Platte laesst sich nicht formatieren

Hallo Leute, ich hoffe, es gibt hier auch welche, die keine Linux-Aversion haben.

Ich habe Probleme mit meiner Festplatte Samsung SV1203N:

Das Herstellungsdatum der Platte scheint 2003.09 zu sein.
Weitere Daten des Labels:
P/N: 0653J1FW926320; S/N: SO1CJ1OW993371 (O oder 0?)
LBA 234,493,056 120.0 BG VELOCE Rev.A

  1. die Platte wird vom Bios erkannt, aber mit falschem Identifier (nicht die aufgedruckte Bezeichnung

  2. sie hat die geforderte Kapazität (soweit ich das beurteilen kann)

  3. wenn ich sie unter Linux mit dem Partitionierer bearbeite (ganze Platte ext3), kommt erst zum Ende der Formatierung eine Fehlermeldung, die aber nichts aussagt. Im Endeffekt ist die Partition zwar angelegt, aber nicht formatiert!
    Eine Formatierung auf der Kommandozeile mit ‚mkfs.ext3‘ läuft ohne Fehlermeldung durch, aber die Platte kann danach nicht eingebunden werden (‚mount error … missing file system‘ oder so).
    Ob ich das unter Suse 10.3 oder Ubuntu 8.04 mache, ist egal!

  4. ein anschließendes ‚sfdisk‘ sagt, daß die Partion nicht da beginnt/endet, wo sie sollte.
    „Partition 1 does not end on cylinder boundary“

  5. verschiedene Diagnose-Tools von Samsung, die *nur* für Samsung-Platten vorgesehen sind, starten nicht, weil sie Platte nicht als Samsung-Platte erkennen.

  6. ein ‚Drive Fitness Test‘ (Programm von IBM für alle(?) Platten läuft ohne Fehler durch, auch im intensiven Modus.

Die neueren Ausgaben von ‚fdisk‘, ‚sfdisk‘ und ‚hdparm‘ habe ich im Moment nicht parat, weil die Platte momentan nicht bei mir ist (Versuch einer Reklamation).

Fragen:

Kann ich als Anwender der Platte beibringen, daß sie eine Samsung-Platte ist?
Ziel: Low-Level-Format, damit wieder einsetzbar

Was gibt es eventuell noch an Test-Methoden und -Programmen?

Moien

  1. die Platte wird vom Bios erkannt, aber mit falschem
    Identifier (nicht die aufgedruckte Bezeichnung

An diesem Punkt würde ich (nach Überprüfung der Kabel und einem Versuch in einem anderen Rechner) sie ausbauen und einschicken/wegschmeissen.

Eine Formatierung auf der Kommandozeile mit ‚mkfs.ext3‘ läuft
ohne Fehlermeldung durch

Mach das gleiche nochmal, aber mit dem Parameter „-c“. Behalte dabei die Ausgaben von dmesg im Auge. Und mach Kaffe, das dauert.

  1. ein anschließendes ‚sfdisk‘ sagt, daß die Partion nicht da
    beginnt/endet, wo sie sollte.
    „Partition 1 does not end on cylinder boundary“

Das sagt sfdisk öfter. Meistens liegt es wirklich an der Partitionstabelle. Aber sfdisk kontrolliert strenger als es eigentlich nötig ist und solange kein Windows die Partition mounten soll ist das unkritisch. Eine saubere Partitionstabelle kann aber nicht schaden…

  1. verschiedene Diagnose-Tools von Samsung, die *nur* für
    Samsung-Platten vorgesehen sind, starten nicht, weil sie
    Platte nicht als Samsung-Platte erkennen.

Hier würde ich zum 2. Mal an einschicken/wegschmeissen denken. Und zwar sehr nachdrücklich.

  1. ein ‚Drive Fitness Test‘ (Programm von IBM für alle(?)
    Platten läuft ohne Fehler durch, auch im intensiven Modus.

Das läst die genormten SMART-Tests laufen. Das Programm smartctl aus dem Package smartmontools macht genau das gleiche und gibt etwas mehr Informationen preis. Und es ist oft vorinstalliert.

Kann ich als Anwender der Platte beibringen, daß sie eine
Samsung-Platte ist?

Nein. Der Name der Platte ist in der Firmware hinterlegt. Und Firmwareupdates bei Platten sind sehr selten (grosse Ausnahme waren die Deathstars von IBM) und i.d.R. für den Endanwender nicht verfügbar.

Ziel: Low-Level-Format, damit wieder einsetzbar

Das „Low-Level Format“ hat in den letzten 15 Jahren eine andere Bedeutung bekommen. Es ist nicht mehr das all-heil Mittel das es mal war und hilft eher selten.

cu