder gibt es da einen Richtwert?

mfg

Hallo Fragewurm,

Nein das habe ich nicht. Vieleicht habe ich ja nun schon den
Fehler gefunden.

Also Trocknen aber vorher den Schutz entfernen?

Hast du die Platten überhaupt selber beschichtet oder beschichtete gekauft?

MfG Peter(TOO)

Hallo Fragewurm,

Also ich habe ein Layout ausgedruckt, eine Platine mit
verschiedenen Belichtungszeiten belichtet, aber Wenn ich die
Platine in den Entwickler gebe, Löst sich eine Dunkele schicht
von der Platine,die den genauen Umriss der Leiterbahnen haben,
aber danach löst sich der komplette photolack von der Platine.

Normalerweise wird beim Positivverfahren 1%tige Natronlauge als Entwickler verwendet.

Dein Verhalten sieht für mich nach einer zu hohen Konzentration des Entwicklers aus.

Das Problem hatte ich auch mal, ich habe aber 25 Jahre selber keine LPs mehr geätzt. Früher war es noch üblich Leiterplatten für Prototypen selber um Labor zu fertigen, später wurden die LPs dann zu komplex um sie selber zu fertigen.

MfG Peter(TOO)

Okay erstmal danke für die Antworten.

Ich habe Fotobeschichtete Platinen gekauft.

das mit der Konzentration, kann gut sein da ich nicht genau abmessen konnte.

Okay dann habe ich ja schon 2 Tipps und damit probiere ich es dann nochmal …

danke schonmal =)

Hallo Peter,

auch bei mir ist es lange her, Platinen selber geätzt zu haben. Aber dafür jede Woche eine Musterserie.

Dein Verhalten sieht für mich nach einer zu hohen
Konzentration des Entwicklers aus.

Nein, denn beim Entwickeln „sieht man zu“ und nimmt dann die Platinen frühzeitig raus. Schlechte Stellen rieb man mit dem Finger nach.

Das Problem hatte ich auch mal, ich habe aber 25 Jahre selber
keine LPs mehr geätzt. Früher war es noch üblich Leiterplatten
für Prototypen selber um Labor zu fertigen, später wurden die
LPs dann zu komplex um sie selber zu fertigen.

Schönen Gruß
Termid

P.S. Schön, dass du wieder dabei sein kannst.

Hallo,

mit fertig gekauften Platten habe ich leider keine Erfahrung.

Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass sie nicht bereits getrocknet sind. Wie soll sonst die Schutzfolie funktionieren ohne die Beschichtung mit abzureißen?

Eventuell hast du Platinen aus dem Fundus deines Onkels verwendet, und die waren einfach zu alt?

Schönen Gruß
Termid