Hallo Kerstin!
…2-3 mal die Woche mache ich ein Peeling…
Das ist nach meiner Ansicht viel zu viel.
Du schrubbst damit ständig Deine oberste Hautschicht ab, und die Haut versucht sich zu schützen, indem sie stärker verhornt (=Knübbelchen).
Ich würde es mindestens 2 Wochen ohne Peelings versuchen, stattdessen eine Creme ohne viel Schnickschnack bzw. auf Dauer schädliche Inhaltsstoffe:
http://hautkrankheiten.suite101.de/article.cfm/schae…
**********************************************************************
Zwar versprechen Kosmetika nicht immer die ewige Jugend, aber sehr gerne Faltenreduzierung oder eine reine Haut innerhalb von wenigen Tagen oder sogar Stunden. Manchmal ist dieser erwünschte Effekt auch wirklich binnen dieser Zeit sichtbar - doch wo liegt, außer am Preis, der Haken?
Es ist nicht alles Gold, was glänzt
Oft sind genau die Inhaltstoffe, welche die Haut schön, glatt und faltenfrei machen, diejenigen, welche sie nachträglich schädigen. Doch woran erkennt man, bei einer Auflistung von vielleicht zwanzig chemischen Begriffen auf der Packungsrückseite, seine Feinde? Und selbst wenn man sie erkennt, ist es dann nicht übertrieben, sich wegen ein paar Schadstoffen eine gute Creme entgehen zu lassen und stattdessen auf Naturkosmetik umzusteigen?
Wer keine Probleme mit Allergien oder einer empfindlichen Haut hat, kann natürlich bei den altbewährten Drogerieprodukten bleiben. Allerdings gibt es einige Inhaltsstoffe, die sich auf Dauer als hautschädigend erweisen und langfristig einen gegenteiligen Effekt erzielen, als gewünscht - sogar krebserregend sein können. Die folgenden Ingredienzen sind nicht die einzigen abträglichen Komponenten, allerdings die meistvertretensten und auch oft Hauptbestandteile von Cremes. Durch einen kurzen Blick auf die Packungsrückseite läßt sich der Kauf von Giftstoffen leicht vermeiden.
Die ganz schwarzen Schafe unter den Inhaltsstoffen
Paraffin (oder Paraffinum liquidum): Paraffin wird durch Erdöldestillation gewonnen, teilweise auch vom Bodensatz der Rohöltanks (!), und wird dann u.a. zu Kerzen- und Bohnerwachs, Politur und Schuhcreme verarbeitet.
Es ist ein Klassiker unter den Inhaltsstoffen und leider in den meisten Kosmetika vorhanden, z. B. in Vaseline, in der beliebten Nivea-Creme und sogar in der Penaten-Baby-Creme. Direkt nach der Anwendung läßt es die Haut glatt, frisch und rosig erscheinen, allerdings verstopft es die Hautporen, führt zu Austrocknung der Haut und damit zu Faltenbildung.
Mineraöl ist auch ein häufiger Bestandteil in Haarpflegeprodukten.
PEG und PPG (Polyethylenglycol und Polypropylenglycol): Diese Stoffe werden aus Erdölderivaten, wie Ethylenoxid, gewonnen.
Ihre Verwendung ist ebenfalls sehr vielseitig, vor allem dienen sie als Emulgatoren, desweiteren noch als Salbengrundlage, Lösungsmittel, Feuchthaltemittel und Weichmacher.
Die Zahl hinter PEG oder PPG gibt die Konsistenz des Stoffes an. Von der Naturkosmetik werden diese Bestandteile sowie ihre Inhaltsstoffe abgelehnt - nicht ohne Grund, denn sie werden aus krebserregenden Ausgangsstoffen gewonnen und können Kampfgase bilden.
Diese machen die Haut durchlässiger und schleusen somit Schadstoffe in den Körper ein. Zwar sind Emulgatoren für die Kosmetikindustrie beinahe unverzichtbar, doch gibt es durchaus gesundheitsverträglichere Emulsionshilfstoffe, wie Lecithin, Aminozucker Glucamine, Lauroyl Sarkosinat und Glucosid.
Parabene : Parabene dienen der Kosmetikindustrie in vielen Fällen als Konservierungs-und Duftstoffe z.B. in Körpersprays, Deos, Seifen, Shampoos und Lippenstiften; der Inhaltstoff ist Para-Hydrox-Benoesäureester.
Umstritten sind sie wegen der Auslösung von Kontaktallergien und ihrer pro-östrogenen Wirkung, die Brustkrebs verursachen kann. So warnt z.B. auch die Deutsche Krebsgesellschaft vor parabenhaltigen Kosmetika.
Ein weiteres Manko ist, dass Parabene leider häufig mit Tierversuchen einhergehen.
Parabene finden sich unter den Begriffen Methyl-, Butyl-, Ethyl-, Isopropyl-, Propyl-, Benzylparaben; Butylparaben enthält übrigens Acetylsalicylsäure, weshalb Verbraucher mit einer Aspirin-Unverträglichkeit aufpassen sollten.
Silikone : Diese Inhaltsstoffe sind, ähnlich wie PEG und PPG, gute Emulgatoren bei der Zusammensetzung von Kosmetika. Ihr Nachteil ist, dass sie sehr umweltbelastend und biologisch quasi nicht abbaubar sind.
Ihr Effekt auf unsere Haut läßt sich anhand silikonhaltiger Farbemulsionen für Bauschutzanstriche beobachten: Sie versiegeln das Mauerwerk derart gegen nach außen dringenden Wasserdampf, dass es von innen heraus zerstört wird.
Amine : Aminosäuren haben aufgrund ihrer guten Fettlöslichkeit eine intensive Tiefenwirkung.
In flüssiger Form führen sie zu Verätzungen auf der Haut, Amindämpfe in niedriger Form verursachen bereits Reizungen der Augenschleimhaut. Darüber hinaus können freie Amine krebserregende Nitrosamine bilden. Da es gute Alternativen zu diesen Wirkstoffen gibt, lassen sich Kosmetika mit Aminobindungen leicht umgehen.
Indikatoren für Amine sind die Indices DEA, MEA und MIPA. Sie kommen sowohl in Haut- als auch in Haarkosmetika häufig vor.
**********************************************************************