Platten platgemacht

hallo,
habe gehört das irgendwelche Trojaner die eigene Normalcomputer-Festplatte mit einem unbekannten Password dichtmachen könnten.

-wie schnell kommt sowas rein und wie kommt der Computernutzer wieder an seine Daten?
danke
Friedrich
PS:http://www.zdnet.de/downloads/weekly/1/week35.gif

Hallo !

-wie schnell kommt sowas rein und wie kommt der Computernutzer
wieder an seine Daten?

Hast du deinen Rechner nicht abgedichtet? Sonst haste schneller einen wie dir lieb ist :wink:

PS:http://www.zdnet.de/downloads/weekly/1/week35.gif

Bilder und Videos werden etwas weiter unter Vergnügen ausgestellt:wink:

FG I.

Hi Friedrich

habe gehört das irgendwelche Trojaner die eigene
Normalcomputer-Festplatte mit einem unbekannten Password
dichtmachen könnten.

ja, durchaus möglich

-wie schnell kommt sowas rein und wie kommt der Computernutzer
wieder an seine Daten?

das kommt drauf an, wie gut der PC abgesichert ist.
Wenn du die 10 goldene Regeln befolgst, ist es ziemlich schwierig.
http://www.comsafe.de/regeln.html
Trotzdem gibt es keine 100%ige Sicherheit.
Ergo: Backup deiner Daten ist trotzdem angebracht.
Ein Windows-Password, auch wenn es von einem Trojaner generiert wird, ist schnell geknackt. Eine Linux-Life-CD zB schert sich nicht um Windows-Passwörter und -zugriffsrechte.

PS:http://www.zdnet.de/downloads/weekly/1/week35.gif

das hättest du dir sparen können

Gruss
ExNicki

habe gehört das irgendwelche Trojaner die eigene
Normalcomputer-Festplatte mit einem unbekannten Password
dichtmachen könnten.

-wie schnell kommt sowas rein und wie kommt der Computernutzer
wieder an seine Daten?

Da gibt’s verschiedene Möglichkeiten. Zum einen könnte bei ATA (IDE und Serial ATA) ein Passwortschutz auf die Platte gesetzt werden (http://www.heise.de/security/news/meldung/58166). Hierfür braucht man üblicherweise BIOS-Zugriff, der aber auch bei bereits geladenem Betriebssystem möglich ist. Dieser Schutz lässt sich nur noch von auf Datenrettung spezialisierten Unternehmen gegen teuer Geld aufheben.

Einfacher ist es, einzelne Dateien oder Verzeichnisse zu verschlüsseln (http://www.heise.de/security/news/meldung/70923). Auch hier könnte ein Datenrettungsunternehmen, oder auch entspr. Software noch helfen, da die unverschlüsselten Originale nicht zwingend überschrieben werden. Macht der Schädling seine Sache aber gut, und schreddert er die als freigegeben markierten Bereiche auf der Festplatte, gibt es keine reelle Chance mehr, die Dateien ohne Hilfe des Schädlingsautors jemals wieder zu entschlüsseln.

Sich einen solchen Schädling einzufangen, ist wirklich kein Problem, das haben schon viele Tausende, selbst unbedarfte Computernutzer geschafft.

Gruss
Schorsch