PLEASE HELP! Bewerbung

1). Wie kann man d. Abbruch des BWL Studiums positiv umschreiben?
2). Gehaltsvorstellung als Berufsanfänger (Sachbearbeiter im Rechnungswesen)?

Herzlichen Dank!

BITTE! KORREKTURLESEN!!!:

Sehr geehrte Frau XY,

wie mir durch Ihre Stellenausschreibung auf der Homepage www.xy.de bekannt wurde, stellen Sie Debitorenbuchhalterin ein. Ich suche ein neues, anspruchsvolleres Aufgabenfeld und bewerbe mich daher
um diese Position.

Meine Berufsausbildung zur Industriekauffrau habe ich bei einem mittelständischen Unternehmen „XY“ in XY absolviert. Während meiner Ausbildungszeit habe ich unterschiedliche Abteilungen sowie abwechslungsreiche Arbeitsabläufe in den einzelnen Schnittstellen kennen gelernt.

Ich bin mit vielen anfallenden kaufmännischen Tätigkeiten vertraut und arbeitete selbständig in mehreren Bereichen als Bürokauffrau. Ich lege einen hohen Wert auf die Erweiterung meiner Berufskenntnisse und möchte mich durch meine Lernbereitschaft weiterentwickeln. Aus diesem Grund nehme ich derzeit an einer Weiterbildung im Modularen kaufmännischen Bildungscenter XY in XY teil und stehe Ihnen ab (Datum) zur Verfügung.

Der umrissene Aufgabenbereich hat mich sehr angesprochen und entspricht auch meinen aktuellen Fortbildungsseminars. Ich habe umfangreiche und sichere Kenntnisse im Umgang mit MS-Office und modernen Kommunikationsmitteln. Zudem arbeite ich zügig, bin belastbar und besitze ein gutes Zahlenverständnis.

Ich möchte gerne die Stelle als Debitorenbuchhalterin in Ihrem Unternehmen besetzen, weil ich es mir sehr abwechslungsreich vorstelle, wobei mir ebenso die hohen Anforderungen bewusst sind. Daher würde ich, als engagierte und teamfähige Person, mich den verantwortungsbewussten Herausforderungen stellen und gerne zum Erfolg Ihrer Firma beitragen.

Mit freundlichen Grüßen

XY

Motivationsschreiben:

Zu meiner Person

Ich zeichne mich durch Verantwortungsbereitschaft, Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit aus. Zudem verfüge ich über gute mathematische Fähig-keiten und ein sicheres Gespür für Zahlen. Eigenschaften wie Genauig-keit und Gewissenhaftigkeit prägen mein Persönlichkeitsbild.

Meine Motivation

Durch die Berufsausbildung zur Industriekauffrau und ein BWL Studium habe ich ein ausgeprägtes Verständnis für betriebswirtschaftliche und buchhalterische Zusammenhänge. Um meine bisherigen Englischkennt-nisse noch zu erweitern werde ich einen Englischkurs besuchen dies spiegelt gleichzeitig auch meine Zielstrebigkeit wieder.

Einstellung zur Arbeit

Eine genaue Arbeitsweise, zielorientiertes Handeln und Freundlichkeit im Umgang mit anderen Menschen sind für mich selbstverständlich. Ich bin flexibel und an selbstständiges Arbeiten gewöhnt. Zu meinen großen Stärken zählt noch eine sehr schnelle Auffassungsgabe von neuen Arbeitsbereichen und hohe Leistungsbereitschaft.

Bewerbung als Debitorenbuchhalterin
Hallo Chaos,

gerne lese ich Dein Werk Korrektur, allerdings hätte ich dazu gerne die Stellenausschreibung (kannst Du gerne hier reinkopieren und alle Eigen- und Firmennamen rauslöschen). Besser noch wäre ein Link zur Firmenhomepage, falls Du das hier preisgeben magst.

1). Wie kann man d. Abbruch des BWL Studiums positiv
umschreiben?

Das kommt drauf an: in welchem Semester und warum hast Du denn das Studium abgebrochen? Und was hast Du danach so alles gemacht?

2). Gehaltsvorstellung als Berufsanfänger (Sachbearbeiter im
Rechnungswesen)?

Da googelst am besten mal nach den üblichen verdächtigen Gehaltsrechnern, ein erster Schuss ergab folgendes: http://www.google.de/search?source=ig&hl=de&rlz=1G1G…

BITTE! KORREKTURLESEN!!!:

Hier sollte lieber stehen „Bewerbung als Debitorenbuchhalterin, Ihre Stellenausschreibung in… vom…“

Aber alles andere dann wenn Du mehr zur ausgeschriebenen Position schreibst.

Motivationsschreiben:

Warum machst Du denn sowas?

*wink*

Petzi

Bewerbung als Debitorenbuchhalter
Servus,

Weiterentwicklung, Perspektive etc. ist in der Debitorenbuchhaltung nicht gegeben; Du lobst diese Funktion so hoch, dass der, der das liest, den Eindruck gewinnen muss, daß Du von einem sehr tiefen Niveau startest, wenn Dir ein so banaler Knochenjob noch Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet. Lieber nicht…

Je nach Betriebsgröße und -organisation ist entweder das Mahnwesen wesentlicher Tätigkeitsbereich eines Debitorenbuchhalters, oder er sitzt an der Schnittstelle zwischen FiBu und Mahnwesen.

In beiden Fällen ist eine ganz wichtige Eigenschaft des Debitorenbuchhalters Phantasielosigkeit, Sturheit und Akribie. Falls er selber mit dem Mahnwesen betraut ist, kommt noch eine Mischung aus Empathie und im Zweifelsfall bockelhartem Zynismus dazu - diese beiden Eigenschaften in einer Person gleichermaßen ausgeprägt findet man hauptsächlich bei Geisteskranken; Buchhalternasen gehören wohl per se zu dieser Spezies Mensch.

Aber sachlich/fachlich anspruchsvoll oder entwicklungsfähig ist Debitorenbuchhalterey nicht. Es sei denn, es gibt in nennenswerter Anzahl spannende USt-Themen, die nicht von der Seite Auftrags-/Kundenmanagement schon gelöst sind und vorgegeben werden.

Versuche rauszukriegen, welche Rolle Bonitätsbewertung, Mahnen und Beitreibung in dem konkreten Job spielen. Da kannst Du mit den Klischees punkten, die sich der Deutsche Spießbürger unter „.ru“ vorstellt: „Ich trinke mit den Leuten bis ins Morgengrauen, und am Ende haben sie mir unter Brüdern alles verraten, was uns nützen und ihnen schaden kann, und mir ihre Frau und ihre Kinder verkauft. Am anderen Morgen bringe ich ihr Auto und ihr Haus unter den Hammer und lasse ihre Frauen die Zinsen auf die offene Forderung in der Weserstraße abarbeiten.“

Schöne Grüße

MM

… ich hatte um KORREKTUR lesen gebeten und nich um Meinungsäußerung, Philosophie ect. dies im nächsten thread!!! :smile:

Liebes Chaos,

Ich habe Dir geschrieben, was ich an der Bewerbung inhaltlich KORRIGIEREN würde. So, wie sie da steht, passt sie nämlich überhaupt nicht zu dem ausgeschriebenen Posten und ist deswegen dringend korrekturbedürftig.

Nundenn, werde glücklich damit.

Schöne Grüße

MM

beiläufig: in meinem Duden steht, der Plural von „Seminar“ laute „Seminare“. Ist das jetzt Philosophie oder ein erlaubter Hinweis?

Schöne Grüße

MM

Ma’m,

wie Sie wünschen, Ma’m! :smile:

… ich hatte um KORREKTUR lesen gebeten und nich um
Meinungsäußerung, Philosophie ect. dies im nächsten thread!!!

-)

Kurz und knapp: Dat Ding is richtig schlecht. Da ich leider die Stellenausschreibung dazu nicht kenne, kann ich leider nur kritisieren und keine Verbesserungsvorschläge machen.

Sehr geehrte Frau XY,

gut, dass Du sie persönlich ansprichst.

wie mir durch Ihre Stellenausschreibung auf der Homepage www.xy.de :bekannt wurde, stellen Sie Debitorenbuchhalterin ein. Ich suche ein :neues, anspruchsvolleres Aufgabenfeld und bewerbe mich daher
um diese Position.

Und was bringt diese Information der Frau XY an Informationen? Dass Du lesen kannst? Dass Du ihre Internetseite gefunden hast? Dass sie ne Debitorenbuchhalterin sucht weiss sie selber! Dass sie das online tut weiss sie ebenfalls! Dass Du Dich bewirbst ahnt sie, wenn Ihr ein A4-Briefumschlag mit vielen Zeugnissen, Lebenslauf und Anschreiben ins Haus flattert!
Wie gesagt, für die Verbesserungsvorschläge müsste man die Stellenausschreibung kennen. Vielleicht steht da „Wollen Sie Teil von unserem Team werden? Dann bewerben Sie sich als…“ dann könntest schreiben „Ja, ich will Teil von Ihrem Team werden, darum bewerbe ich mich als…“.

Meine Berufsausbildung zur Industriekauffrau habe ich bei einem :mittelständischen Unternehmen „XY“ in XY absolviert.

Wen interessiert, dass Unternehmen „XY“ mittelständisch war? Eher interessant fände ich, dass Du diese Ausbildung mit „sehr gutem“ Erfolg abgeschlossen hast. Oder dass Dein Schwerpunkt die Debitorenbuchhaltung war. Oder was halt in der Stellenausschreibung noch gefordert ist - siehe oben, lässt sich ohne Kenntnis der Stellenausschreibung nicht beurteilen.

Während meiner
Ausbildungszeit habe ich unterschiedliche Abteilungen sowie :abwechslungsreiche Arbeitsabläufe in den einzelnen Schnittstellen :kennen gelernt.

Was soll denn dieser Allgemeinplatz? Unterschiedliche Abteilungen lernt jeder Azubi in seiner Ausbildung kennnen. Hier ist wichtig, dass Du genau die Kenntnisse herausstellst, die in der ausgeschriebenen Position gefordert werden, aber das geht ja ohne (Du ahnst es schon?) Kenntnis der Stellenausschreibung nicht.
Achja, was Du mit „abwechslungsreiche Arbeitsabläufe in den einzelnen Schnittstellen“ genau sagen möchtest erschliesst sich mir nicht.

Ich bin mit vielen anfallenden kaufmännischen Tätigkeiten vertraut

…aber auch nicht mit allen, weiss selber nicht so genau, darum schreibe ich jetzt auch kein Beispiel.

und arbeitete selbständig in mehreren Bereichen als Bürokauffrau.

…aber auch nicht in allen, weiss selber nicht so genau, darum schreibe ich jetzt auch kein Beispiel.

Ich lege einen hohen Wert auf die Erweiterung meiner Berufskenntnisse

Und Du meinst, dass das den Personaler überzeugt, genau Dich einzustellen. Mönsch, der will wissen, warum er DICH einstellen soll und nicht, warum DU bei ihm anfangen willst! Also gib ihm Argumente dafür.

und möchte mich durch meine Lernbereitschaft weiterentwickeln.

das ist heutzutage selbstverständlich. Wobei der Satz etwas unglücklich ist „durch“ die Lernbereitschaft kannst Dich eigentlich nicht weiterentwickeln. Eher „bestitzst“ Du die Lernbereitschaft, um Deine Kenntnisse ständig zu erweitern. Aber, wie gesagt, das ist derart selbstverständlich, dass ich das gar nicht extra erwähnen würde.

Aus
diesem Grund nehme ich derzeit an einer Weiterbildung im Modularen :kaufmännischen Bildungscenter XY in XY teil und stehe Ihnen ab :frowning:Datum) zur Verfügung.

Und was zum Geier machst Du da? Was für einen Abschluss wirst Du dort kriegen? Was davon ist für die ausgeschriebene Stelle wichtig? Was lernst Du dort, was für die neue Stelle wichtig ist?
Achja, ich hoffe, dass „(Datum)“ in nicht allzu ferner Zukunft liegt :wink: Besser fände ich übrigens wenn Du schriebest „Ausbildung werde ich am (Datum) mit der Prüfung zum (Titel) beenden. Meine Tätigkeit bei Ihnen könnte ich dann zum (nächstfolgender Monateserster) beginnen.“

Der umrissene Aufgabenbereich hat mich sehr angesprochen und :entspricht auch meinen aktuellen Fortbildungsseminars.

Kauf Dich Satz voll deutsches Grammatick, hat mich auch gehelft.
Und nochmal: Dass Dich der „umrissene“ Aufgabenbereich anspricht nehme ich als geneigter Personaler an, denn sonst würdest Dir nicht die Mühe einer Bewerbung machen. Lieber auf die Fragen im Absatz drüber etwas näher eingehen.

Ich habe
umfangreiche und sichere Kenntnisse im Umgang mit MS-Office und :modernen Kommunikationsmitteln.

Was meinst Du mit letzteren? Dass Du ein Handy bedienen kannst? *fg* Gibt’s denn keine fachspezifische Software, die vielleicht in der Stellenausschreibung gefordert wird, und die Du kennst?

Zudem arbeite ich zügig, bin
belastbar und besitze ein gutes Zahlenverständnis.

Sorry, ich komm aus einer etwas anderen Branche aber Buchhalter kenne ich eher als „zuverlässig“ und „korinthenkackerisch“ (dazu schrieb mein Vorredner schon sehr wertvolles), das würde ich noch mehr betonen.

Ich möchte gerne die Stelle als Debitorenbuchhalterin in Ihrem :Unternehmen besetzen, weil ich es mir sehr abwechslungsreich :vorstelle, wobei mir ebenso die hohen Anforderungen bewusst sind.

Nochmal, das sind DEINE Gründe, warum Du den Job willst, Du musst aber andersrum argumentieren und sagen, warum der Personaler Dich einstellen sollte.

Daher würde ich, als engagierte und teamfähige Person, mich den :verantwortungsbewussten Herausforderungen stellen und gerne zum :Erfolg Ihrer Firma beitragen.

Wenn dieser Satz zu Dir und Deinem Auftreten passt lass ihn drin. Allerdings klingt der mir sehr stark aus dem „Ratgeber für die dynamische Bewerbung“ abgeschrieben.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr schön :smile:

Motivationsschreiben:

Lass das bitte raus und konzentrier Dich auf einen anständigen Text im Anschreiben.

*wink*

Petzi

Begriffsstutzig?
Hallo,

… ich hatte um KORREKTUR lesen gebeten und nich um
Meinungsäußerung, Philosophie ect. dies im nächsten thread!!!

-)

Ja, und dein Geschriebsel wurde für völlig daneben befunden, um das mal verständlich auszudrücken.
Es erfüllt den angedachten Zweck schlichtweg nicht, oder wolltest du deine Adressaten in lautes Gelächter versetzen?
Bei so klarer Sachlage braucht man nicht philosophieren.

Gruss,
TR