Ich will eine PC-Gehäuse Wand aus flurezierendem pelxiglas/acrylglas herstellen, die frage ist nur wie? Die Platte kriege ich 50x50 geliefert mit welcher Säge(-blatt) kriege die ich auf wunschmaße?? Wie kann man das Zeug kleben? Ab welcher Temperatur verbiegt sich Plexiglas bzw lässt sich biegen??
Das sind viele Fragen und ich hoffe auf viele Antworten,
B.Bode
Ich will eine PC-Gehäuse Wand aus flurezierendem
pelxiglas/acrylglas herstellen, die frage ist nur wie? Die
Platte kriege ich 50x50 geliefert mit welcher Säge(-blatt)
kriege die ich auf wunschmaße??
Ein feines Holzsägeblatt. Bei zu grobem Blatt bricht dir dünnes Plexi sehr schnell. Auch vorsicht, dass du nicht zu schnell sägst, es schmilzt es schnell.
Wie kann man das Zeug kleben?
Du brauchst unbedingt speziellen Plexiglaskleber!
Normaler Kleber haftet mehr schlecht als Recht.
Ab welcher Temperatur verbiegt sich Plexiglas bzw lässt sich
biegen??
Kann ich nicht sagen, aber mit einem Heißluftgebläse (Fön sollte auch reichen) brauchst du nicht lange draufhalten und schon kann man es sehr gut formen.
Nachtrag
Mir ist noch was zu den Schnittkanten eingefallen:
Du solltest mittelfeines Schleifpapier bereithalten um die Kanten glatter zu bekommen. Allerdings sieht das dann noch nicht so optimal aus. Ich hab dann mit Politurpaste (Displex) nachbearbeitet. Feines Nassschleifen schafft vielleicht das selbe.
ich glaube, Du kannst mir mit Plexiglas-Praxis bei der Weitergestaltung meiner Datsche weiterhelfen.
Ich hab die Datsche übernommen mit einer Pergola, die mit gewelltem Plexiglas überdacht ist: Zwar ganz praktisch, weil wasserdicht und hell, aber im Sommer ziemlich grausig, weil es da drunter recht sauber aufheizt und das Dach dicht mit der Wand der Datsche abschließt.
Um die aufgeheizte Luft abziehen zu lassen, will ich zwischen Wand und Pergolaüberdachung an deren höchster Stelle einen Teil der Plexiglasüberdachung wegnehmen, ohne die Platten ganz abnehmen zu müssen (die sind auf die Pergola recht sauber durch einen Zimmermann draufgesetzt worden, und daran will ich nicht viel rumdoktern).
Um also die jeweiligen Abschnitte raussägen zu können, braucht es zuerst ein Loch, damit man mit einer geeigneten Säge rankommt. Ich habe einen Heidenrespekt vor dem Material, das spröde genug ist, um im Zweifelsfall beim ersten Ansturm gleich meterweise Sprünge zu kriegen, was ich gerne vermeiden täte. Mit welchem Werkzeug tätest Du da bohren?
Hab mir gedacht, weil das Zeugs bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen schmilzt, mit einem heißgemachten Stichel vorzubohren. Hat das einen Sinn, oder geht man da gleich mit einem (Stein?)Bohrer ran? Hat es einen Wert, wenn man wegen der sauberen Zentrierung einen Holzbohrer nimmt (der dann natürlich nachher schrottreif sein dürfte)?
Um also die jeweiligen Abschnitte raussägen zu können, braucht
es zuerst ein Loch, damit man mit einer geeigneten Säge
rankommt. Ich habe einen Heidenrespekt vor dem Material, das
spröde genug ist, um im Zweifelsfall beim ersten Ansturm
gleich meterweise Sprünge zu kriegen, was ich gerne vermeiden
täte. Mit welchem Werkzeug tätest Du da bohren?
Ich hab auch schon mal was mit Plexi gebohrt, aber das ist schon eine Weile her…Auf jeden Fall dürfte ich das mit einem Holzbohrer gemacht habe, Geschwindigkeit wahrscheinlich nicht volle pulle.
Aber selbst gesetz der Tatsache, du hast ein Loch drin und gehst dann mit der Stichsäge ran - es kann ja dann immer noch reißen bzw. Sprünge zu bekommen.
Hab mir gedacht, weil das Zeugs bei vergleichsweise niedrigen
Temperaturen schmilzt, mit einem heißgemachten Stichel
vorzubohren.
Die Methode mit was heißem reinzugehen klingt für mich ganz vernünftig. Wäre auf jeden Fall einen Vesuch wert.
Wenn zufällig ein oller Lötkolben (oder einer, wo man die Spitze wechseln kann) zur Hand ist, ginge es damit bestimmt prima, Sägeblattgerechte Löcher reinzubrennen.
zu hohe Drehzahl ist sicher nicht die Schwierigkeit: In unsrer Kolonie gibts vernünftigerweise keinen Stromanschluss. Hab aber noch einen schönen tschechischen Handbohrer…
Weitermachen mit einem feinen Sägeblatt, ggf. warm und ohne Gewalt wird auch in diese Richtung gehen.
Wenns gepasst hat, kannst Du ja gerne im Juli mal vorbei kommen, zum Test, ob das dem Klima in der Pergola aufgeholfen hat, oder ob ich das ganze Dach hab wegschmeißen müssen…
Hi,
ich hab schon viel Plexi gebohrt mit dem Akkuschrauber und Metallbohrern. Risse gab es nur beim Aufbohren. Da muss man arg aufpassen, dass man den Bohrer nicht verkeilt, vor allem wenn man die Bohrung nur wenig größer haben möchte. Du darfst nur wenig Druck anwenden, vor allem kurz bevor der Bohrer durchstößt.
Ich halte es aber für nahezu unmöglich, eine aufgeschraubte Wellplatte rissfrei abzusägen. Das Problem ist, dass sie nicht entlang der Sägekante aufliegt und es dadurch Biegemoment gibt. Ausserdem verkantet man die Säge bei Überkopfarbeit schnell.
für meine arbeiten reichte es schon, nen nagel über ner kerze einige sekunden
zu erhitzen… den nagel natürlich mit ner passenden zange gut festhalten…
das plexiglas zieht dann allerdings fäden und wird etwas schwarz wos schmilzt
und den überquellenden kram muss man dann mit nem cutter abschneiden…
mfg
jj
man kann plexiglas auch kräftig mit nem cutter von beiden seiten anritzen und
dann brechen… bei 50er platten würd ich das ding auf den (nicht
zerkratzenden!) boden legen, ein brett oder ähnliches an die ritzkante und dann
den freien teil vorsichtig aber kräftig hochhebeln bis es bricht… muss aber
wirklich gut angeritzt sein, sonst bricht man sich evtl seltsame kurven rein…
danach natürlich kanten schleifen und evtl polieren…
das kleben würde ich vorsichtig mit übrigen teilen ausprobieren… hab mir ein
teil versaut, weil der kleber (war vielleicht nicht speziell genug, aber
angeblich definitiv auch für acrylglas geeignet) die scheibe sehr milchig
eingetrübt hat… bin dann auf sekundenkleber umgestiegen, weil der eben auch
schneller antrocknet, sieht aber auch nicht perfekt transparent aus… die
acrylglaskleber müssen meist lange mit druck fixiert werden, was nicht bei
allen teilen immer so gut möglich ist…
was das biegen angeht, kann es probleme mit rissen im material geben, hängt
aber wohl von der stärke der biegung ab…